Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Allgemein'

Neues Leben 1282 – Management und Professionalität versus Schwierigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

Ein erfolgreiches Unternehmen muss ganzheitlich sein, denn das ist die allgemeine Neigung der heutigen menschlichen Entwicklung.

Ein selbstbewusster, durchschnittlicher Manager, der innovative Ideen blockiert, verursacht negative Ergebnisse für die Mitarbeiter und das Unternehmen und muss in der Folge möglicherweise gefeuert werden. Deshalb wäre es sinnvoll, jemanden von außen ins Unternehmen zu holen, der einen positiven Teamgeist aufbauen kann. Die angestrebten Resultate müssten sowohl für den Manager als auch für die Mitarbeiter untersucht und definiert werden. Nach der Weisheit der Kabbala hängt die Umsetzung der von oben erhaltenen Befehle von der emotionalen Verbindung zwischen allen ab. Die Belegschaft müsste sich ebenfalls als ein zusammengehöriger, spiritueller, kreisförmiger Körper in gegenseitiger Garantie und Liebe verbinden.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1282 – Management und Professionalität gegen Schwierigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen“, 25.09.2020

Neues Leben 1281 – adäquate finanzielle Unterstützung von Kindern

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

Eltern müssen allen ihren Kindern gleichermaßen helfen.

Sie können nicht nur nach ihrem Herzen handeln, da dies zu Konflikten und großem Hass in der Familie führen würde. Wenn eines der Kinder jedoch spezifische Erfordernisse hat, sollten die Eltern einen externen Berater konsultieren, der es dann den Kindern erklärt. Es könnte  für die Familie auch hilfreich sein, gemeinsam zur Beratung zu gehen. Aus erzieherischer Sicht ist es eine gute Idee, dass die Familien oft über Studien- und Berufsmöglichkeiten sprechen, aber ohne Druck, damit in den Kindern ein Zukunfts-Sinn aufgebaut wird.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1281 –  adäquate finanzielle Unterstützung von Kindern“, 18.09.2020

Neues Leben 1280 – Die Rückkehr zu den Bildungseinrichtungen in der Corona-Ära

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Tal Mandelbaum ben Moshe

Kinder inmitten des Coronavirus wieder zur Schule zu schicken zeigt Missachtung, Herzlosigkeit, ernsthafte Verwirrung und völlige Verantwortungslosigkeit der Eltern.

In  nahenden Zeiten werden Mütter nicht mehr an ihre Kinder denken; es steht sogar geschrieben, dass „selbst barmherzige Mütter ihre Kinder kochen werden.“ 

Das Coronavirus ist lediglich der Anfang. Es werden noch weitere Schläge folgen, wie beispielsweise, dass ganz Israel (sogar Kinder und Haustiere) chronisch mit dem Coronavirus infiziert sein wird. Dies wird vor den Augen der ganzen Menschheit geschehen, so dass jeder verstehen wird, dass das Virus durch Israel kommt. Der Fluch ist, dass Israelis unbegründeten Hass untereinander haben und der Segen ist, nach dem Prinzip „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ zu leben. Eltern müssen das Problem an der Wurzel packen, nämlich den Mangel an richtiger Verbindung zwischen ihnen.

Die Heilung hängt davon ab, dass die Israelis freundlicher zueinander sind und sich einander annähern, so dass sie für alle Kinder wie für ihre eigenen sorgen, als eine Nation und als ein Mensch in einem Herzen. Wenn es ihnen gelingt, diese Strategie als Brüder und Schwestern in einer Familie, zwischen ihnen umzusetzen,  wird es in Israel keine Ansteckung mit dem Virus geben und alle anderen Nationen der Welt werden ihrem Beispiel folgen.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1280 – Die Rückkehr zu den Bildungseinrichtungen in der Corona-Ära“, 04.09.2020

Warum ist die Kraft ausgerechnet dann weg, wenn ich sie am dringendsten brauche?

https://www.laitman.com/wp-content/uploads/2008/03/michael-laitman_39.jpgFrage: Von einem Teilnehmer des Kabbala Kongresses:

Der Kabbala Kongress war ein großer Erfolg in punkto Verbindung und Vereinigung von Menschen aller Länder, unterschiedlicher Herkunft und Hintergrund – aber warum lassen wir den Abstand zwischen uns wieder größer werden, nachdem der Kongress wieder vorbei ist?

Antwort: Weil wir Schwächlinge sind. Wo ist die Kraft, die uns vorantreibt, sodass wir uns energiegeladen ins Getümmel werfen?

http://www.kabbalah.info/files/public/Images/laitman-com/boy-nipper-pipper.jpg„Hallo, alles aufstehen! Wir sind doch etwa keine kleinen Jungen, die nur mit Stöcken und Springseilen spielen?“ (A. Gaidar, Ein Märchen über ein Kriegsgeheimnis, über den Jungen Nipper Pipper und sein Welt der Ehre).

