Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gmar Tikun ( Ende der Korrektur)'

Die Zukunft existiert bereits

Frage: Sie sagen, dass die Zukunft zwar von uns abhängt, aber unser Schicksal vorbestimmt ist. Wie ist es zu verstehen?

Antwort: Es geht darum, dass wir alle einen Zustand der vollständigen Korrektur erreichen müssen. Es ist bereits vorgegeben. Noch mehr, wir existieren bereits darin.

Jetzt müssen wir diese Zukunft realisieren, uns ihr näher bringen. Wie wir es tun, ob schnell oder langsam, ob wir selbst nach vorne streben oder von der Natur zur Eile getrieben werden – hängt von uns ab. Die Zukunft existiert bereits.

Dies ist der Zustand, in dem wir waren, bevor das Gefäß unserer Seele zerbrach, jetzt müssen wir zu ihm zurückkehren. Wir werden nicht drum herumkommen, da jeder von uns verpflichtet ist, seinen eigenen Punkt, seine eigenen Zellen zu füllen – ihr, ich und alle anderen.

Der Weg auf dem wir diese vorbestimmte Zukunft erreichen werden, existiert nicht. Es hängt von uns ab, wie schnell wir uns auf dieses Ziel fokussieren können, wie schnell wir es erreichen können und wie bequem wir diesen Weg gehen werden. 

Wir müssen zu seinem vorbestimmten Ende gelangen, wo alle Teile der Seele miteinander zu einem gemeinsamen System, zu einem Ganzen verschmelzen und der Schöpfer sie mit seinem unendlich hohen Licht füllen wird. Wir müssen zu diesem Zustand kommen.

Frage: Sie sagen immer wieder, dass es in jedem Menschen eine spirituelle Informationsaufzeichnung (Reshimo) gibt. Ist es wirklich in uns?

Antwort: In jedem Menschen gibt es eine eindeutige Aufzeichnung aller Zustände, die er vom Anfang bis zum Ende durchlaufen muss. Er bestimmt, wie er durch sie hindurchgehen wird: schnell, langsam, bequem oder mit Schlägen.

 

Aus dem Unterricht, 28.04.2019

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Wie kann man unsterblich werden?

Frage aus Facebook: Sie sagen, dass ein Mensch unsterblich sein kann und nicht sterben muss, um den Schöpfer zu sehen. Ein Mensch ist jedoch körperlich und so lange er lebt, wird dies nicht eintreten. Um uns den Schöpfer anzuschließen müssen wir unseren Körper und unsere Seele verlassen.
Wie kann das umgesetzt werden, wenn Sie sagen, dass es nicht nötig ist zu sterben?
Antwort: Der menschliche Körper hat nichts mit den Gefühlen unserer Welt zu tun. Es ist ein rein äußeres Erscheinungsbild und sonst nichts. Aus diesem Grund erscheint es uns, als würden wir diese materielle Welt durch unsere fünf Sinnesorgane wahrnehmen.
Um die höhere Welt zu empfinden, müssen wir unsere fünf Sinne spirituell entwickeln. Die Wissenschaft der Kabbala beschäftigt sich mit dieser Entwicklung und erklärt, wie ein Mensch damit beginnen kann die spirituelle Welt zu erfahren. Es ist demnach nicht notwendig zu sterben.

Frage: Versprechen Sie den Menschen die Unsterblichkeit, wenn wir unsere Seelen vereinen und entwickeln können?
Antwort: Zweifellos! Das ist nicht mein Versprechen, sondern die spirituelle, realisierbare Methode. Heute kannst du in dieser Welt Menschen treffen, die in dieser Weise die höhere Welt verstehen und die Welt als ewig und unsterblich erfassen.

Aus dem TV Programm“ Antworten auf die Fragen aus Facebook“, 10.03.2019
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Gibt es in der Kabbala einen Personenkult?

Frage: Gibt es in der Kabbala einen Personenkult? Glauben Sie an die Unfehlbarkeit einiger Autoren oder müssen sie alle mit einer gewissen Skepsis behandelt werden?

