Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Das Wunder des „Auszugs aus Ägypten“

Der Auszug aus Ägypten geschieht wie ein Wunder, denn das Licht GAR de-Chochma, das aus Parzuf Atik kommt, höher als die Natur der Zweiten Beschränkung ist, und uns deshalb ermoeglicht, aus dem Zustand „Ägypten“, wo der Wunsch zu genießen herrscht, den Zustand Bina zu erreichen. Es ist dann der Anfang „der Wüste Sinai“.

Eigentlich ist das schon ein Zeichen des Auszugs aus Ägypten. Denn wir sind eigenständig nicht in der Lage,uns aus der Macht unseres Egos zu befreien, und nur dieses riesige Licht schafft uns den Übergang, erhebt uns höher, als den Wunsch des Genusses.

Es hilft dem Menschen, von einigen Eigenschaften innerhalb seines egoistischen Wunsches abgelenkt zu werden, der Mensch läuft aus „Ägypten“ weg – aus jenen Eigenschaften, die ihn in der Absicht „für sich“ aufhalten, und ihm keine Möglichkeit geben, „das Geben zu erreichen“. Denn in „Ägypten“ ist es unmöglich.

GAR de-Chochma beleuchtet dem Menschen seine schlechtesten Wünsche, die er nicht mehr anrühren soll. Es heißt „die Flucht“ – denn er erhebt sich darüber und ist deshalb vor deren Nutzung geschützt.

Das Licht GAR de-Chochma trennt diese Wünsche ab, so dass sie den Menschen nicht mehr stören. Natürlich werden sie später zur Korrektur aufwachen, wobei allerlei Probleme auftreten werden, bis man vollständig aus „Ägypten“ hinausgeht.

Aber das alles geschieht dank des Lichtes GAR de-Chochma, das unsere Wünsche beleuchtet und aufklärt, das es zulässt, darüber hinaufzusteigen, oder sie teilweise zu korrigieren und zu verwenden.

Aus dem Unterricht nach dem Buche Sohar, 27.10.2010

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