Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Hikikomori

Bemerkung: Es gibt in Japan Menschen, die man Hikikikomori nennt. Das sind in sich verschlossene Menschen, die sich in ihre Löcher, in ihre Häuser verkrochen haben und nicht hinausgehen. Unter ihnen gibt es auch solche, die ihre Wohnung überhaupt nicht verlassen. Sie verdienen ihr Geld als Freelancer im Internet. In Japan gibt es immer mehr davon.

Antwort: Sehr gut. Sie leben, sie haben ein virtuelles Leben für sich gefunden. Man muss versuchen, ihnen durch dieses virtuelle Leben, Möglichkeiten für eine vielfältige Entwicklung zu geben. Sie werden für sich, jeder nach seinem eigenen Egoismus, wählen was für sie bequemer und besser ist.

Der Staat hat durch sie keine Ausgaben, sie schaden niemandem, weder stehlen noch morden sie. Sehr gut. Sie schleichen sich nachts nicht leise hinaus, um etwas Schlechtes zu unternehmen.

Ich würde alle Menschen auf dieser Welt auf so eine „Diät“, so eine Lebensweise setzen.

Aber! Um das höchste Leben, das höchste Ziel, zu erreichen, das Gefühl zu haben aus sich hinaustreten zu können, sich über diese armselige tote Ansammlung von unbelebten, pflanzlichen, tierischen und menschlichen Körpern, über unsere Welt erheben zu können- muss man, für diesen Aufstieg, aus sich selbst, aus seiner Zelle heraustreten und damit beginnen, sich zu verbinden. Man muss sich auf die richtige Art und Weise verbinden!

Frage: Was wird nach einer Weile in ihnen durchbrechen, in ihnen keimen? Was werden sie erreichen, wenn sie einsam zu Hause sitzen, nicht hinauszugehen? Was wird zu ihnen durchdringen?

Antwort: In ihnen wird die Frage über den Sinn des Lebens entstehen. Dies wird in jedem von ihnen entstehen.

Ich bin mir sicher, dass die Menschheit, sich von der großen tobenden Masse, von diesem „Manhattan“, das sich heute über die ganze Welt verbreitet hat, lösen wird. Dank der Entwicklung neuer Technologien wird sich dieses Laufen von Büro zu Büro, von der Arbeit und zur Arbeit ein wenig beruhigen. Die Menschheit wird damit anfangen, mehr durch sich selbst, über einen Computer zu arbeiten, um ein inneres, intelligenteres Produkt zu erzeugen.

Deshalb werden nicht nur Japaner, sondern viele Menschen auf der Welt zu Hause sitzen. Das ist wesentlich umweltfreundlicher, sauberer und angenehmer für den Menschen. Selbst die Tora sagt: „Glücklich ist derjenige, der Geld verdient, ohne sein Haus zu verlassen.

Frage: Und dann, was wird daraus?

Antwort: Die Menschen entwickeln sich weiter, ihr Verlangen entwickelt sich weiter. So ist das von der Natur, von oben bestimmt. Sie beginnen zu spüren: „Wofür ist das eigentlich alles?

Bisher hat die Menschheit so funktioniert, dass sie sich mit ihren „Spielen“ keine Möglichkeit ließen, zu verstehen, was für eine Sinnfrage sich über ihnen befindet. Dann kommt der Sinn des Lebens – der echte.

Frage: Ist das der Durchbruch zum Schöpfer? Entsteht das aus dem Schrei?

Antwort: Es entsteht aus einem wachsenden, sich entwickelnden inneren Bedürfnis. Im Prinzip sind das süße Leiden, sie erzählen dir von der Suche, ein Mensch zu werden.

Frage: Bedeutet das, dass es irgendwo dieses große Glück gibt, ich es aber noch nicht begreife? 

Antwort: Ja. Ich habe es noch nicht, aber es leuchtet aus der Ferne. Das heißt, ich bin bereits mit dem Schöpfer verbunden, jetzt müssen wir uns auf Ihn zubewegen.

 

Aus dem TV Programm „Nachrichten mit Michael Laitman“ vom 02.07.2019

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Wie man sich über Zeit, Raum und Bewegung erhebt und mit den Toten kommuniziert

Nach der Weisheit der Kabbala würden wir keine solchen technischen Mittel benötigen, wenn wir uns wie die Natur und ihre Gesetze entwickelten und einen fortgeschritteneren menschlichen Zustand anstreben würden. Wir würden eine vollkommenere Realität erleben als jede technologische Entwicklung, die sich ein beschränktes menschliches Gehirn jemals vorstellen kann. 

