Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Die Krise ist der Wendepunkt von Versklavung zur Freiheit

Wenn wir zu einer echten Krise gelangen, werden wie erkennen, dass wir komplett beherrscht werden. Diese Tatsache ist bereits an die Oberfläche getreten. Wissenschaften, Kultur, Bildung, Familie und alle anderen Aspekte unseres Lebens werden einer schweren Prüfung und Neubewertung unterzogen werden.

Als Ergebnis werden wir zu dem Schluss kommen, dass wir nichts über unsere Welt wissen, dass wir keine Ahnung haben, was passiert, und wir komplett gesteuert werden. Damit einhergehend werden wir eine Einsicht für die Notwendigkeit bekommen, uns über diesen Zustand der Sklaverei erheben zu müssen. Dies ist genau der Zustand, den man die „Knechtschaft in Ägypten” nennt. Dies ist tatsächlich Sklaverei, wo eine Person erkennen wird, dass sie ein Sklave ihrer egoistischen Natur ist, die sie in Bedrängnis bringt und mit ihr tut was sie will. Unter dieser Tatsache ist die Person verpflichtet, jeder Laune ihres Egoismus zu gehorchen.

Dadurch kommt sie zu dem Punkt, wo sie die Notwendigkeit spürt, aus dem Joch ihrer Natur auszutreten, und sie erhält dann eine spirituelle Kraft, um der materiellen Kraft entgegenzuwirken. Zwischen dem Einfluss dieser beiden Kräfte findet sie ihren freien Willen.

Die Krise ist ein Wendepunkt, an dem wir aufhören, wie Tiere zu sein, und frei sein werden. Denn die Tiere sind vollständig gesteuert, so wie auch wir immer noch Tiere sind, wo es weder Belohnung noch Bestrafung gibt. Die ganze Entwicklung war nur dazu beabsichtigt, damit wir unsere Sinnlosigkeit realisieren können, da wir Sklaven unserer eigenen Natur sind. Wenn wir dies erkennen, werden wir aufschreien und aus der Sklaverei zur Stufe des „Menschen” gelangen.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Wir enthüllen den Schöpfer, indem wir unserem Egoismus entfliehen - dem Pharao


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Ein Kommentar

  1. Die Bibel ist eben hochaktuell…in ihr scheint es keinen Raum und keine Zeit zu geben, wenn man lernt, die Sprache der Zweige mit den Wurzeln zu verbinden. Das Ganze scheint dann noch mehrdimensional, je nach Zustand der Seele des Lesers kann man mehr oder weniger aus der Bibel verstehen.

    Es scheint mir so, als seien Aegypten, Pharao und sogar das abscheuliche Wort Satan oder Teufel nichts anderes als eine Art Codewoerter fuer das heutige Wort Egoismus.

    In der damaligen Lebenswelt war sicher Aegypten, spaeter das Babylonische Reich so eine Art Exempel in der Weltgeschichte, in beiden ging es ja um egoistische Herrschsucht unter Ausnutzung anderer Voelker.
    Eventuell war es spaeter dann das Roemische Reich. Heutzutage sind es vielleicht die Boersenmanager…?

    Der Egoismus selbst scheint also die Heiligkeit und Heilheit/Spiritualitaet einer Seele zu gefaehrden bzw. zu zerstoeren, so wie dann in der Geschichte zweimal der Tempel als Zeichen der Spiritualitaet gefaehrdet und dann zerstoert wurde, von eben diesen bekannten geschichtlichen Weltmaechten.

    Nun sind wir erneut in den 10 Plagen, der Krise, und wir haben jeden Moment die Freiheit, uns gemeinsam fuer das Ende dieser Plagen zu entscheiden.
    Aber so wie Gott das Herz des Pharaos hart machte, so scheint diese Entscheidung anstrengend, schwierig, so eine Art “Treppensteigen”. Es erscheint uns unbequem, unserem Naechsten alles zu geben, weil wir dann schon egoistische Existenzangst bekommen. Die Plagen der Krise werden dann solange weitergehen, bis wir uns einen Ruck geben muessen, bis es fast einfach wird, sich fuer Gottes Gesetz zu entscheiden, weil es dann endlich Besserung der Leiden gibt.