Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Der Motor geht beim Leerlauf aus

Frage: Sie sagten, es fehlen noch ein paar Millionen Menschen, die sich uns anschließen.

Was genau fehlt uns: ihre Verlangen oder unsere eigene Anstrengungen, um eine spirituelle Gebärmutter und Embryo zu entwickeln?

Antwort: Die Frage ist, warum wollen wir in die spirituelle Welt hineingeboren werden und darin wachsen? Warum streben wir uns an, dem Schöpfer ähnlich zu sein? Der Schöpfer, der Gebende, der Liebende, der das Leben schenkt! Wie können wir denn Ihm ähnlich sein? Wo und an wen können wir denn geben?

Wie können wir denn beweisen, dass wir dem Schöpfer gleich sein möchten?

Nur in unserer Beziehung zu der Außenwelt (99%). Schließlich haben wir sonst kein Verlangen, was wir an den Schöpfer erheben können, wenn wir nicht mit den Menschen arbeiten. Nur, wenn wir uns mit den Freunden verbinden, können wir den Zustand von Bina erreichen, absolute Barmherzigkeit (Chafez Chessed). Es ist so, als ob wir einen Motor geschaffen hätten und uns nicht klar wäre, wie man ihn zum Laufen bringt?

Dieser Motor kann nicht laufen, deswegen bleiben wir auf der unbelebten Stufe. Wir haben uns, als die Gruppe, korrigiert und den Motor zum Stillstand gebracht und damit sind wir am Ende. Es ist nicht möglich die Korrektur der Gruppe abzuschließen, wenn wir uns nicht im Voraus darauf vorbereiten, an wen wir das weiter geben können. Wir sind verpflichtet zu verbreiten, weil wir sonst nicht dem Schöpfer gleich sein können. Wir sollen wie der Schöpfer zu der Außenwelt sein. [127353]

Auszug aus dem Unterricht nach dem „Vorwort zum Sohar“, 12/02/14

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