AI-Technologie schlägt eine Richtung ein, um uns zu helfen, mit den Toten zu kommunizieren. Das HereAfter-Startup bietet AI-Lernen an, sodass Sie nach dem Tod weiterhin Gespräche mit Ihren Lieben führen können. Anstatt sich mit Geschichten zu begnügen, die auf Erinnerungen an Ihre Lieben basieren, bietet HereAfter an, deren Sprache und Verhalten mit AI-Technologie zu lernen, damit Sie mit ihnen in Kontakt bleiben können, nachdem sie gestorben sind.

Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie wir uns technologisch weiterentwickeln, aber innerlich in unserer Haltung gegenüber Menschen, der Welt und der Natur nicht weiter vorankommen. Wenn wir geistig und emotional weiter fortgeschritten wären, würden wir die Notwendigkeit, mit unseren verstorbenen Lieben zu kommunizieren, als einfach kindisch und aus einem Mangel an Sinn im Leben ansehen.

Es ist verständlich, dass Menschen Gefühle der Wärme, Unterstützung und des Schutzes suchen und dass diese Technologie dazu beitragen kann, diese Empfindungen hervorzurufen, aber ein solches Engagement trägt zu keiner positiven menschlichen Entwicklung bei. Es ist nichts anderes als die Tendenz, heutzutage Psychopharmaka problemlos zur Verfügung zu stellen: uns in Luftblasen der Ruhe zu halten.

Der Gesellschaft fehlt im Allgemeinen der Sinn des Lebens. Was einst als hochgestecktes Ziel vor uns leuchtete, auf das es sich hinzuarbeiten lohnte, ist verschwunden. In seiner Abwesenheit entstehen solche Entwicklungen, zusammen mit der Tendenz zu legalisierten Drogen, was in dieselbe Richtung geht, als vorübergehender Ersatz.

Sie benötigen keine Technologie, um mit den Toten zu kommunizieren

Nach der Weisheit der Kabbala würden wir keine solchen technischen Mittel benötigen, wenn wir uns wie die Natur und ihre Gesetze entwickelten und einen fortgeschritteneren menschlichen Zustand anstreben würden. Wir würden eine vollkommenere Realität erleben als jede technologische Entwicklung, die sich ein beschränktes menschliches Gehirn jemals vorstellen kann. 

Wer sind Kabbalisten? Es sind Menschen, die über Zeit, Raum und Bewegung eine Wahrnehmung und Empfindung der Realität als miteinander verbunden erlangt haben. Da sie sich über Zeit, Raum und Bewegung erheben, können sie miteinander und mit Menschen aus der nahen oder fernen Vergangenheit kommunizieren, unabhängig davon, ob sie einen physischen Kontakt hergestellt haben.

Es ist weder eine imaginäre, illusorische, mystische noch prophetische Fähigkeit. Es ist stattdessen eine sehr reale Fähigkeit, die mit der Kabbala-Methodik erreicht werden kann.

Indem wir uns in unserer Wahrnehmung und Empfindung über Zeit, Raum und Bewegung erheben, erhalten wir Zugang zu Anfang und Ende der Natur. Wir können uns dann in jeden Menschen hineinversetzen, der jemals gelebt hat, wissen, was und wie er dachte und fühlte, und auf diese Weise direkt von ihm lernen und seine Ratschläge anwenden.

Der Kabbalist Yehuda Ashlag schrieb in seinem Artikel: „Spiritualität nennt man das, was niemals verloren gehen wird“.

Daraus geht das hervor, was unsere Weisen sagen, die die Verse der Tora interpretieren. Sie sagen, dass Abraham dies zu Isaak sagte, und andere ähnliche Reden unserer Weisen. Sie würden sagen, was geschrieben steht, was in den Versen erklärt wird.

Es stellt sich die Frage: „Woher wussten sie, was einer zu einem anderen sagte“? Aber weil diejenigen, die die Stufe erreichten, auf der Abraham (oder jemand anderes) stand, sehen und wissen sie, was Abraham sah und wusste.

