Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Egoismus'

Neues Leben 497 – Träume und Kontrolle des Schicksals

Neues Leben 497 – Träume und Kontrolle des Schicksals
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Nitzah Mazoz

Kabbalisten kontrollieren das Schicksal, da sie sich zum Wohl der Menschheit korrigieren. Sie transzendieren das Programm der Natur und ihren eigenen Egoismus, indem sie einen Masach (Schirm) bauen und sich in die Höhe erheben, woher die Kräfte kommen. Kabbalisten bringen die Menschheit zur Vollendung. Die Patriarchen Jakob und Josef wussten, wie man die Mittellinie festhält, die Kräfte des Guten und des Bösen integriert und das Schicksal kontrolliert. Dies wird „den Traum für uns deuten“ genannt.

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us KabTVs „New Life 497 – Träume und Kontrolle des Schicksals“ vom 11.01.15

Neues Leben 475 – Persönliche Interessen Vs. Nationale Interessen

Neues Leben 475 – Persönliche Interessen Vs. Nationale Interessen
Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Ein wahrer Führer muss über seinem Ego stehen , sich dem Volk widmen und von jeglichem persönlichen Interesse losgelöst sein. Dies ist jemand, der bereit ist, seinen Posten zu verlassen und die Straßen zu säubern, wenn dies zum Wohl der Menschen erforderlich ist. Führung ist ein Spiegelbild der Öffentlichkeit und kann nur von unten nach oben korrigiert werden, da jedes bestehende System diejenigen, die es betreten, zerfetzt und verschlingt. Wir werden das Böse aus dem dunklen, korrupten Ego kennenlernen und uns in Richtung Verbindung bewegen . Sobald ein neuer Geist geschaffen ist, wird er auf die Führung projiziert. Israel zu sein bedeutet, deinen Freund wie dich selbst zu lieben und die höhere Kraft zwischen uns zu entdecken.

Aus KabTVs „New Life 475 – Personal Interests Vs. Nationale Interessen “, 16.12.14

Neues Leben 1292 – Wie man Stress und Angst abbauen kann

Neues Leben 1292 – Wie man Stress und Angst abbauen kann

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Tal Mandelbaum ben Moshe

Wir erleben Stress und Angst nicht aufgrund irgendwelcher äußerer Faktoren zu Hause oder am Arbeitsplatz, sondern aufgrund unserer egoistischen Einstellung zu anderen. Wir denken, dass wir aufgrund von Problemen in Bezug auf Geld, Gesundheit, Arbeit und Zuhause gestresst sind, die sich alle in den letzten Monaten durch Covid verschlimmert haben. Wir sträuben uns gegen das, was geschieht, machen uns Sorgen und wollen die Zukunft kontrollieren, damit sie nicht so unsicher ist. 

Die Wahrheit ist, dass dies nicht in unserer Macht liegt. Die Weisheit der Kabbala lehrt uns, dass all diese Probleme von Mutter Natur zu uns kommen, damit wir lernen loszulassen – von unserem Glauben, dass wir die Zukunft kontrollieren können – und stattdessen die Probleme, mit denen wir konfrontiert sind, der gütigen Führung der Höheren Kraft zuschreiben.

Wir müssen aktiv unsere Einstellung zu den Menschen in unserem Leben ändern, damit wir freundlicher mit ihnen umgehen, genauso, wie alle Handlungen der Natur uns gegenüber freundlich und gut sind. 

Wir müssen uns bewusst dafür entscheiden, die Vorsehung der Höheren Kraft zu akzeptieren und mit ihr zu fließen, so wie es auch die unbewegte, pflanzliche und tierische Ebene der Natur tut. Wie ein Baby, das von seiner Mutter umsorgt wird, müssen wir in ihren liebevollen Armen vertrauen, lernen und heranwachsen. Auf diese Weise kommen wir zur Ruhe und werden zu Partnern in einer gegenseitigen, auf Liebe basierenden Beziehung innerhalb eines integralen Systems.

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Aus KabTV’s „Neues Leben 1292 – Wie kann man Stress und Angst reduzieren?“ 27/12/2020

Die Spielregeln akzeptieren

Frage: Es stellt sich heraus, dass der Schöpfer das Spiel des Bösen für uns geschaffen hat und die Spielregeln, nach denen wir spielen sollen. Wo ist hier die Freiheit der Wahl? Was hängt von mir ab?

Antwort: Es gibt keine Wahlfreiheit, sondern nur die Akzeptanz der Spielregeln des Schöpfers und nach ihnen spielen.

Man mag sie nicht akzeptieren, aber dann wird man von den Schicksalsschlägen dazu getrieben. Niemand behauptet, dass man frei ist.