Antwort: Ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass ich mit meinem geringen Verständnis über das Spirituelle, die Kabbalisten beurteilen darf. Trotz der Tatsache, dass ich fühle, verstehe und mich in einem spirituellen Raum befinde, bin ich in diesem Raum auf der Stufe eines 15-jährigen Jungen in unserer Welt.

Was kann ich dazu sagen? In der Spiritualität, sogar auf solch einer Stufe, bekommst du das Gefühl, dass du nur ein Junge bist, noch nicht erfahren genug, also kannst du deinen Mund nicht öffnen, um zu kritisieren oder zu bewerten.

Wie kann ich so große Kabbalisten wie meine Lehrer Rabash, seinen Vater Baal HaSulam oder ihre Vorgänger Baal Shem Tov und Ari kritisieren? Sie befinden sich im absoluten Verständnis des Schöpfers. So habe ich nichts dazu zu sagen.

Ich akzeptiere ihre Bücher als absolutes Wissen. Das sind Menschen, die sich auf dem Weg zu ihrer Stufe nicht geirrt haben, ihre Stufe ist die Endkorrektur.

Der Unterschied zwischen ihnen liegt darin, dass jeder aus der Wurzel seiner Seele die Spiritualität begriffen hat, so gibt es zwischen ihnen einen Unterschied in der Darstellung. Für mich ist das gut. Ich kann so aus verschiedenen Blickwinkeln der höheren Welt lesen. Das entwickelt mich. 

Aus dem russischen Unterricht, 10.03.2019

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Gedankenkraft und Problemlösung

Frage: Kann man, wenn man seine Gedanken ändert, von Krebs und anderen Krankheiten geheilt werden?

Antwort: Ich möchte keine spezifischen Fragen zu Krankheiten und dergleichen beantworten. Alles ist machbar. Ob wir heute in der Lage sind, es zu tun, kann ich nicht sagen. Ich denke nicht, aber in naher Zukunft werden wir es können.

Es hängt lediglich davon ab, inwieweit unsere Gedanken richtig miteinander verbunden sind. Wir werden dann in der Lage sein, die tiefsten negativen Phänomene unserer Natur zu beeinflussen. Alles hängt nur von uns ab.

Es gibt viele interessante Geschichten über Kabbalisten und ihre angeblichen Wundertaten. Es sind keine Wundertaten. Es ist nur eine kleine Korrektur – kein Eingriff, sondern eine Korrektur der Naturgesetze auf einer bestimmten Stufe, die wir dann durchführen können, wenn wir richtig handeln.

Unter der Voraussetzung, dass ich einige positive Kräfte zu diesem System hinzufüge, kann ich in jedes System, auf allen Stufen- von mir bis in die Welt der Unendlichkeit eintreten

Ich denke, wir werden einen Zustand erreichen, in dem wir uns selbst, die ganze Menschheit, die Erde, die Ökologie, das Universum von allen Problemen heilen können.

Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie negativ wir unser Universum beeinflussen. Was auf der Erde geschieht, ist ein kleiner Bruchteil dessen, was wir aufgrund unseres Übels, im Universum verursachen. Auf der Erde berücksichtigen wir nur menschliche Einflüsse.

Im Universum haben die negativen Einflüsse unserer Gedanken und Gefühle schreckliche Folgen. Hoffen wir, dass wir schnell zu einer Korrektur kommen können.

 

Aus dem Unterricht, 03.02.2019

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Blitzantworten eines Kabbalisten, 27.01.2019

Frage: Da alles, was uns umgibt, die Emanationen des Schöpfers sind, stellen sich dann die unbelebten, belebten und tierischen Stufen als Übergangsphasen zur Liebe zum Schöpfer dar? Zum Beispiel liebt jemand Tiere, Blumen, etc..

Antwort: Nein. Das ist die Art von Einstellung, die bei jedem Menschen aufgrund seiner tierischen Natur besteht. Was wir in unserer Welt entdecken, nennt man unsere tierische Essenz. Das hat nichts mit dem Schöpfer zu tun.

Frage: Wenn es niemanden außer Ihm gibt, wer ist dann das „Ich“, das die Welt um sich herum betrachtet?