„Aus diesem Grund wissen sie, was Abraham gesagt hat. Und genauso verhält es sich mit allen Reden unserer Weisen, als sie die Verse der Tora interpretierten. Dies alles war darauf zurückzuführen, dass auch sie die Stufe erreichten und dass jede Stufe in der Spiritualität eine Realität ist. Jeder sieht die Realität, wie alle, die in die Stadt London in England kommen, sehen, was in der Stadt ist und was in der Stadt gesprochen wird.“

Wie man mit der Kabbala über Zeit, Raum und Bewegung aufsteigt

Wir alle spüren Zeit, Raum und Bewegung im engen Rahmen unserer subjektiven individuellen Wahrnehmung, die auf unseren angeborenen egoistischen Eigenschaften basiert. Die Weisheit der Kabbala ist eine Methode, wie wir uns über unsere egoistische Wahrnehmung der Realität erheben können, indem wir Liebe zu anderen entwickeln. Auf diese Weise enthüllen wir eine ewige und perfekte Realität, in der alles und jeder miteinander verbunden sind.

Eine solche Realität zu erreichen bedeutet, eine ungefilterte und unverzerrte Wahrnehmung der Natur zu erlangen. Wir kommen zu dem Gefühl, dass die Natur eine Kraft der Liebe und des Gebens ist, die alle Teile der Realität als Ganzes miteinander verbindet, und richten unser Lebensgefühl nach den Gesetzen und Funktionen der Natur aus. 

Von dieser miteinander verbundenen Erlangung der Realität aus, können wir dann auf die Wünsche und Gedanken eines jeden Menschen zugreifen, der jemals gelebt hat. Dies lässt sich damit vergleichen, wie wir derzeit mithilfe einer Suchmaschine Informationen, die wir benötigen, aus einer virtuellen Cloud abrufen. Es ist jedoch viel intensiver als eine bloße Suchanfrage, da wir uns buchstäblich in die Zustände aller Arten von Menschen einkleiden, von König Salomon über Hitler bis hin zu Menschen, von denen wir nie wussten, dass sie existierten.

Natürlich kann diese begeisterte Fähigkeit nur jenen gewährt werden, die sie völlig uneigennützig zum Wohle anderer und der Natur einsetzen würden, ohne dass ein Hauch von egoistischem, eigennützigem Nutzen damit verbunden wäre. Das ist der Zustand der Natur. Deshalb müssen wir die Weisheit der Kabbala über das Ego erheben, um eine solche Einstellung zur Realität zu erreichen. 

Die absolute Verbindung zu anderen und zur Natur erfordert keine ausgefeilten Technologien. Wir müssen nur an unseren Gedanken, Wünschen und Absichten arbeiten, die nach der Methode der Kabbala als „innere Arbeit“ bezeichnet werden, und dann entwickeln wir eine ganz neue expansive Wahrnehmung und Empfindung der Realität.

Thrive Global:  Wie man sich über Zeit, Raum und Bewegung erhebt und mit den Toten kommuniziert

 

Greta Thunberg und aktuelle Lösung für Umweltprobleme

 

„Ihr habt meine Träume und meine Kindheit mit euren leeren Worten gestohlen. Dennoch gehöre ich noch zu den Glücklichen. Die Menschen leiden. Die Menschen sterben. Ganze Ökosysteme brechen zusammen. Wir stehen am Beginn eines Massensterbens, und alles worüber ihr reden könnt ist Geld und das Märchen des ewigen Wirtschaftswachstums. Wie könnt ihr es wagen!“

Greta Thunberg, die schwedische Umweltaktivistin, spricht auf der Klimakonferenz der Vereinten Nationen in einem direkten, hartnäckigen und unbeirrtem Ton über den weltweiten Protest junger Menschen gegen die Vernachlässigung der Klimakrise. Dieses Mädchen, das im Alter von 11 Jahren an Depressionen litt und zu sprechen aufhörte, bei dem das Asperger-Syndrom,eine Zwangsstörung und selektiver Mutismus diagnostiziert wurden, führt heute als 16-Jährige eine globale Jugendbewegung gegen das Ignorieren der Klimakrise an.

Gretas Stimme ist zur Stimme von Umweltaktivisten auf der ganzen Welt geworden, und sie hat weltweit mehr als vier Millionen Menschen dazu bewegt, auf die Straße zu gehen. Aber diese bewegende Naivität nutzen viele als Gelegenheit, um ihre eigenen Interessen voranzutreiben. So funktionieren die Dinge in der egoistischen Welt, in der wir leben. Alles ist kalkuliert, interessenbasiert und zahlt sich letzten Endes für jemanden aus. Auch das farbenfrohe Plakat, das Greta auf den leeren Plätzen der Hauptstädte dieser Welt hochhält, gehört zur Kampagne.