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Warum ist die Kraft ausgerechnet dann weg, wenn ich sie am dringendsten brauche?

https://www.laitman.com/wp-content/uploads/2008/03/michael-laitman_39.jpgFrage: Von einem Teilnehmer des Kabbala Kongresses:

Der Kabbala Kongress war ein großer Erfolg in punkto Verbindung und Vereinigung von Menschen aller Länder, unterschiedlicher Herkunft und Hintergrund – aber warum lassen wir den Abstand zwischen uns wieder größer werden, nachdem der Kongress wieder vorbei ist?

Antwort: Weil wir Schwächlinge sind. Wo ist die Kraft, die uns vorantreibt, sodass wir uns energiegeladen ins Getümmel werfen?

http://www.kabbalah.info/files/public/Images/laitman-com/boy-nipper-pipper.jpg„Hallo, alles aufstehen! Wir sind doch etwa keine kleinen Jungen, die nur mit Stöcken und Springseilen spielen?“ (A. Gaidar, Ein Märchen über ein Kriegsgeheimnis, über den Jungen Nipper Pipper und sein Welt der Ehre).

Um uns ins Getümmel zu werfen, geben uns Kabbalisten die „Zehn Regeln für spirituelle Arbeit“. Drei dieser Regeln versteht bereits ein Kind und sieben von ihnen kann auch ein Dieb verstehen:

Das Kind:

1. Ist glücklich, ohne zu wissen warum.

2. Kann keine Minute still sitzen.

3. Versucht mit allen Mitteln, seine Wünsche durchzusetzen.

Der Dieb:

4. Arbeitet nachts.

5. Versucht jede Nacht das zu kriegen, was er in der vorherigen nicht kriegen konnte.

6. Ist loyal seinen Freunden gegenüber.

7. Riskiert sein Leben für die unbedeutendsten Dinge.

8. Bewertet nicht, was er gestohlen hat und verkauft es um wenig Geld.

9. Weicht nicht von seinem Weg ab, auch wenn er geschlagen wurde.

10. Sieht die Vorteile seiner Beschäftigung und hat nicht den geringsten Wunsch, etwas anderes zu tun.

Kabbala Akademie

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Neues Leben 1276 – Macht als Mittel zur Veränderung nutzen

Neues Leben 1276 – Macht als Mittel zur Veränderung nutzen

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Yael Leshed-Harel

Gewalt mit geballter Faust wird nicht zum gewünschten Ergebnis führen, weil sie der Natur zuwiderläuft. Die Anwendung von Gewalt ist eine Sackgasse der Zerstörung und des Schadens für alle Ebenen der Natur (unbelebt, pflanzlich und tierisch). Die Natur agiert weder im Sinne des Ego noch nach der Herrschaft des Geldes. Vielmehr regiert in der Natur das Gleichgewicht zwischen zwei Kräften. Die Natur verlangt, dass die Menschheit sich mit dem gleichen Ansatz intellektuell und emotional beteiligt.

Wir müssen die Menschheit dahingehend ausbilden, wie sie in der neuen Ära denken und sich verhalten soll. Gemeinsam müssen wir lernen, worin unsere freie Wahl besteht und wie wir mit unseren Verlangen arbeiten können, um eine ausgewogene Gesellschaft aufzubauen. Mit zunehmender Beschäftigung werden die Menschen von der Regierung dafür bezahlt werden müssen, zu Hause zu lernen und zu studieren, so dass jeder das tun kann, was die Gesellschaft ihm abverlangt, und das erhält, was die Gesellschaft ihm geben kann.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1276 – Macht als Mittel zur Herbeiführung von Veränderungen“, 17.08.2020

Neues Leben 1253 – Einwanderung nach Israel zur Zeit des Coronavirus

 

Neues Leben 1253 – Einwanderung nach Israel zur Zeit des Coronavirus

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

Zur Zeit des Coronavirus denken Juden natürlich über eine Einwanderung nach Israel nach, weil sie sich im Ausland nicht sicher fühlen und die Geschäftswelt zusammenbricht. Juden befinden sich, auch was die Erziehung der Kinder betrifft, in Israel an sicherer Stelle. Die Nation ist jedem Juden in der Welt verpflichtet, so wie es Eltern in Bezug auf ihre Kinder sind. Alle sind hier zu Hause. Sie haben keine andere Zukunft. Juden werden in jeder Nation der ganzen Welt immer Fremde sein. Der Staat muss sich auf die reibungslose Aufnahme der Juden vorbereiten, und nicht, wie es in früheren Einwanderungswellen geschehen ist. Was jedoch fehlt, ist eine Erziehung in Liebe, eine Erziehung, die anerkennt, dass wir alle eine einzige Nation sind, trotz der Spaltungen und Unterschiede zwischen uns. Wir müssen zur Doktrin der Liebe und dem Grundsatz: „Du sollst deinen Freund lieben wie dich selbst“ (Levitikus 19,18) zurückkehren, damit wir einander nicht verachten und kritisieren.

