Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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COVID-19 wird uns vereinen (wenn nötig, auch gegen unseren Willen)

Neben Gerüchten über einen bevorstehenden Impfstoff sehen sich Regierungen und Kommunen mit der Realität einer anhaltenden und sich schnell ausbreitenden Coronavirus-Pandemie konfrontiert. Die einen verhängen erneut einen Lockdown, die anderen flehen die Bürger an, die Maskenpflicht und Abstandsregeln einzuhalten. Andere wiederum verhängen Geldstrafen gegen ihre Bürger. An Orten, an denen die Zentralregierung zu schwach ist, um solche Maßnahmen durchzusetzen, wie beispielsweise in El Salvador, erzwingen Banden die Einhaltung der Corona-Maßnahmen mit Baseballschlägern, in Kolumbien sogar mit Gewehren.

Ein Lockdown ist allerdings kein Rettungsplan, sondern eine Notfallmaßnahme, die im besten Fall eine Ansteckung verhindert, aber nicht unmöglich macht. Sobald die Beschränkungen aufgehoben werden, kehren die Infektionen mit aller Macht zurück. Schlimmer noch, in einigen Fällen, wie zum Beispiel bei dem argentinischen Fischkutter Echizen Maru, scheint das Virus buchstäblich aus dem Nichts aufzutauchen: Die gesamte Schiffsbesatzung ist vor dem Auslaufen negativ auf das Coronavirus getestet worden. Zusätzlich  befand sie sich vor dem Auslaufen zwei Wochen lang in Isolation. Auf ungeklärte Weise infizierte sich die gesamte Besatzung nach einigen Wochen auf See, ohne dabei jeglichen Kontakt zur Außenwelt gehabt zu haben, mit dem Coronavirus.

Das Coronavirus ist ein mysteriöser Virus. Zunächst nahmen wir an, dass es nur die Lungen und die älteren und kranken Menschen befallen würde. Dann stellten wir fest, dass es nicht nur die Lungen befällt, sondern auch andere Organe, und die Blutgerinnung beeinflusst. Danach fanden wir heraus, dass nicht nur ältere Menschen betroffen sind, sondern alle, sogar Embryos und Säuglinge. Ein Beispiel hierfür liefert die Masseninfektion, bei der 85 Säuglinge, alle nicht einmal ein Jahr alt, in einem Landkreis in Texas positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

Doch das ist noch nicht alles: Die UNO warnt vor einer weltweiten Krise der psychischen Gesundheit aufgrund der COVID-19-Pandemie und Patienten und Ärzte berichten von Hirnleistungsstörungen, die bei sich gerade erholenden COVID-19-Patienten festgestellt wurden. Es ist nicht verwunderlich, dass der UNO-Generalsekretär Antonio Guterres sagt, die Welt befinde sich an ihrer Belastungsgrenze.

Antonio Guterres beschreibt nicht nur den Zustand der Welt, er weist auch auf die Ursache hin: Mangel an gegenseitiger Verantwortung. Laut Daily Mail konstatierte Guterres, dass die Coronakrise in allen möglichen Bereichen Trugschlüsse und Unwahrheiten aufdecke: Die Lüge, dass Freie Marktwirtschaft eine Gesundheitsfürsorge für alle bieten könne; die Illusion, dass wir in einer post-rassistischen Welt leben würden; und der Mythos, dass wir alle im selben Boot sitzen würden und dass die Industrieländer stark in ihr eigenes Überleben investieren würden und es somit versäumt hätten, die notwendige Unterstützung zu leisten, um den Entwicklungsländern in diesen gefährlichen Zeiten zu helfen. [Rest des Beitrags lesen →]

Neues Leben 1233 – Die Menschheit als globale Familie

Dr. Michael Laitman im Gespräch mit Oren Levi

Alles in der Natur ist vollkommen rund, lediglich die menschliche Spezies ist es, die nicht dementsprechend agiert.

 Die Natur hat uns mit dem Coronavirus eine kollektive „Strafe“ auferlegt und zwingt uns dazu, die Notwendigkeit der Zusammenarbeit als eine einzige globale Familie zu erkennen. Wir müssen gleichberechtigt werden und uns gegenseitig unterstützen und nicht länger auf Kosten der anderen profitieren. Die Welt braucht entsprechende globale Planung, Bildung und Verwaltung. Wenn die internationalen Beziehungen nicht ausgewogener werden, drohen stärkere Schläge zu kommen. Die Menschheit hat Einfluss auf das gesamte System der Natur. Wir haben keine andere Wahl, als uns spirituell zu entwickeln.

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Aus KabTV´s > „Neues Leben 1233 – Die Menschheit als globale Familie“, 05.05.2020