Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Damit Bitterkeit zur Süße wird

Frage: Wovon hängt es ab, ob die materielle Illusion bitter oder süß schmeckt? Können Sie das steuern?

Antwort: Das kann man ausschließlich über das Bewusstsein steuern. Es kommt von oben, vom Schöpfer und deshalb wird jede Bitterkeit zur Süße.

In Wirklichkeit gibt es im ganzen Universum überhaupt nichts Süßes. Das Böse ist die absolute Bitterkeit, das Salz, der Pfeffer, die Säure. Sobald du beginnst, diese Empfindungen mit dem Schöpfer in Verbindung zu setzen, werden sie von Süße durchdrungen.

Die bittersten, salzigsten, sauersten und ähnliche Zustände werden mit der Süße des Schöpfers durchtränkt und werden dadurch unendlich genussvoll! Es gibt keine andere Süße, die damit mithalten kann.

Die Süße der höheren Welt besteht aus zwei Gegensätzen, die sich beiderseits ergänzen. Es ist wie in unserer Welt, etwas Süß-Saures. Zum Beispiel wird für die Herstellung von Süßigkeiten der Schokolade, Cognac oder Wodka zugesetzt, ohne dem funktioniert es nicht. Man muss etwas dazu geben, sonst hat man nichts vom Geschmack.

Frage: Ist das ähnlich der Süße vom Oscar, die Süße vom Nobelpreis?

Antwort: Nein, das ist eine ganz andere Art von Süße. Sie wird hinzugefügt, da Menschen leiden. Sie investieren schließlich in ihre Anstrengungen.

Bemerkung: Als ich den israelischen Oscar erhielt, merkte ich, als ich die Trophäe in der Hand hatte, das sich der ganze Genuss verflüchtigte. Er verschwand, als ob ich nie darauf gewartet hätte. Zack – alles ist verschwommen.

Antwort: Sic transit gloria mundi! „So vergeht der irdische Ruhm.

 

Aus dem Unterricht vom 20.01.2019

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Sich mit dem Höheren Licht vereinen.

Frage: Wenn das Verlangen zu empfangen unsere Grundlage ist, was ist dann die Eigenschaft des Gebens und wie kann sie vom Verlangen zu empfangen getrennt werden?

Antwort: Wir haben nur eine Eigenschaft – die zu empfangen, das heißt alles was ich fühle, genieße ich im Egoismus. Wir wissen nicht einmal was es bedeutet, etwas nicht im Egoismus zu spüren. Wie kann das sein? Wo merke ich das?

Über uns wird eine völlig neue Eigenschaft, ein Gefühl, eine Empfindung aufgebaut, welche unserer Natur entgegengesetzt ist und die nur mit Hilfe eines höheren Lichts aufgebaut werden kann. Wir müssen alles tun was in unsere Macht steht, um das Licht anzuziehen, es auf uns zu richten und ihm näher zu kommen. Das ist es, was wir tun sollten.

Wenn ich selbst versuche, direkt das Höhere Licht zu spüren, werde ich scheitern. Ich werde eventuell zur Mystik, zu allen möglichen Heucheleien, Vereinbarungen, vielleicht zu religiösen Extremen gelangen.

Wenn ich wirklich anfangen möchte, das Höhere Licht zu empfinden, dann erfordert dies eine höhere Kraft. Ich muss den Schöpfer klar ansprechen und es von ihm fordern und das ist nur dann möglich, wenn wir uns zusammen an Ihn wenden.

Ich kann jahrelang die „Lehre der Zehn Sefirot“ oder die „Einführung in die Weisheit der Kabbala“ studieren, wenn ich mich nicht durch die Gruppe an den Schöpfer richte, werde ich versagen.

 

Aus dem Unterricht 04.04. 2019

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