Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Aus wessen Fehlern sollte man lernen?

Ich finde, dass die Gruppen sich in erster Linie mit uns besprechen und ihre Probleme unseren Koordinatoren und Leitern erklären sollten.

Sie müssen verstehen, dass wir unheimlich viele Erfahrungen gesammelt haben. Wir halten sie auf keinen Fall für klein, nichts wissend oder für Anfänger, dennoch gibt es keinen Weiseren als den Erfahrenen. Wir haben das alles bereits durch, deshalb sollte man keine offenen Türen einrennen. Ihr solltet es euch nicht miteinander verderben und zurückbleiben, nur weil ihr keinen Rat einholen möchtet!

Im Gegenteil, ihr solltet wie kleine Kinder fragen. Ein Kleinkind möchte, dass ihm gezeigt, erklärt, geholfen wird, und das Wichtigste ist, dass alles schnell geht. Lernt von kleinen Kindern, lernt von der Natur. Die Natur entwickelt uns auf der unbelebten, pflanzlichen und tierischen Stufe, und auf der Stufe „Mensch“ müssen wir uns selbst entwickeln. Doch wir müssen von den unteren Stufen lernen, auf denen uns die Natur, d.h. der Schöpfer, deutlich zeigt, wie wir handeln sollen. Deshalb führe ich immer kleine Kinder als Beispiel an.

Lernt von ihnen. Für ein Kind ist es nicht wichtig, ob es ein Spielzeug von oben selbst holt oder ob du es ihm gibst – wichtig ist, dass es dieses Spielzeug schnellstmöglich in den Händen hält. Es ist ihm egal, ob du mit ihm schimpfen wirst – das Kind möchte etwas haben und wird trotz allem hartnäckig danach verlangen. Das Wichtigste ist vorwärts zu gehen, das Wichtigste ist das Ergebnis.

Und deshalb bitte ich euch inständig und lege euch nahe, auf keinen Fall zu verbergen, was bei euch geschieht. Das kann sehr schnell gelöst werden. Doch euer Egoismus treibt euch ständig dazu an, etwas zu verbergen, es selbst zu lösen. Bitte nicht!

Das Wichtigste in der Wissenschaft der Kabbala und überhaupt bei unserem spirituellen Vorankommen ist die Offenheit. Ihr seht, dass ich nichts verberge und mich vor nichts geniere. Im Gegenteil. Der Mensch muss lernen. Und er soll von dir und aus deinen Fehlern lernen. Wenn er diese Fehler nicht macht, dann kommt es dir zugute.

Auszug aus dem virtuellen Unterricht, 11.11.2012

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