Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Die Thora. Das 5. Buch Mose. Kapitel Wa’etchanan

Und ich betete zum Herrn: Oh Herr! Lass mich den Jordan überqueren und ich werde das gelobte Land sehen. Doch der Herr wurde wegen dir zornig auf mich und sagte: Sprich nicht mehr darüber mit Mir! Brich zum Gipfel auf und schaue nach Westen, Norden, Süden, Osten, aber du wirst den Jordan nicht überqueren. Und gib Joshua die Anweisungen, stärke ihn, denn er wird der Führer des Volkes und er wird für das Volk das Land erobern, dass du sehen wirst.

Und nun, Israel, höre die Gebote und Gesetze, die ich euch lehre und die ihr beachten sollt, damit Ihr leben werdet und kommen und das Land, das der Allmächtige Gott eurer Väter Euch gegeben hat, in Besitz nehmt. Fügt dem, was Ich euch sage, nichts hinzu und lasst nichts davon weg, damit ihr die Gebote eures Herrn befolgt.

Beschützt eure Seele, damit ihr nicht vergesst, was eure Augen gesehen haben, damit es nicht eure Herzen verlässt und erzählt euren Söhnen und den Söhnen eurer Söhne darüber: Von dem Tag, als ihr beim Chorev vor eurem Gott standet.

Und ihr standet bei dem Berg und der Berg brannte zum Herz der Himmel – Dunkelheit, eine Wolke und Schatten. Und Gott sprach zu dir aus dem Feuer: du hörtest Seine Stimme, aber sahst nicht Sein Antlitz. Und Er erklärte Seine Gebote, die einzuhalten Er Euch befahl, die Zehn Gebote und Er meißelte sie in zwei Steinplatten. Und zu diesem Zeitpunkt befahl Gott mir, euch die Gesetze und die Gebote zu lehren, damit ihr sie einhalten würdet und das Land betreten und in Besitz nehmen könntet.

Beschützt eure Seelen, denn ihr habt kein Bildnis von Gott gesehen, als Er zu euch sprach, damit ihr euch nicht verirrt und Götzen baut, Bildnisse von Männern oder Frauen oder von Tieren, Vögeln, Reptilien oder Fischen.

Damit ihr nicht, wenn ihr den Himmel betrachtet und die Sonne, den Mond, die Sterne und alles am Himmel, versucht sein würdet, sie anzubeten und ihnen zu dienen, die Gott für alle anderen Völker erschaffen hat. Und Gott nahm euch und brachte euch aus Ägypten, damit ihr Sein Volk sein würdet, Sein Teil.

Wenn ihr bestechlich werdet und ein Bildnis von Etwas macht, werdet ihr völlig aus dem Land verschwinden, zu dem ihr über den Jordan aufbrecht. Und Gott wird euch zwischen die Völker zerstreuen, ihr werdet wenige sein zwischen den Völkern, in welche Gott euch führen wird.

In Zeiten der Not, wenn all diese Prophezeiungen über euch kommen, am Ende der Tage, werdet ihr zu Gott zurückkehren und Seine Stimme hören. Denn er ist gnädig, Er wird euch nicht aufgeben oder das Bündnis vergessen, das er mit euren Vätern geschlossen hat. Daher erreicht und akzeptiert heute mit eurem Herzen, dass Gott Allmächtig ist, im Himmel und auf Erden, und dass es keinen anderen gibt.

Und Moses versammelte das Volk und gab ihm die Worte Gottes weiter: Ich bin der Herr, euer Allmächtiger Gott, der euch aus Ägypten brachte, heraus aus der Sklaverei. Ihr sollt keine anderen Götter neben mir haben! Macht euch kein Bildnis oder Götzen davon, was es im Himmel gibt oder auf der Erde oder im Wasser. Verehrt sie nicht und dient ihnen nicht. Sprecht den Namen Gottes nicht achtlos aus. Befolgt den Shabbat, dass er Heilig sei. Arbeitet sechs Tage in der Woche, doch der siebte Tag gehört dem Herrn: arbeitet nicht, weder ihr, noch euer Sohn, noch eure Tochter, weder Sklave, Stier, Esel, kein Rind, auch kein Fremder. Und erinnert euch, dass ihr Sklaven in Ägypten wart und daher befiehlt euch Gott, den Shabbat einzuhalten. Ehrt Vater und Mutter, so wie es Gott befohlen hat, damit eure Tage verlängert würden und ihr euch im Land, das euch euer Allmächtiger Gott gegeben hat, wohl fühlen mögt.

Tötet nicht, begeht nicht Ehebruch, stehlt nicht und legt kein falsches Zeugnis ab! Begehrt nicht die Frau, das Haus, das Feld, den Sklaven, Stier, Esel oder irgendetwas anderes, was euer Nachbar besitzt!

Dies sind die Worte, die Gott zu eurer gesamten Gruppe auf jenem Berg sprach, aus dem Feuer, der Wolke, dem Schatten, mit lauter Stimme und nicht fortsetzte; und Er meißelte sie in zwei steinerne Tafeln und gab sie mir. Und ihr hörtet die Stimme aus der Dunkelheit, alle eure Stammhäupter kamen zu mir und sagten: Siehe, Gott zeigte uns Seine Pracht, heute haben wir gesehen, dass der Allmächtige zu einem Menschen spricht und jener noch lebt.

Und hier sind die Gebote, die der Herr befahl, euch zu lehren: Höre, oh Israel, Gott ist Allmächtig, Gott ist Eins! Liebe deinen Gott mit ganzem Herzen, ganzer Seele und deinem ganzen Wesen. Und diese Worte, die ich euch heute befehle, mögen in euren Herzen bleiben. Und wiederholt sie euren Söhnen und sprecht mit ihnen darüber, während ihr in euren Häusern zusammensitzt, spazieren geht, euch zu Bett begebt und wieder aufsteht. Und bindet sie als ein Zeichen auf eure Hand und lasst sie Zeichen zwischen euren Augen sein. Und meißelt sie an die Türstöcke eures Hauses und auf eure Tore.


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