Ich habe nichts gegen sie oder diejenigen, die hinter ihr stehen, einzuwenden. Ich persönlich hätte ihr den Friedensnobelpreis verliehen, für den sie kandidiert. Denn aufgrund der positiven Botschaften, die ihrem und einem Viertel der Menschheit gemeinsamen grünen Protest entspringen, beginnt vielleicht die Welt dem zuzustimmen, dass es hier ein ernstes Problem gibt, dass wir den Naturgewalten nicht entkommen können, dass die globale Erwärmung das Resultat einer Schwäche der Menschheit  und ein Großteil der Klimakrise  vom Menschen direkt oder indirekt verursacht ist.

Auf diese Weise werden zwei Arten der Natur offenbar: die global verbundene Natur und die egoistisch getrennte Natur, die ohne jegliche Wechselbeziehung zwischen den beiden bleibt. Auch ist es so, dass menschliche Verbindungen die Beziehung zwischen allen Teilen der Natur beeinflussen, weshalb wir uns in erster Linie an den Naturgesetzen ausrichten müssen.

Das gesamte Ökosystem funktioniert nach einem ganzheitlichen Prinzip der Wechselbeziehungen, und die Klimakrise, die den Menschen plagt, hat ihre Ursache allein im menschlichen Handeln. Sie ist jedoch nicht das Ergebnis dessen, was wir mit unseren Händen und Füssen tun oder welche Art von Nahrung wir zu uns nehmen. Solange unsere egoistische Natur ungezügelt und außer Kontrolle bleibt und sich in der UNO niemand wirklich ausser zum Schein, um das globale ökologische Gleichgewicht kümmert, können wir uns vom Planeten Erde verabschieden.

Die grundlegende und wichtigste Lösung, um die Natur ins Gleichgewicht zu bringen, liegt in der Stärkung positiver zwischenmenschlicher Verbindungen über das zunehmend wachsende Ego hinweg. Der negative Einfluss der Trennung zwischen uns durchdringt alle unbelebten, pflanzlichen und belebten Ebenen der Natur. Wie die Kabbalisten schrieben: „Der Mensch ist eine kleine Welt, die Welt ist ein großer Mann.“

Deshalb, liebe Greta, liegt das Heilmittel für die globalen Phänomene in der Art und Weise unserer zwischenmenschlichen Beziehungen. Wenn wir wirklich gemeinsam eine Korrektur im zwischenmenschlichen Bereich fordern, werden wir Erfolg haben. Hierin bin ich mit dir einer Meinung.

 

Die Menschheit ist wie Fische, die im Netz der Natur gefangen sind

Frage: Angenommen, dass die gesamte Menschheit als eine Familie zusammenkommt und beschließt, alle Ressourcen unter allen sieben Milliarden Menschen gerecht zu verteilen. Was aber wird geschehen, wenn die Menschen in ihren Egos bleiben, die noch weiter anwachsen?

Antwort: Es ist unmöglich ohne Korrektur zu tun, was Sie beschreiben. Daher sollte der Weg zu alledem durch Erziehung gepflastert sein. Wenn ich sage „Erziehung“, meine ich, über unsere Freiheit der Wahl, das Ziel der Schöpfung, das Wesen des Menschen, wie wir die Wirklichkeit wahrnehmen und die Entwicklung der Menschheit durch die egoistische Entwicklung zu lehren. Denn wir müssen lernen, wie wir in einem neuen, vereinten, miteinander verbundenen System leben sollen. Wir können diesem System nicht davonlaufen und deshalb haben wir keine Wahl.

Wir sind wie Fische, die in einem Netz gefangen sind, und um zu überleben, müssen wir das Gesetz dieses Netzes lernen. Wir müssen nun die Gesetze der neuen globalen Welt lernen und sie an die gesamte Menschheit weitergeben. Die Menschen müssen diese Gesetze und die Tatsache, dass sie keine Wahl haben, verstehen. Andernfalls werden sie durch Leiden dahin gebracht, bis sie endlich anfangen, das allgemeine Gesetz der Natur gegen ihren Willen zu befolgen.

