Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Das Kind will wachsen!

Wir verstehen noch nicht, wie sehr unser Vorankommen von dem Vorankommen der Welt abhängt. Doch es wird sich allmählich offenbaren, und wir werden unsere Verantwortung ihr gegenüber fühlen. Ein Kind wird den Eltern nicht nur gegeben, damit sie sich an ihm erfreuen und mit ihm spielen können, sondern damit sie sich ständig darum kümmern. Und diese Arbeit wird ebenfalls zur Freude, weil Liebe diese schwere Verpflichtung in ein ersehntes Privileg verwandelt.

Wir treten in eine neue Epoche ein und die Welt möchte sich entwickeln, weiß aber nicht, in welche Richtung, sie verzweifelt von Tag zu Tag immer mehr und spürt ihre Machtlosigkeit. Das hilft uns voranzukommen. In Wirklichkeit mussten die Kabbalisten in der Vergangenheit viel schwerere Zeiten durchmachen, in denen sie keine Veränderungen in der Welt und keine Ergebnisse ihrer Arbeit beobachten konnten. Wir aber wurden dieses besonderen Privilegs würdig.

Ein Ehepaar, das keine Kinder hat, leidet sehr. Manchmal entsteht eine so starke Verbindung zwischen ihnen, dass sie beschließen, füreinander zu leben. Doch in Wirklichkeit machen nur Kinder ein Ehepaar zu einer Familie.

Deshalb, wenn wir uns um die Welt kümmern, werden wir quasi zu Eltern, die ein gemeinsames Kind haben, und das wird uns stärken. Das wird uns Erfolg in allem, was wir anstreben, bringen.

Dafür müssen wir lernen und die Methode optimieren. Jeder muss zu einem Lektor, Lehrer oder Organisator werden – auf diese Weise werden wir vorankommen. Wenn wir uns um die Menschen nicht kümmern, haben wir keine Chance, voranzukommen. Der Schöpfer braucht unser eigenes Vorankommen nicht – er braucht eben alle sieben Milliarden Verlangen, und darum müssen wir für sie arbeiten.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Shamati-Artikel, New York, 21.06.2012

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