Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Es ist schwer, ein Gerechter zu sein

Tora, Deuteronium 11:17  – Und der Zorn des Herrn wird sich über euch entflammen, und Er wird die Himmel verschließen, und es wird keinen Regen geben, und die Erde wird keine Früchte tragen, und ihr werdet alsbald umkommen, hinweg aus dem guten Land, das euch der Herr gegeben hat.

Wenn sich ein Mensch nicht mit der spirituellen Korrektur beschäftigt, fehlt ihm das Licht von Chassadim, Fruchtbarkeit und Regen, und er kann seinen Egoismus nicht korrekt benutzen. Die Sonne brennt so stark, dass sie für ihn nicht zu einem Lebenslicht wird, sondern zu einer versengenden Hitze. Mit so einer Einstellung zum Leben, zur Welt, und zu seiner Mission verkümmert der Mensch ohne Wasser (das Licht von Chassadim). Genau das passiert heutzutage.

Frage: Fühlt man den Zustand, in einer Sackgasse zu sein, auf jeder neuen Stufe?

Meine Antwort: Diese Blockade muss sich für nicht mehr als einen Moment fortsetzen. Aber sie muss vom Menschen begriffen werden, um fortzuschreiten. Es steht geschrieben: „Es gibt keinen Gerechten auf der Welt, der Gutes getan hat ohne vorher zu sündigen“. So stolpert er auf jeder Stufe und schreitet dann voran, er stolpert und schreitet voran. Er passiert den tiefsten Punkt der Verzweiflung, die Erkenntnis des Egoismus, und erst dann beginnt er aufzusteigen.

Außerdem verleugnet er am tiefsten Punkt den Schöpfer vollkommen, er ist mit nichts einverstanden, er taucht in einen extremen Egoismus ein, und er wird zum schlimmsten Gesetzesübertreter. Das bedeutet, er ist dem oberen Zustand der Gerechten vollkommen entgegengesetzt.

Frage: Trifft das nur auf diejenigen zu, die voranschreiten und nicht auf andere, die diesen Punkt nicht erreichen?

Meine Antwort: Natürlich. Normale Leute erfahren keine inneren Zustände. Sie wissen noch nicht mal, in welchen Zuständen sich die Gerechten befinden.

Aus KabTV´s „Geheimnisse des Ewigen Buches“  6/15/16

 

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