Antwort: Sie sind der Punkt, der die Möglichkeit bekommt, sich angeblich außerhalb des Schöpfers zu fühlen. Das ist Ihr „Ich“.

Frage: Wie empfinden sich blinde Menschen gegenüber dem Schöpfer? Haben sie die Möglichkeit, den Schöpfer zu spüren, indem sie spekulative Bilder entwickeln?

Antwort: Wie fühlen wir Ihn? Wer von uns sieht Ihn? – Niemand. Es fühlt sich wie eine Kraft an, die Sie beeinflusst.

Frage: Wenn ich mich dem Schöpfer nähere, kann ich mir immer mehr Klarheit darüber verschaffen, was der Schöpfer ist und wie Er mich und die Welt in mir steuert?

Antwort: Ja, in der Kabbala gehen wir Ihm entgegen und erreichen schließlich einen Zustand, in dem wir Ihn wirklich offenbaren. Wir offenbaren Ihn jedoch in uns selbst.

Frage: Wenn etwas Unfassbares passiert, und ich weiß, dass es mir der Schöpfer angetan hat, hört Er dann auf es geschehen zu lassen oder ändert sich meine Wahrnehmung des „Unfassbaren“?

Antwort: Die Wahrnehmung ändert sich. Das Unverständliche wird dabei klar.

Frage: Hat der Schöpfer eine Berechnung mit unseren Körpern?

Antwort: Es gibt keine Berechnung mit physischen Körpern, Sie dürfen ruhig zunehmen. Sie können mit Ihrem Körper tun, was Sie wollen.

Frage: Bin ich der Punkt, an dem Gott die materielle Welt erkennt?

Antwort: Gott muss nichts erkennen. Die Welt ist Er.

Frage: Ist es dasselbe, das Gefühl der Größe des Schöpfers und das seiner Einheit zu erhalten?

Antwort: Ja. Es gibt keine Unterteilung in verschiedene Aspekte des Verständnisses. Es gibt nur eines – das Begreifen des Schöpfers.

Frage: Warum regt das Leiden das Verlangen an?

Antwort: Leiden drängt die Menschen dazu, sich zu bewegen, da sie sich davon befreien wollen. Ohne Leiden (das sogenannte „Chissaron“) gibt es keinen Fortschritt.

Frage: Warum ist es möglich, in der wilden ursprünglichen Natur den Schöpfer zu spüren, aber in der Großstadt nur Eitelkeit zu bemerken?

Antwort: Da man in der ursprünglichen Natur frei von dem Einfluss der verrückten Menschenmassen ist.

Aus dem Unterricht, 27.01.2019

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Kabbala ist die Wissenschaft über die Korrektur der Welt

Frage: Vor zwei Monaten sprach mein Rabbi mich bezüglich meiner Rede vor der Gemeinde über die Kabbala in unseren wöchentlichen Gottesdiensten an. Normalerweise sind 10 bis 15 Personen in unseren Gottesdiensten. Wir sind eine sehr kleine reformierte Gemeinde in Nordost-Pennsylvania. Können Sie mir bitte in dieser Angelegenheit ein wenig Anleitung geben?

Antwort: Sie sollten ihnen erklären, dass die Kabbala die Wissenschaft von der Korrektur der Welt ist. Heute ist die Welt dabei, zu entdecken, wie verkehrt sie ist und deshalb wird die Kabbala der Welt zum ersten Mal in der Geschichte enthüllt. Alles, was in der Vergangenheit über die Kabbala gesagt wurde, war eine Lüge, aber niemand wusste davon, da die Kabbalisten darüber geschwiegen haben.

Der erste, der diese Tatsache enthüllte, war Baal HaSulam. Vor ihm sprachen die Chassidut über die persönliche Korrektur, aber sie sagten wenig und in einer verhüllten Form. Anstatt die innere Korrektur durchzuführen, fingen die Menschen an, sich auf die äußeren Handlungen und Rituale zu konzentrieren.

