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Die Times von Israel: „Internationaler Frauentag 2018: Geschlechtergleichheit aus der Sicht der Kabbala“

Die Times von Israel veröffentlichte meinen neuen Artikel „Internationaler Frauentag 2018: Geschlechtergleichheit aus der Perspektive der Kabbala“.

Im Licht des internationalen Frauentages wurde ich gebeten, meine Sicht der Geschlechtergleichheit aus der Perspektive der Kabbala mitzuteilen.

Die Idee, Männer und Frauen zu vergleichen, ist ebenso falsch wie der Vergleich von Äpfeln und Orangen. Die Natur gestaltet Männer und Frauen als unterschiedliche Lebewesen, sowohl biologisch als auch psychologisch. So wie unsere Körper auf sehr unterschiedliche Weise arbeiten, so denken, fühlen und nehmen wir die Welt anders wahr.

Der Versuch aus Männern und Frauen ein und dasselbe zu machen ist völlig unnatürlich. Indem wir versuchen, Männer und Frauen nach den gleichen Maßstäben zu beurteilen und sie so stark wie möglich angleichen zu wollen, ist es so, als wollten wir die Natur „reparieren“. Die Natur braucht das nicht.

Anstatt zu versuchen, die Unterschiede zwischen Männern und Frauen auszugleichen, müssen wir lernen, sie anzunehmen. Wir sollten nach Harmonie, nicht nach Gleichheit streben. Das bedeutet, dass wir unsere Sicht der Geschlechtergleichstellung auf einen ganzheitlichen Ansatz umstellen müssen, um zu sehen, wie gerade unsere Unterschiede uns in die Lage versetzen, einander zu ergänzen, um Harmonie zu schaffen.

Auf diese Weise funktioniert die gesamte Natur – einzigartige und entgegengesetzte Qualitäten werden verwoben, um Leben zu schaffen – Plus und Minus, Kontraktion und Expansion, Hitze und Kälte, Ebbe und Flut, männlich und weiblich. Ich glaube tatsächlich, dass Frauen dies viel besser verstehen als Männer, da sie generell sensibler gegenüber der Natur als Männer sind.   

Praktisch gesehen, sage ich nicht, dass Männer und Frauen in den gleichen Rollen der Gesellschaft nützlich sein können. Beispiele wie Magret Thatcher und Angela Merkel beweisen, dass sich eine fähige Frau in einer Position, die typischerweise von einem Mann besetzt wird, befinden kann. Eine Frau in eine bestimmte Position zu bringen, nur weil sie die Dinge „gleich“ erscheinen lässt, ist dumm und wird für die Gesellschaft nicht gut sein.

Wenn zum Beispiel ein Führungsausschuss gebeten wird die gleiche Anzahl von Männern und Frauen zu haben, um „Gleichheit“ zu erreichen, ist das eine kindliche Wahrnehmung von Gleichheit. Sie zielt eher auf politische Korrektheit als auf optimale Ergebnisse ab. Ein Führungsausschuss könnte eine Mehrheit von Männern oder Frauen haben, abhängig davon, was der Ausschuss erreichen soll und was jeder Mensch mitbringt – nicht wie wir ein Plakat für Gleichheit machen können.

Die westliche Gesellschaft benötigt mehr Aufklärung darüber, wie man durch verschiedene Systeme der Natur  Harmonie erreichen kann, wenn Unterschiede aufeinandertreffen. Wir werden dann sehen, dass das, was wir in der Gesellschaft anstreben sollten, die gegenseitige Ergänzung ist. Das bedeutet, dass die einzigartigen Eigenschaften von Männern und Frauen hervorzuheben sind, dass sie verwoben werden, um das Beste aus beiden Welten zu erreichen. Ich lade Sie ein, unseren kostenlosen Kabbalakurs zu belegen, damit Sie lernen können, wie Sie Ihre einzigartigen Qualitäten zum Wohle aller entdecken können.

 

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