Auf diese Weise werden die Gesetze der Natur enthüllt. Die Kabbala und Bnei Baruch versuchen nicht, den Menschen Befehle zu erteilen, was sie tun sollten. Sondern sie müssen diese Dinge verstehen und ihnen zumindest teilweise zustimmen. Jedoch um dorthin zu gelangen, muss es eine permanente Medienkampagne geben, die den Menschen Beispiele von richtigem Verhalten zeigt. All das sollte von der Gesellschaft gefördert werden und das kann nur geschehen, wenn die Menschen erkennen, dass dieses die einzige mögliche Wahl ist.

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„Internationaler Kabbala Kongress 2019“

Bilder sagen mehr als tausend Worte.
„Verbindung zum guten Leben“ ❤️

Kongress in der Wüste 2019

Generation Selfie

Anmerkung: Unsere Generation heißt „Selfie“ Generation. Menschen fallen von Brücken, Felsen, geraten in Unfälle und wollen diesen Moment festhalten …

Antwort: Im Prinzip arbeiten sehr viele Menschen für den Tod. Der Tod ist ein respektierter Punkt in unserer Existenz, wenn ich etwas von mir hinterlasse und mir wünsche, dass das in Verbindung mit meinem Namen steht. Das Gefühl einer scheinbar ewigen Existenz.

Frage: Wohin führt dieser Narzissmus?

Antwort: Das führt zum Verständnis, dass all dies keine Bedeutung hat, keinen Wert.

Frage: Was passiert, wenn wir dahin kommen?

Antwort: Wir werden verstehen, dass in der Welt Leere herrscht! Es wird sich sehr schlecht anfühlen! Dann fangen wir wirklich an, die wahre Füllung des Lebens zu suchen: ewig, vollkommen, außerhalb des Rahmens, in dem wir heute vor dem Tod und auch nach dem Tod existieren.

 

[#231634]

Ihr stellt Fragen? Ich antworte!

Frage: In den letzten Jahren meines Lebens überwiegen Depression und Langeweile. Ich nehme keine Großartigkeit und keine Farben mehr in meinem Leben und in der Welt wahr.

Meine Antwort: Die Kabbala bietet jedem die Möglichkeit, die höhere Welt für sich zu offenbaren.

Frage: Ich werde von einem „Troll“ verfolgt: im Netz werden unheimliche und grausame Behauptungen über mich verbreitet und mein Ruf wird zerstört. Was soll ich tun, um mich von dem Stalker zu befreien, der sich hinter vielen anonymen Namen verbirgt?

Meine Antwort: Ich persönlich lese nichts, was über mich geschrieben wird. Nichts Gutes und auch  nichts Schlechtes. Ich beschäftige mich nur mit der Verbreitung der Kabbala in der Welt und nehme um mich herum nichts Gutes und nichts Schlechtes wahr, obwohl ich mir sicher bin, dass mich alle, die die Kabbala nicht verstehen, beschimpfen.

 

[#221971]

Gesundheit für die sozialen Netzwerke

Replik: Twitter hat eine neue Initiative gestartet: Es lädt Experten für die Entwicklung eines Modells ein, das „die Gesundheit“ dieser Plattform messen soll. Das wirft die Frage auf, was eine gesunde soziale Plattform überhaupt ist.

Meine Antwort: Ich denke für eine Antwort muss man zuerst verstehen, was der Sinn unserer Entwicklung ist. Dann erst kann man die Informationen und sozialen Plätze danach beurteilen, wie sie uns helfen, dass wir uns diesem Ziel annähern oder uns daran hindern, auf einem guten Weg zum Ziel zu kommen. Die „Diagnose“ der modernen sozialen Netze wird hart ausfallen: sie sind todkrank.

Ich kann die Enttäuschung der Gründer dieser Netze verstehen, Enttäuschung über das was die Menschen daraus gemacht haben. Das Problem liegt nicht im Internet, sondern darin, dass es vom Egoismus regiert wird. Man muss sich selbst korrigieren und nicht das Internet. Ohne dies wird uns nichts helfen. Die Menschen werden versuchen alles zu umgehen, weil sie vom Egoismus geleitet werden.

Insbesondere Twitter und auch das Internet als Ganzes müssen nur eines leisten: Umerziehung! Man muss die virtuelle Welt mit dem füllen, was für die Entwicklung von guten Wechselwirkungen zwischen den Menschen nützlich ist.

Ich bin kein Asket und bin gegen Einschränkungen. Aber die Menschen haben aufgehört zu lesen, sie haben aufgehört normale Informationen zu konsumieren, sie haben verlernt zu denken, zu analysieren, mitzufühlen. Im Grunde sind sie unglücklich und enttäuscht.