Die Kabbala wurde im alten Babylon von Abraham enthüllt, um die Menschheit zu korrigieren. Damals erkannte die Menschheit, dass sie an einem Ort vereint war, doch dann trennten die Menschen sich und zerbrachen die Verbindung. Heutzutage wird diese Verbindung abermals in globalem Maßstab enthüllt und darum werden die Menschen es zwangsläufig verstehen – entweder bewusst oder durch Leiden. Dann werden sie die Kabbala nutzen, um den Egoismus der Menschheit zu korrigieren.

Kabbala Akademie

 

Sich mit dem Höheren Licht vereinen.

Frage: Wenn das Verlangen zu empfangen unsere Grundlage ist, was ist dann die Eigenschaft des Gebens und wie kann sie vom Verlangen zu empfangen getrennt werden?

Antwort: Wir haben nur eine Eigenschaft – die zu empfangen, das heißt alles was ich fühle, genieße ich im Egoismus. Wir wissen nicht einmal was es bedeutet, etwas nicht im Egoismus zu spüren. Wie kann das sein? Wo merke ich das?

Über uns wird eine völlig neue Eigenschaft, ein Gefühl, eine Empfindung aufgebaut, welche unserer Natur entgegengesetzt ist und die nur mit Hilfe eines höheren Lichts aufgebaut werden kann. Wir müssen alles tun was in unsere Macht steht, um das Licht anzuziehen, es auf uns zu richten und ihm näher zu kommen. Das ist es, was wir tun sollten.

Wenn ich selbst versuche, direkt das Höhere Licht zu spüren, werde ich scheitern. Ich werde eventuell zur Mystik, zu allen möglichen Heucheleien, Vereinbarungen, vielleicht zu religiösen Extremen gelangen.

Wenn ich wirklich anfangen möchte, das Höhere Licht zu empfinden, dann erfordert dies eine höhere Kraft. Ich muss den Schöpfer klar ansprechen und es von ihm fordern und das ist nur dann möglich, wenn wir uns zusammen an Ihn wenden.

Ich kann jahrelang die „Lehre der Zehn Sefirot“ oder die „Einführung in die Weisheit der Kabbala“ studieren, wenn ich mich nicht durch die Gruppe an den Schöpfer richte, werde ich versagen.

 

Aus dem Unterricht 04.04. 2019

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Gute und böse Gedanken..

Frage: Welcher Parameter in einem Gedanken bestimmt die Macht seines Einflusses?
Antwort: Es gibt positive Gedanken, die auf Kommunikation und Güte für andere abzielen. Es gibt negative Gedanken, die auf Trennung und Unterordnung anderer unter sich ausgerichtet sind. Das ist alles nach Stufen geordnet.
In den spirituellen Welten gibt es 125 Stufen von guten und bösen Gedanken. Neben positiven Gedanken gibt es ein großes System von dunklen Kräften, bösen Gedanken, die im Buch Sohar beschrieben werden.
Die Kabbalisten sahen und beschrieben, ein System von bösen Gedanken. Wenn man es studiert und gleichzeitig anregt, wirkt sich das schlecht auf uns und die ganze Welt aus, deshalb studieren wir das nicht.
Wenn wir so groß werden, dass wir dieses System nur zu unserem Vorteil nutzen, werden wir es untersuchen.

Aus dem Unterricht 03.02.2019

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Damit das Gehirn berät, wie man am besten Geben kann

Frage: Wie kommt es dazu, dass der Verstand, welcher uns im Laufe der gesamten Geschichte der Menschheit geholfen hat zu wachsen und voranzukommen, heute im entscheidenden Moment, wo wir uns spirituell entwickeln sollen, uns stört und aufhält?

Antwort: Dein Verstand hat die ganze Zeit dein Ego bewirtet und deswegen hat er dir in Allem geholfen, in den tausenden von Jahren. Und heute, wo du deine Entwicklung auf der unbewegten, pflanzlichen und tierischen Ebene beendet hast, und dich auf eine neue Stufen erhebst, auf die menschliche Ebene, da brauchst du ein anderes Herangehen.

