Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Die Form des Verlangens

Alles findet innerhalb des Verlangens nach Genuss statt, das vom Schöpfer erschaffen wurde. Dieses Verlangen macht während seiner Entwicklung bestimmte Veränderungen durch. Anfänglich stimmen wir dem zu, und es gibt keine Konflikte. Eigentlich ist jede Art von Konflikt überhaupt unmöglich, denn man entfernt sich nie von diesem Verlangen, sondern handelt nach seinen Befehlen. Man ist sich noch nicht bewusst, dass dieses Verlangen eigentlich nicht das eigene ist und über einen bestimmt.

Dennoch muss man in sich diese beiden Aspekte als separat ansehen: das Verlangen und den Menschen.
Dann jedoch wacht in ihm der Punkt des Schöpfers auf, der sich auf das Geben richtet, und dann beginnt man sein Verlangen als fremd zu empfinden. Man beginnt zwischen 1. dem Verlangen und 2. Sich selbst, dem Punkt im Herzen, zu unterscheiden.

Wenn man sich bemüht, seine Verlangen zu ändern, dann distanziert man sich immer mehr von ihnen und fängt an, sich wie deren Sklave zu fühlen. Unabhängig davon, ob sie Genuss oder Schmerz bringen, versteht man langsam, dass man diese Verlangen geschickt bekommt. Die Wirklichkeit scheint aus drei Komponenten zu bestehen: 1. dem Schöpfer, 2. den Verlangen, die Er sendet und 3. mir selbst.

Die Weisheit der Kabbala erklärt den Freien Willen , wie man mit ihm den Einfluss der Gruppe und das Höhere Licht (Or Makif) verwenden kann, um die Wichtigkeit des Zieles über die Interessen des Körpers und materiellen Lebens stellt und wie man seine Verlangen ändert, um das Ziel zu erreichen.

So entwickelt man seine Gleichheit zum Schöpfer (geben).

Aus der Morgenlektion vom 10. Oktober 2009

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