Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Gleichgewicht in der Gesellschaft

Eine Frage, die ich erhielt: Wird es etwas bringen, wenn wir durch unser Beispiel Menschen beeinflussen, von denen die meisten nicht nach der spirituellen Entwicklung streben? Werden sich dann in der gesamten Gesellschaft ebenfalls gute Beziehungen und Verbindungen herausbilden?

Meine Antwort: Ja, durch unser Beispiel werden wir die gesamte Gesellschaft positiv beeinflussen. Baal HaSulam schreibt darüber in dem Artikel Die letzte Generation. Wenn die ganze Gesellschaft heute beschließt, dass wir in einer solchen egoistischen Form nicht mehr weiter existieren können und anfangen müssen, aufeinander Rücksicht zu nehmen, dann wird es eine große Korrektur sein.

Es könnte die Frage aufkommen: wenn ein gewöhnlicher Mensch es nicht für die Enthüllung des Schöpfers und das Geben an Ihn macht, wäre es dann nicht eine traurige Wiederholung dessen, was im sozialistischen Russland geschehen ist?

Doch heutzutage gibt es bereits unsere große kabbalistische Gruppe, die sich mit dem Geben und der Verbreitung der Kabbala beschäftigt, und jeder, der sein Bewusstsein erweitern will, kann sich uns anschließen. Für alle Anderen genügt es, uns zu helfen und uns zu unterstützen, wie das für gewöhnlich Menschen tun, die nicht lernen und ihr Gehirn nicht überanstrengen wollen.

Wenn ein solches Gleichgewicht in der Gesellschaft besteht, wenn ein Teil von ihr wie ein „Kopf“, der sich mit der Absicht beschäftigt, das korrigierende Licht für alle über sich anzieht, und der andere Teil irgendwelche Hilfstätigkeiten erledigt, dann können wir große Erfolge erzielen.

Wollen wir hoffen, dass es geschieht. Entsprechend dem Aufbau der gesamten Menschheit in Form einer Pyramide soll es genau so sein: nur Einzelne widmen sich der Verbindung mit dem Schöpfer und leiten das Licht an die gesamte Masse weiter. (Siehe Baal HaSulam, Die letzte Generation)

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Freiheit des Willens“ vom 10.12.2010

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