Alles hat sich verändert, die Sicht auf das Leben, auf die Welt, das ganze Paradigma; und jetzt musst du dich zu Allem mit der Eigenschaft des Gebens verhalten,mit anderen Verlangen. Doch der Verstand möchte nicht Geben, denn du hast kein Verlangen zu Geben!

Wenn das Verlangen zu Geben in dir erwacht, dann wird der Verstand damit arbeiten werden. Du hast im Moment nur egoistisches Verlangen, und der Verstand bewirtet es. Der Verstand ist eine Maschine, ein Computer. Es ist ihm gleichgültig, welche Daten er verarbeiten soll, welche Zahlen er bekommt. Solange er die Daten deines Egos bekommt, von dem Verlangen zu genießen, arbeitet er dem entsprechend.

Was könnte denn hier getan werden? Versuche dein Verlangen zu verändern und nicht deinen Verstand. Ziehe zu dem Verlangen das Licht an, das zur Quelle zurückführt. Das Licht hat dieses Verlangen geschaffen, nur das Licht kann es auch verändern. Dann kann dein Verstand für das neue Verlangen zu Geben arbeiten und dich beraten, wie du am besten Geben kannst!

Deswegen ist der Verstand im Unterricht nicht so wichtig, wie es geschrieben steht: „Nicht mit dem Verstand wird gelernt“- alles wird durch das Verlangen bestimmt. Der Verstand ist eine Erlangung, die neben dem Verlangen wächst.

Auf das Verlagen kann nur das höhere Licht einwirken, sonst nichts; oder die Umgebung, welche dich erweckt und dein Verlangen zu ändern begeistert, welches auf dich, durch „Eifersucht, körperliche Instinkte, Ehrgeiz,usw.“ einwirkt. In dem es diese materiellen Mittel, deiner irdischen Verlangen gebraucht, führt die Umgebung dich zur spirituellen Bestrebung.

Aus dem Unterricht des Artikels „Kabbala und Philosophie“, 03.01.2011

Kabbala Akademie

Karte des Schicksals

Der jüdische Kalender hat ein besonderes Verhältnis zu den Zeiten.

Dies basiert auf der Tatsache, dass das spirituelle System ein Werkzeug wie Seir Anpin hat, in das sich Malchut kleidet und von oben in das Licht von Bina eintritt.

Seir Anpin hat eine Art Schlitz, kleine Löcher, mit denen er Malchut durchleuchtet. Wenn ein Loch mit dem Empfänger, mit Malchut, mit der Seele zusammentrifft, dann tritt das Licht ein und das wird als „Mazal“ bezeichnet – das Schicksal des Menschen.

Es gibt besondere Beziehungen zwischen Tagen und Nächten, zwischen verschiedenen Zeiten. Was ich an einem bestimmten Tag zu einem bestimmten Zeitpunkt, angenommen in der Nacht machen kann, kann ich ebenso, mit fast der selben Wirkung, an einem anderen Tag zu einer anderen Stunde zum Beispiel am Nachmittag tun.

Wir sehen, wie das Licht von Bina uns beeinflusst. Seir Anpin und Malchut, legen für uns jedes Mal eine andere Seite, ein neues Schicksal fest.

Im Judentum wurden schon vor langer Zeit astronomische Tabellen erstellt. Sie wurden von Kolumbus, Newton und anderen berühmten Wissenschaftlern und Seefahrern benutzt. Abraham selbst war ein großer Astronom und Astrologe.

Zu Abrahams Zeit war die Astrologie nicht wie heute. Die Basis war eine klare Verbindung, in Bezug auf jeden Menschen und seiner Seele und zwischen dem Standort der Sterne, des Mondes, der Erde und der Sonne. Sie berücksichtigte die Daten, zu welcher Zeit er gezeugt, geboren, etc. wurde. Wenn wir all das wüssten, würden wir das Schicksal eines jeden Menschen kennen. Wir wüssten was mit ihm geschehen würde und wie er handeln würde. Wir bräuchten keine Wahrsagerei – so ist sie nun mal, die Karte unseres Schicksals.

Aus dem Unterricht vom 30.12.2018

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