Um uns ins Getümmel zu werfen, geben uns Kabbalisten die „Zehn Regeln für spirituelle Arbeit“. Drei dieser Regeln versteht bereits ein Kind und sieben von ihnen kann auch ein Dieb verstehen:

Das Kind:

1. Ist glücklich, ohne zu wissen warum.

2. Kann keine Minute still sitzen.

3. Versucht mit allen Mitteln, seine Wünsche durchzusetzen.

Der Dieb:

4. Arbeitet nachts.

5. Versucht jede Nacht das zu kriegen, was er in der vorherigen nicht kriegen konnte.

6. Ist loyal seinen Freunden gegenüber.

7. Riskiert sein Leben für die unbedeutendsten Dinge.

8. Bewertet nicht, was er gestohlen hat und verkauft es um wenig Geld.

9. Weicht nicht von seinem Weg ab, auch wenn er geschlagen wurde.

10. Sieht die Vorteile seiner Beschäftigung und hat nicht den geringsten Wunsch, etwas anderes zu tun.

Kabbala Akademie

EPI

Neues Leben 1279 – Der Code für Erfolg im neuen Jahr

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Um ein erfolgreiches neues Jahr haben zu können, müssen die Israelis die Verbindung zwischen all ihren vielfältigen Bürgern so herstellen, dass sie Arvut oder gegenseitige Bürgschaft zwischen ihnen erlangen.        

Das Coronavirus wurde vom Schöpfer gesandt, um uns, entsprechend zum Schöpfungsplan, in gegenseitiger Liebe und Verbindung zu vereinen. Die Menschheit begreift das bislang noch nicht und ist damit beschäftigt, sich zu verstecken, versucht sich zu schützen. Dementsprechend sind unsere internationalen und kulturellen Beziehungen wie erstarrt.

Um ein Licht für die Völker zu werden, ist es die Aufgabe Israels, der Welt zu zeigen, wie man sich richtig nach dem Prinzip „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ verbindet. Es reicht nicht aus, Brüder in Zeiten des Krieges zu sein. Die Israelis müssen vielmehr verstehen, dass sie in ein integrales System eingebunden sind und dass sie sich ändern müssen, um eine innere Verbundenheit zwischen ihnen zu entwickeln.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1279 – Der Code für Erfolg im neuen Jahr“, 31.08.2020

 

Jeder ist für die Welt Korrektur verantwortlich

Wenn Ich mich selbst korrigiere, werde ich sehen, dass alle anderen schon korrigiert sind. Es hängt alles von meiner Korrektur ab. Damit ich mich korrigieren kann, muss ich mich an alle wenden und versuchen, sie davon zu überzeugen, dass sie alle korrigiert werden müssen.

Alles was sich um mich herum abspielt ist meine Projektion. Ich sehe sie nicht, ich sehe mich. Es gibt acht Milliarden Menschen auf der Welt, das sind alles Teile von mir. Ich bin Adam Harishon, der erste Mensch und jeder ist ein Teil von mir. Deshalb bin ich dafür verantwortlich, die Welt zur Korrektur zu bringen. Das sollten alle denken!

Die äußere Korrektur besteht darin, dass ich mich an alle wende um sie davon zu überzeugen, sich selbst zu korrigieren. Die innere Korrektur ist, dass ich mich selbst korrigiere, meine Einstellung zur Welt, um gut zu allen zu sein. Solange ich mich nicht innerlich und äußerlich korrigiert habe, um alle anderen auch korrigiert zu sehen, wird es in der Welt zu keiner Endkorrektur kommen.

Aus dem Frauenunterricht, 01.11.2020

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Abhängigkeit von der Menschheit

Frage: In der Natur gibt es ein Gesetz: das Allgemeine und das Individuelle sind gleich. Das manifestiert sich auch auf der materiellen Stufe zwischen den Menschen. Wie überprüfe ich, ob der Fortschritt der Menschen von meiner Verbindung mit der ganzen Welt abhängt?

Antwort: Es hängt davon ab, wie sehr Sie sich vor der höheren Führung annullieren können. Dieses Bewusstsein ist ein Indikator des Fortschritts. Wenn man sich annulliert, beherrscht man die Welt.

Frage: Kann das Vertrauen der Umwelt, das Ziel zu erreichen, ebenfalls als Indikator betrachtet werden?

Antwort: Das Ziel kommt nicht von Ihrer Umgebung, es kommt durch Ihre Umgebung auf Sie zu. Wenn man sich also mit der Umgebung verbindet, nähert man sich dem Ziel.