Das Coronavirus lädt zum Öffnen einer neuen Seite in der Geschichte ein. Es zeigt, dass es an uns liegt, liebevoll miteinander zu kommunizieren. Durch eine gute Aufnahme der Einwanderer werden alle hier friedlich leben, und wir werden weltweit ein Vorbild sein. Dann werden sich die Menschen, die aus dem Ausland hierher einwandern, wie in die Hände einer fürsorglichen Mutter gehüllt fühlen.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1253 – Einwanderung nach Israel zur Zeit des Coronavirus“, 15.06.2020

New Life 1252 – Meinungsverschiedenheiten über das Coronavirus

 

New Life 1252 – Meinungsverschiedenheiten über das Coronavirus

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

Das Problem bei der Coronavirus-Epidemie ist, dass jeder Experte seine eigene Meinung vertritt und die Öffentlichkeit dadurch verwirrt, hysterisch oder gleichgültig ist. Das Unbekannte ist beängstigend. Mit der Grippe sind wir vertraut, haben sie persönlich erlebt. Das Coronavirus  dagegen ist uns noch unbekannt, und deshalb belastet uns die Krankheit sehr. Es ist angebracht, sich nach dem zu richten, was die meisten Ärzte sagen, und nicht nach den Ansichten der Menschen oder der Medien. Es liegt an mir, das zu akzeptieren, wofür sich die meisten Menschen entscheiden, denn ich möchte mit allen zusammen sein. Dies wird mich glücklich machen. Wir müssen zum Wohle der anderen handeln und ihre Gesundheit schützen, auch wenn es uns selbst gleichgültig ist. Ein Mensch, der keine Maske trägt, ist anderen gegenüber rücksichtslos. Wer zum Wohle anderer handelt, hat keinen Platz für Hysterie oder Gleichgültigkeit.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1252 – Meinungsverschiedenheiten über den Coronavirus“, 15.6.2020

Neues Leben 1251 – Anspruchsvolle Arbeitskultur

 

Neues Leben 1251 – Anspruchsvolle Arbeitskultur

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

Warum haben wir das Leben gegen Arbeit eingetauscht, wenn dies zu solcher Frustration führt? Fühlen wir uns dadurch wirklich wichtig und besonders? Die übermäßige Industrie, die wir aufgebaut haben, zerstört den Planeten, und unsere Unachtsamkeit zerstört die Kernfamilie. Es wäre daher lohnend für uns, einen Zustand zu erlangen, in dem die Technologie uns mit allem, was wir zum Leben benötigen versorgt und die Menschen ungehindert ihr spirituelles Leben entwickeln können.

Vorzugsweise sollten wir Energie in unsere innere Entwicklung im Leben investieren, um zu erfahren, warum wir existieren, usw. Dadurch würden wir gute Beziehungen zwischen den Menschen entwickeln, und somit nicht in destruktivem Wettbewerbsdruck und Hass leben. Künftig werden die Menschen verstehen, wie die Natur uns verwaltet und wie wir mit ihr interagieren können. Unser Leben wird erfüllt von Kultur, Geist und Zufriedenheit; auf einer anderen Ebene sein.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1251 – Anspruchsvolle Arbeitskultur“, 08.06.2020

Neues Leben 1174 – Das menschliche Ego, Liebe und Beziehungen

Neues Leben 1174 – Das menschliche Ego, Liebe und Beziehungen

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi und Tal Mandelbaum ben Moshe

Das menschliche Ego zerstört Beziehungen, weil es uns den ständigen Wunsch gibt, von anderen zu empfangen und zu profitieren. Wir müssen lernen, das Ego richtig einzusetzen, damit wir effektiv mit anderen kommunizieren und ihnen tatsächlich von Nutzen sein können. Liebe bedeutet das Verlangen, andere zu erfüllen und jeden wie eine Familie zu behandeln. Die Weisheit der Kabbala zeigt uns, wie wir diese gegensätzliche Realität, die Höhere Welt welche auf Basis von Geben funktioniert, erreichen können. Ein Mensch, der sich über das Ego erhebt und ständig die Liebe über den Hass stellt, spürt eine neue, positive Kraft der Verbundenheit mit anderen.

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Aus KabTVs „Neues Leben 1174 – Das menschliche Ego, Liebe und Beziehungen“, 31.10.2019