Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Wer wollte den Apfel? [116552]

Unsere Aufgabe besteht darin, das Licht zwecks der Füllung der Verlangen durchzuführen. Dies erfolgt mittels der Absicht.

Unsere Absichten richten sich an den Schöpfer, und unsere Handlungen an das breite Publikum und dessen Bedürfnisse. Diese Bedürfnisse sind immer auf das Empfangen fixiert und werden im Laufe des gesamten spirituellen Aufstiegs so bleiben. Die Menschen werden mehr und mehr verlangen, weil es eben die Aufgabe von ACHaP ist. ACHaP wächst in seinen Verlangen und wir wachsen in unseren Absichten des Gebens.

Frage: Aber wie kann ich die Befriedigung ihrer Verlangen gewährleisten?

Meine Antwort: Ich befinde mich in der Umgebung, in der Gemeinschaft der Menschen. Und außerdem habe ich durch die Gruppe eine Verbindung mit dem Schöpfer und somit mit der Welt der Unendlichkeit. Von dort geht das höhere Licht durch mich hindurch in die Gemeinschaft. Dabei bin ich nicht nur der lichtführende Kanal. Um den Menschen das Geben zu bringen, mache ich folgenden Berechnungen:

1. Zuerst nehme ich ihre Verlangen auf.

2. Dann erhebe ich MaN, die Bitte um Korrektur an die Gruppe. Anders gesagt, ich verbinde mich mit der Gruppe.

3. Dann erhebe ich MaN zum Schöpfer. Diese Bitte soll aus unserem gemeinsamen Kreis stammen, und deshalb führe ich sie durch die Gruppe durch, damit ich an den Schöpfer anpasse

4. Von oben bekommen wir alle in der Gruppe die Antwort auf die Bitte – МaD.

5. Von der Gruppe aus muss ich das Licht nach unten weiterleiten und einen Siwug (die Wechselwirkung) mit dem Licht durchführen. Und so muss ich vom kleinen Zustand (katnut) zum großen (gadlut) übergehen, um den Menschen ihre neue Stufe zu übergeben.

6. Auf diese Weise trage ich das Licht in die Gemeinschaft.

Frage: Angenommen, die Gemeinschaft hat mich um den Apfel gebeten. Wird sie am Ende dieser Kette, im Punkt 6, den Apfel bekommen?

Meine Antwort: Ja, durch mich wird sie ihren „Apfel“ bekommen.

Wir zeichnen im Protokoll die Forderungen der Teilnehmer auf und beginnen zwischen ihnen die richtigen Beziehungen zu konstruieren. Und im Endeffekt wird von mir die Füllung zu ihnen kommen, und wir können prüfen, ob jeder das Gewünschte bekommen hat.

Frage: Aber es wird doch kein Apfel mehr sein?

Meine Antwort: Sie werden solche Füllung erlangen, die ihre Bedürfnisse befriedigen wird, einschließlich der nicht ausgesprochen und nicht protokollierten Verlangen. Denn die spirituelle Füllung hat keine eigene Form und kleidet sich in den Menschen entsprechend seinem Gefäß/Verlangen.

Frage: Was ist von mir auf jeder Etappe dieses Prozesses gefordert?

Meine Antwort: Die Arbeit nach dem Prinzip „Israel, Tora und der Schöpfer sind eins“. Ich werde zum Leiter, „erstrecke mich“ vom Schöpfer bis zur Gemeinschaft und halte mich in allen auf: im Schöpfer, in der Gruppe und im der Masse. Ich bin das Verbindungsglied. Wie Gelee fülle ich alles auf, und zwar durch eigene Arbeit und durch meine unaufhörlichen Bemühungen.

Wenn ich schon die Aufgabe übernommen habe, mich um einen Teil der Menschheit zu kümmern, dann bin ich stets verpflichtet, ihnen das Licht zu bringen, mich um diese Menschen zu sorgen, sie zu mögen, sie mit der Gruppe zu verbinden, und die Kraft, die die Verbindung mit den Menschen gewährleistet und die Kraft, die die Verbindung mit dem Schöpfer gewährleistet, zu vereinen.

Die Gruppe steht dabei die ganze Zeit neben mir, unterstützt mich und richtet mich auf den Schöpfer und auf „die Menschheit“ aus.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Welt“, 11.09.2013

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