Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Unser Becher bleibt leer, damit wir auf dem Weg bleiben

Die entgegengesetzte Anordnung der Kelim und der Lichter ist ein sehr wichtiges Prinzip, denn es nötigt uns, Vollkommenheit zu erreichen. Wir führen so viele Handlungen im ganzen System aus, jedoch empfinden wir, dass wir nach allem, was wir getan haben, nichts erhalten haben. Je mehr ich arbeite, desto leerer fühle ich mich!

Ich komme in die Schatzkammer und fülle meinen Becher mit Gold, jedoch wenn ich herauskomme, ist all mein Gold verschwunden! Also arbeite ich mehr und mehr, jedoch weiterhin erkenne ich, dass ich mit nichts zurück bleibe. Ich gehe in die Schatzkammer hinein und komme Millionen Male mit meinem Becher gefüllt mit Gold heraus, jedoch immer noch habe ich nichts.

Der Umstand, dass dies geschieht, ermöglicht mir, selbstlos zu arbeiten und erlaubt mir zudem, meine Verlangen mehr und mehr zu entwickeln. Letztendlich erlange ich Vollkommenheit, wenn ich meinen letzten Eintritt in die Schatzkammer ausführe. Dies geschieht, wenn ich bereits alles, was sich dort befand, ausgeleert habe und sich dort nichts mehr zum mitnehmen befindet …

Bis dahin ist alles derart angeordnet, um uns zu befähigen, mehr und mehr für eine immer kleinere Belohnung zu arbeiten.

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