Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Sklaven unserer eigenen Ängste

Was macht einen Menschen zu einem Sklaven? Eine Kette um den Hals, die an den jeweiligen Besitzer gebunden ist? Nicht nur. Auch diejenigen, die in prestigeträchtigen Jobs in luxuriösen Türmen mit komfortablen Accessoires arbeiten, sind Sklaven, nur in goldenen Käfigen. Der Internationale Tag der Sklaverei und ihrer Abschaffung wurde kürzlich weltweit gefeiert. Dieser Tag mag mit guten Absichten eingeführt worden sein, aber er ist nutzlos. Ob wir es zugeben oder nicht, wir sind alle Sklaven.

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Quarantäne aus der Sicht der Natur

Wieder einmal erleben wir eine Pandemie. Der Kabbalist Dr. Michael Laitman hat in den letzten anderthalb Jahren darüber gesprochen und seine Ansicht geäußert, dass dies etwas ist, das nicht bald enden wird, und dass wir dafür teuer durch Leiden bezahlen werden. Während dieses Prozesses wird die Menschheit schließlich lernen, dass es nicht „meine“, sondern „unsere“ Angelegenheit ist.

Dr. Laitman erklärt, dass der Schöpfer möchte, dass wir, indem wir zu Hause sitzen, unsere Einstellung zueinander von schlecht zu gut ändern. Es ist, als würde ein Vater seinen Sohn bestrafen. Er sagt ihm: „Stell dich in die Ecke und denke nach, warum hast du das verdient?“ Das Kind, das in der Ecke steht, denkt nur daran: Wann wird das vorbei sein? So lenkt uns normalerweise unser Ego. Was wir verstehen müssen ist, dass wir jetzt in die Ecke gestellt werden, damit wir darüber nachdenken, wie wir uns richtig zum Leben verhalten sollen. Diese Bestrafung lässt uns erkennen, ein „Heilmittel“ vom Schöpfer erhalten zu haben, da die Schläge uns nur zur Verbindung führen sollen. Je schneller wir das verstehen, desto eher werden wir begreifen, dass die Lösung ganz einfach und schnell zu erreichen ist.

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Warum könnte der Nahe Osten wegen Wassermangel in Kriegen versinken?

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Die globale Erwärmung, die aufeinanderfolgenden Dürrejahre und fehlende Investitionen in Wasserspar- und Entsalzungs-Technologien bringen die ohnehin angespannten internationalen Beziehungen im Nahen Osten an den Rand des Zusammenbruchs. Wenn die Wasserkrise anhält, wird es nicht mehr lange dauern, bis das trockene Land unter Beschuss genommen wird.

Die iranischen Landwirte können ohne Wasser nicht ernten, die Kurden und der Iran streiten sich um die Verlegung von Wasserleitungen, mehr als 12 Millionen Menschen in Syrien und im Irak verlieren den Zugang zu Wasser. In Syrien, das immer noch von einem Bürgerkrieg heimgesucht wird, der vor zehn Jahren begann, ist die diesjährige Dürre die schlimmste der letzten siebzig Jahre. Der Terror sägt an der Angst, aber man kann ihn mit Waffen zurückhalten. Durst sägt an der Verzweiflung, und nichts kann verzweifelte Menschen aufhalten.

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Es ist an der Zeit, vom Inter-Net zum Inner-Net zu wechseln

Es ist etwas mehr als dreißig Jahre her, dass das Internet für jedermann zugänglich gemacht wurde. Seit der Erfindung des Rades hat keine Technologie unser Leben so schnell und tiefgreifend revolutioniert. Nichts von dem was wir heute als selbstverständlich ansehen, wäre ohne das Internet möglich gewesen.

Dennoch hat uns das Internet nicht glücklicher gemacht. Nach dreißig Jahren in denen wir versucht haben unser Glück in den virtuellen Verbindungen zwischen uns zu finden, ist es an der Zeit, voranzukommen. Es ist Zeit, vom Inter-Net zum Inner-Net überzugehen, einem Netz von Herzen die einander spüren und füreinander sorgen.

