Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Der Weg zum spirituellen Begreifen

Kongress in St. Petersburg. Die dritte Lektion

Frage: In der Regel wird die Abneigung nicht gegenüber der  Gruppe, sondern gegenüber dem Freund empfunden. Welches Arbeitsschema hilft in diesem Fall?

Meine Antwort: Ich denke nicht, dass es so ist. Der Mensch soll erkennen, dass er keinen Willen für die Arbeit mit der Gruppe, für die Vereinigung mit den Freunden und für die Verschmelzung mit ihnen hat. Auch wenn ein bestimmtes Vorurteil gegenüber einem Freund entsteht, kann es allmählich verlorengehen. Deshalb muss man sich nicht darauf konzentrieren. Das bringt uns nichts.

In erster Linie soll ich mich dafür interessieren, wie ich mich „in die Gruppe hineinbegeben“ kann, um an ihr festzukleben. Das Wichtigste ist, so zu tun, als ob nicht ich die Freunde in der Gruppe lenke, sondern sie mich. Genau das bedeutet die Auflösung in der Gruppe. Das heißt, es gibt in mir weder meine Gedanken, noch meine eigenen Wünsche. Mir gehört nur das, was es bei ihnen gibt. Das ist alles.

Kaum wirst du solche Überlegungen haben, wird dich sofort das Umgebende Licht beeinflussen. Solche Versuche bringen dich dazu, dass das Licht dich die ganze über Zeit reinigt und allerlei Widersprüche vereint, wobei du wiederum versuchst, dass alles selbst zu machen. Nach einer notwendigen Anzahl solcher Versuche, solcher Bemühungen, kommt am Ende das Begreifen. Und die Gruppe kann dabei nichts erkennen und auf dem selben Niveau wie vorher bleiben, wie im Beispiel von Rabbi Jossi.

Auszug aus der 3. Lektion des Kongresses in St. Petersburg, 12.07.2013

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