Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Die Welt durch die krumme Brille anzuschauen

Eine Frage, die ich erhielt: Ich glaube Ihnen, dass alle Probleme eine Folgerung meiner falschen Wahrnehmung sind. Aber was kann ich machen, wenn ihre Einstellung für mich immer noch eine Philosophie ist, und die Probleme meine Realität darstellen?

Meine Antwort: Wenn du dich in die Gruppe eingereiht hättest, und von ihr die Empfindung der Sicherheit, die Bürgschaft bekommen könntest, dann hättest du dich wie auf den Händen der Mutter empfunden. Du wärst somit nie mehr besorgt, weil du wissen würdest, dass dich 600.000 Seelen umgeben, die für dich sorgen.

Dir könnte nichts Schlechtes passieren, weil sich dort die Shechina, der Schöpfer befinden. Deshalb kann man nur dafür sorgen, wie man lernen kann, sich zu den anderen – wie zu sich selbst zu verhalten, um folglich zu verstehen, dass in Wirklichkeit sie „ich“ bin.

Man muss aufhören, seinen Augen und den egoistischen Sinnesorganen zu glauben, die uns empfinden lassen, dass es außerhalb von uns fremde Menschen sind.

Es wird den Menschen von allen Problemen befreien! Allmählich wird sich durch dieses Herangehen die richtige Wahrnehmung der Realität offenbaren, die Welt wird durchsichtiger und klarer, so dass man hinter jedem Gegenstand – die dahinter wirkende Kraft sieht.

Du wirst also plötzlich sehen können, wie sich alles verbindet, und du wirst erstaunt sein, wie blind du früher warst! Was für eine krumme Brille hattest du früher an! Denn alles hängt nur von deiner Sehkraft und Wahrnehmung ab.

Nichts ändert sich, sondern du vereinst die Achsen deiner Sehkraft, wonach dir plötzlich ein ganz anderes Bild gezeigt wird.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel “ Eine Dienerin, die ihrer Herrin vererbt“, 13.12.2010

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