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Über die Schläge der Natur in unserer Ära

Die Zeiten werden immer angespannter. Ein Hauptmerkmal unserer Zeit ist die Art und Weise, wie die Natur uns mehr und mehr dazu drängt, aufzuwachen und unsere gegenseitige Abhängigkeit und Verbundenheit zu erkennen. Der Kabbalist Dr. Michael Laitman spricht mit einem Autorenteam über die Schläge der Natur in unserer Zeit:

Frage: Heute Morgen, Dr. Laitman, sagten Sie, dass „die Menschheit vor einem weiteren Angriff von der Natur steht und dass wir die richtige Antwort darauf von uns geben müssen“. Sie sagen, dass dies ein entscheidender Schlag sein könnte. Was meinen Sie damit?

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Es gab in eurem Leben keine Fehler


Anmerkung: Igor schreibt: „Ich bin 54 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Kinder, und sowohl mein Vater als auch meine Mutter leben. Mein Vater ist 84 Jahre, meine Mutter 82 Jahre alt. Ich habe mich immer um ihre Gesundheit gekümmert, aber da geschah das Gegenteil. Die Ärzte sagen, dass ich nur noch sechs Monate zu leben habe.

Ich habe Sie zu spät gefunden. Wenn ich ihre Sendungen ansehe, dann habe ich keine Angst mehr. Ich habe nur eine Frage: Warum so spät? Ich habe so viel Zeit mit leeren Sorgen und unnötigen Arbeiten verschwendet. Ich habe eine große Beschwerde an den Schöpfer. Ich verstehe, dass ich nicht zurückblicken und etwas bedauern sollte, aber ich komme mit mir selbst nicht zurecht. Ich habe falsch gelebt. Wenn ich mir meine Kinder ansehe, habe ich Angst, dass sie alle meine Fehler wiederholen werden.

Ich wollte Ihnen einfach  Danke sagen!“

Antwort: Ich werde es Ihnen sagen, Igor. Alles war richtig. Sie haben in Ihrem Leben absolut keine Fehler gemacht. Sie müssen das alles als die richtige Einstellung zum Leben, zum Schöpfer akzeptieren. Sie müssen sich beruhigen.

Wenn Sie die ganze Natur, das Leben, den Kosmos, alles als eine Manifestation des Schöpfers behandeln, dann brauchen Sie nichts zu tun oder sich um irgendetwas kümmern. Sie müssen nur darüber nachdenken, wie Sie sich mit dem, was mit Ihnen geschieht, so gut wie möglich umgehen können. Durch die Haltung der vollen Zustimmung beginnt man den Schöpfer zu spüren.

Das rate ich Ihnen und generell allen. Lassen Sie die Situation los, seien Sie nicht nervös, haben Sie keine unverständlichen Ansprüche. Man braucht das alles nicht. Alles geschieht so, wie es sein soll.

Wir glauben, dass wir herumlaufen, irgendetwas erneuern um mit allem rechtzeitig fertig zu sein. Das ist alles Unsinn! Das ändert nichts, wir versuchen nur etwas zu tun, während der Schöpfer sein eigenes Ding macht. Es stellt sich heraus, dass wir mit Dingen, die nicht so laufen, wie wir wollen, unzufrieden sind.

Geben Sie alles ab und Sie werden sehen, dass Sie sich weder um die Gegenwart noch um die Vergangenheit Sorgen machen müssen, geschweige denn um die Zukunft. Alles liegt in den Händen der gleichen höheren Macht.

Bemerkung: Und es kann passieren, dass …? Ich sage Ihnen, ich war gerührt, dass er nicht schreibt, dass er Angst vor dem Tod oder vor etwas hat. Er bedauert, dass er uns spät gefunden hat, dass er irgendwie durchs Leben gekommen ist …

Antwort: Auch das ist nicht wahr, auch das ist eine höhere Vorsehung. Es ist also nicht zu spät, alles was Ihnen gegeben wird, wird richtig gegeben. Nutzen Sie die Kraft und Zeit, die Sie haben, soweit Sie jetzt von unserer Idee, unserem Weg durchdrungen sind und alles wird gut sein.

Aus der Fernsehsendung „Neuigkeiten mit Michael Laitman“, 24.06.2021

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