Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Die richtige Studiumsordnung

Wenn der Mensch ins Studium mit der Frage kommt: „Wofür und warum lebe ich?“, dann muss man ihm erklären:

1) was ist das für ein Wunsch, der in ihm entstand, und welcher Füllung erfordert er,

2) über unsere Natur – über das Ego zu erzählen, das die Quelle des Übels ist, die korrigiert werden muss – denn darin besteht unsere einzige freie Handlung (die Freiheit des Willens).

Dafür muss man die Artikeln von Baal haSulam studieren: „Die Freiheit des Willens“ und „Das Wesen der Wissenschaft der Kabbala“, die über die Offenbarung des Schöpfers den Geschöpfen erzählen, die als Mittel zur Erreichung des Schöpfungsziels dient.

Die übrigen Artikel von Baal haSulam helfen dem Anfänger, das ganze Bild des existierenden Universum zu schaffen: die Welten, der Anfang, der Prozess, das Ziel jedes Elementes der Schöpfung, das Übel und die Leiden, als die Kraft der Bewegung, usw.

Wenn das Gesamtbild schon vorhanden ist, dann muss man im nächsten Schritt klären, wie der Aufstieg, die Korrektur erfolgt? Die Seele ist das Hauptwerk, deren Zerbrechung durch den Schöpfer und ihre Korrektur durch uns zustande kommt – hierfür sind schon die Artikel von Rabasch notwendig.
Ihr Ziel ist, die Stelle des Menschen innerhalb der Gesellschaft zu finden, das Zerbrechen zu bestimmen, um zu verstehen, was zu korrigieren ist? Wie man also die Zerbrechung der Seelen korrigieren kann?

Deshalb lernen wir zusammen die kabbalistischen Bücher, und zwar nur die Bücher von Baal haSulam – weil sie über die Kraft verfügen, unserer Generation das Licht, das zur Quelle zurückführt zu geben – die Korrektur bis zum Niveau der Quelle.

Man kann dieses Material in beliebiger Reinfolge studieren, denn auch der Mensch befindet sich in verschiedenen Zuständen.

Der Neue gerät in die Mitte des Lehrprozesses, aber es spielt eigentlich keine Rolle. Hauptsache er arbeitet mit allen zusammen, denn wir sind alle in einander eingeschlossen – unsere Seelen, Wünsche sind in einander verschlungen.

Deshalb ist es unwichtig, mit welchem Artikel man das Studium beginnt. Aber es wäre wünschenswert, wenn es eine mehr oder weniger klare Ordnung des Studiums gäbe, die sich direkt aufs Ziel richten würde.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „das Vorwort zu“ Panim Meirot „“, 09.08.2010

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