Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Abstieg gibt es nur im Aufstieg!

Frage: Wie können wir besser mit der Gruppe umgehen und effektiver zusammenarbeiten, um unsere Abstiege zu verringern?

Meine Antwort: Es ist unmöglich, Abstiege zu vermeiden. Wir müssen sie vollständig spüren, aber unter der Bedingung, dass wir uns ständig über sie erheben. Das bedeutet, dass ich den Abstieg im Aufstieg fühlen muss! Es bedeutet, dass ich nicht das „Minus“ selbst fühle, sondern das „Minus“ in dem Ausmaß empfinde, indem ich darüber hinaus zum Plus hin aufsteigen muss.

Das ist der Technik ähnlich, mit der wir nicht den elektrischen Widerstand selbst messen, sondern nur seine Widerstandskraft auf den elektrischen Strom. So messen wir ihn. Wir messen das Phänomen selbst und nicht das Wesen des Gegenstandes, in dem es geschieht, denn das Phänomen selbst ist nicht greifbar.

Daher sehnen wir uns immer danach, aufzusteigen, und in Bezug dazu messen wir unsere Abstiege. Wir wachsen ständig über sie hinaus. Ich fragte dazu auf dem Workshop während dem Kongress in Nordamerika: „Woher kommt der gute Trieb?“ Er existiert nicht für sich genommen, da der Schöpfer keine zwei unterschiedlichen Neigungen geschaffen hat. Wenn wir den Hang zum Bösen korrigieren, wandelt er sich in die Neigung zum Guten. Das Vorhandensein der zwei Triebe in einem Menschen zeigt an, dass er Erfolg damit hatte, einen Teil seines bösen Triebes in einen guten Trieb umzuwandeln.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Brief von Rabasch, 15.05.2012

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