Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Die Roboter kommen

 

Müssen wir uns wirklich davon überzeugen lassen, dass uns Roboter ein perfektes Leben ermöglichen? Können wir es nicht selbst tun?

Einerseits wird vermutet, dass Roboter die ganze Welt erobern werden. Auf der anderen Seite gibt es die Meinung, dass sie uns helfen werden. Sie kochen für uns, bauen und fahren Geländewagen. Sie sind hoch intelligent. Und wir glauben, dass sie unser Leben perfektionieren werden.

Roboter sind unfähig zu geben und zu lieben. Es ist vollkommen egal welche Software wir ihnen laden. Es wird nicht geschehen. Ein Mensch ist dazu genauso unfähig. Doch er wird in sich selbst einen neuen Menschen erschaffen müssen und zwar einen spirituellen. 

Denn im Gegensatz zum Roboter hat der Mensch einen zusätzlichen, höheren Anteil, nämlich die Seele. Sie zieht ihn vorwärts, damit er die höhere Welt erreichen kann. Dorthin können wir keinen Roboter bewegen. Sie werden nie fähig sein, sich statt des Menschen zu entwickeln und seine höhere Aufgabe in der Natur zu erfüllen. Ein Mensch kann nicht ersetzt werden.

Veröffentlicht in ML michaellaitman.com

 

Immer mit mir – Teil 86

Das Unerwartete

Dann geschah das Unerwartete. Wir kamen aus Tiberias zurück, und am Ende der Woche wollten wir wieder hinfahren. Es gab eine kleine Mahlzeit, ich kann mich nicht erinnern, worum es ging. Meine Frau Olga und unsere Töchter waren oben im zweiten Stock mit den Frauen und mit der Frau von Rabash, Jochewed.

Plötzlich sehe ich Olga und weiß, dass etwas nicht stimmt. Sie rief mir aus dem zweiten Stock auf Russisch zu: „Mischa, komm nach oben! Schneller!“ Alle sahen mich an – niemand verstand auf Russisch. Ich sagte: „ich muss nach oben kommen“ und rannte sofort nach oben.

Ich gehe nach oben, Rabbanit[1] liegt ohne Bewegung auf dem Boden. Aber sie schaut mit offenen Augen, atmet. Sie kann sich einfach nicht bewegen. Wie sich später herausstellte, hatte sie einen Schlaganfall!

Die Gruppe hatte einen Arzt, und ich rief ihn sofort, ohne es jemandem zu sagen. Ich habe geschrien: „Doktor, komm hier hoch!“ Der Arzt ging nach oben und verstand sofort die Lage.

Und dann haben wir einen Fehler gemacht. Der Arzt sagte: „Lass es uns sie auf die Couch legen.“ In diesem Fall darf man eine Person nicht berühren. Wir haben sie auf die Couch gebracht, und ich wollte RABASH rufen, aber er tauchte von selbst auf.

Er sah alles und…verstummte. Er hielt inne, ging vorsichtig in die Ecke des Raumes, setzte sich hin und behielt sie im Auge. Er beobachtete schweigend, was wir taten. Sehr vorsichtig, respektvoll, ohne ein Wort zu sagen. Ich werde nie vergessen, wie er sie ansah. Und sie hat ihn angesehen… Sie schien ihn zu beruhigen, und er verstand bereits alles.

Ein Krankenwagen kam und brachte sie ins Krankenhaus.

[1] Rabbanit: so nennt man die Ehefrau von Rav

 

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Fortsetzung folgt…