Frage: Kann ich mit meinen Fähigkeiten prüfen, wie weit ich mich bei jeder Handlung, durch Minimierung meines eigenen Gewinns, im Interesse dieser Minigesellschaft, dieses Minimodels der Menschheit handeln kann? Ist das ein Indikator des Fortschritts?

Antwort: Ja, genau so weit, wie Sie sich nicht mit sich selbst, sondern mit Ihrer Umgebung, mit der Menschheit oder dem höheren Systemen verbinden.

Aus dem TV-Programm „Managementfertigkeiten“, 02.07.2020

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Neues Leben 1278 – Eine Zusammenfassung des Jüdischen Kalenderjahres 5780

Neues Leben 1278 – Eine Zusammenfassung des Jüdischen Kalenderjahres 5780

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Das Coronavirus hat für die gesamte Menschheit eine neue Ära eingeleitet, auch wenn wir noch immer nicht in der Lage sind, seine Bedeutung zu erfassen oder seinen Zweck zu befürworten. Wir begreifen, dass wir Schläge bekommen, aber wissen nicht, warum und von wem. Wir sind wie hilflose, weinende Kinder, die wachsen und reifen müssen in Bezug auf die neue Welt, in der wir uns wiedergefunden haben. Wir müssen erkennen, dass uns das Coronavirus als edukatives Werkzeug dient, um zu erkennen, wie böse wir sind, und dass wir unsere Einstellung zueinander so ändern müssen, dass wir mehr im Einklang mit der Natur sind.

Wir leben in einem geschlossenen, integralen, global zusammenhängenden System, das von der gesamten Menschheit Gleichheit mit seiner Form verlangt, sodass wir mit ihm gemeinsam in gegenseitiger Harmonie leben werden. Dies erfordert gute, wohlwollende Beziehungen gemäß dem Prinzip „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ zwischen uns und dass wir wie ein Mensch mit einem Herzen werden.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1278 – Eine Zusammenfassung des Jüdischen Kalenderjahres 5780″, 31.08.2020

 

Neues Leben 1277 – Persönliche Verantwortung für sozialen Wandel

Neues Leben 1277 – Persönliche Verantwortung für sozialen Wandel

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

In der heutigen Zeit ist jeder Einzelne dafür verantwortlich, die Gesetze der Natur zu erlernen und eine dementsprechend funktionierende Gesellschaft aufzubauen. Um Gleichgewicht und Ausgewogenheit in der Gesellschaft herzustellen, müssen wir alle gleich behandeln, damit niemand mehr verlangt als der andere und jeder nur das nimmt, was er braucht. Im anbrechenden neuen Zeitalter, das wir betreten, behandelt die Natur die gesamte Menschheit als ein Ganzes. Um uns mit diesem integralen Mechanismus zu verbinden, müssen wir uns daher wie eine Einheit verhalten und fühlen. Jeder Mensch muss den anderen ein Vorbild sein, damit die Wogen des Wandels sich wie Wellen über die Nation und die ganze Welt ausbreiten werden. Wir passen uns der integralen Kraft, die in der Natur wirkt, an und schaffen den sichersten und förderlichsten Zustand für alle. Wir bringen Glück, Segen und Erfolg in unser aller Leben, wenn wir uns in einer guten Umgebung gegenseitig unterstützen.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1277 – Persönliche Verantwortung für sozialen Wandel“, 17.08.2020

Neues Leben 1276 – Macht als Mittel zur Veränderung nutzen

Neues Leben 1276 – Macht als Mittel zur Veränderung nutzen

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Gewalt mit geballter Faust wird nicht zum gewünschten Ergebnis führen, weil sie der Natur zuwiderläuft. Die Anwendung von Gewalt ist eine Sackgasse der Zerstörung und des Schadens für alle Ebenen der Natur (unbelebt, pflanzlich und tierisch). Die Natur agiert weder im Sinne des Ego noch nach der Herrschaft des Geldes. Vielmehr regiert in der Natur das Gleichgewicht zwischen zwei Kräften. Die Natur verlangt, dass die Menschheit sich mit dem gleichen Ansatz intellektuell und emotional beteiligt.

Wir müssen die Menschheit dahingehend ausbilden, wie sie in der neuen Ära denken und sich verhalten soll. Gemeinsam müssen wir lernen, worin unsere freie Wahl besteht und wie wir mit unseren Verlangen arbeiten können, um eine ausgewogene Gesellschaft aufzubauen. Mit zunehmender Beschäftigung werden die Menschen von der Regierung dafür bezahlt werden müssen, zu Hause zu lernen und zu studieren, so dass jeder das tun kann, was die Gesellschaft ihm abverlangt, und das erhält, was die Gesellschaft ihm geben kann.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1276 – Macht als Mittel zur Herbeiführung von Veränderungen“, 17.08.2020