Heute macht die Mehrheit im Netz alles Mögliche, nur nicht das Wichtigste: sich mit sich selber zu befassen! Der Mensch ist verzaubert von dem leuchtenden Bildschirm und strebt nicht zu etwas Erhabenem, zu sich selbst auf der nächsten Stufe.

Die Zeit ist gekommen, das gleiche System anders zu nutzen: für den Aufstieg, für das Wohl der Menschen.

 

[#224739]

Aus dem Unterricht „Vorbereitung zum Kongress in New Jersey“

Wir beginnen bereits zu fühlen, dass unsere Welt sich in einer Sackgasse befindet und in einer Krise steckt. Der Grund dafür ist, dass uns die Natur zu einer größeren Einheit drängt, zur Verbindung in ein System gegenseitiger Abhängigkeit von Menschen, Gesellschaften und Staaten.

In den letzten 50 bis 60 Jahren baute die Menschheit viele internationale Systeme und transkontinentale Konzerne auf, die sich plötzlich in der ganzen Welt rasant ausbreiteten. Sie überschritten Staaten und Grenzen bei ihren Aktivitäten und Interessen.

Andererseits werden Politiker und Völker immer egoistischer und können nicht kooperieren, ohne sich als ein Ganzes zu verhalten. Es stellt sich heraus, dass die Welt in eine sehr schwere Krise, so wie es sie noch nie zuvor gegeben hat, gestürzt ist.

Einerseits zwingt uns die Natur durch finanzielle und industrielle Systeme in ein Gesamtsystem, in die integrale Welt. Wir weigern uns aber, integral zu sein: Jede Nation fühlt sich eigenständig und möchte von niemanden abhängig sein.

Genau hier bricht eine große Krise aus, zu der es keine Lösung gibt. Die Welt tritt in eine globale Konfrontation ein. Baal HaSulam schreibt, dass wir keine andere Wahl haben, als zu erkennen, dass der menschliche Egoismus für alles verantwortlich ist, und wir sind verpflichtet, eine Vereinigung zu erreichen.

Der Egoismus bremst uns aus, wir müssen uns aber darüber erheben, wie uns die Methode der Kabbala lehrt. Wenn wir diese Methode anwenden, werden wir Erfolg haben. Ansonsten haben wir einen sehr langen Weg des Leidens vor uns.

Amerika fühlt diese Krise viel stärker als andere Länder. Daher besteht die Aufgabe des bevorstehenden Kabbala-Kongresses in New Jersey im Mai darin, wirklich zu fühlen, dass wir nicht durch ferne Kontinente getrennt sind, sondern zu einem System gehören, das höher ist als Geographie, Geschichte, verschiedene Sprachen, dass wir Teile eines Körpers, einer Seele sind.

Aus dem Unterricht  nach „Talmud der zehn Sefirot“

Alles hat seine Zeit, aber Israel beschleunigt die Zeit. Ich möchte daher dem Schöpfer zuvorkommen und als erster zu unserem Treffen kommen. Deshalb habe ich es so eilig.

Alles ist bereits festgelegt und vorgegeben, auch ich verletze nicht das Programm des Schöpfers – ich möchte einfach nur Ihm zuvorkommen. Genau dadurch, dass wir die Zeit beschleunigen, zeigen wir unser Streben und unsere Liebe.

Aus dem Unterricht nach Artikel „Shamati Nr. 190“

Der Auszug aus Ägypten ist vorerst bloß ein Auszug, aber kein Eintritt. Der Eintritt in die spirituelle Welt hat zur Bedingung die Überquerung des Endmeeres, die Aufnahme der Bürgschaft, die Gabe der Tora und das Zerbrechen des goldenen Stieres. Das ist ein kompletter Vorgang.

Die Freiheit kommt erst nach der Gabe der Tora, dem Zerbrechen des goldenen Stieres und dem Eintritt in die Wüste, d.h. nach dem Beginn der Enthüllung der Stufen von Bina. Bina heißt „Freiheit“. Der ganze Vorgang, der in der Wüste Sinai stattfindet, symbolisiert das Erreichen der Freiheit. Wir erheben uns höher und höher über unser Verlangen für uns selbst zu genießen, und dadurch erlangen wir die Freiheit vom Todesengel.

 

Aus dem Morgenunterricht von 08.04.2018

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