Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Gefälschte Nachrichten für eine falsche Welt

Veröffentlicht in Medium: „Gefälschte Nachrichten für eine falsche Welt“

Der Direktor der Weltgesundheitsorganisation sagte über COVID-19: „Gefälschte Nachrichten verbreiten sich schneller und einfacher als dieses Virus.“

Wenn Sie in der heutigen Welt nach der Wahrheit suchen, dann ist die einzig wirkliche Wahrheit, dass alle lügen. Jedes Medienunternehmen verändert und manipuliert Nachrichten gemäß den Prioritäten ihres Eigentümers. In der Vergangenheit, als sich Zeitungen durch ihre Abonnenten finanzierten, waren sie verpflichtet, ihren Lesern wahre Geschichten zu liefern. Heute sind die Zeitungen im Besitz von Medienmogulen und ihre Existenz ist von Werbung abhängig. Sie sind nur noch diesen Geldgebern verpflichtet und eine ehrliche Berichterstattung zu erwarten ist deshalb blauäugig. Die gute Nachricht, wenn man es so nennen kann ist, dass heute bereits jeder weiß, dass jeder lügt.

Da es aber keine anderen Nachrichtenquellen gibt konsumieren wir immer noch diese Medien. Heute sind Medien wie das Essen, das wir konsumieren: groß, glänzend und makellos im Aussehen aber im Inneren voll von Hormonen, Stereoiden und Antibiotika. Wir alle wissen das und wir alle essen es trotzdem. Was sollen wir tun?

Wir müssen ehrlich zu uns selbst sein. Es ist klar, dass Medien korrupt sind, doch das wissen wir schon lange. Also sollten wir fragen: Wer sind die Journalisten? Wo sind sie aufgewachsen? Wie wurden sie erzogen? Wo haben sie gelernt die Wahrheit zu verbeugen und zu manipulieren? Sie sind an den selben Orten aufgewachsen, an denen wir aufgewachsen sind, an denen wir ausgebildet wurden und an denen wir gelernt haben, uns gegenseitig zu manipulieren.

Die Journalisten sind nicht korrupter als die Umgebung, die sie hervorgebracht hat. Sie spiegeln das, was wir sind.

Um wahrheitsgemäße Nachrichten zu erhalten, reicht es deshalb nicht aus, sie zu verurteilen. Sie können nicht besser sein als die Umgebung, die sie hervorgebracht hat. Stattdessen müssen wir uns selbst im Spiegel betrachten und uns fragen ob dies die Gesellschaft ist in der wir leben wollen.

Wenn wir das tun, wird sich vieles ändern. Wir werden lernen, dass wir alle miteinander verbunden sind. So wie eine Person Dutzende von Menschen mit dem Coronavirus anstecken kann, werden auch unsere Handlungen und sogar unsere Gedanken auf andere übertragen werden. Wenn wir uns mit eigennütziger, schlechter Absicht gegenüber anderen verhalten, werden die andren einander genauso schlechte Dinge antun und damit reflektieren, was sie in sich fühlen. Doch wenn sie sich mit ihrer Umgebung, ihrem Land und der Welt verbunden fühlen, werden sie ihr keinen Schaden mehr zufügen.

Die Wurzel des Problems, welche schlechte Presse erzeugt, ist also, dass wir selbst schlecht miteinander umgehen. Wenn wir also selber andere schlecht behandeln, können wir uns dann beschweren, dass jemand anderes sich schlecht zu uns verhält?

Alternativ könnten wir entscheiden, dass wir endlich von unseren Sofas aufstehen und anfangen, uns um den Anderen zu sogen. Dafür sind keine radikalen Änderungen in unserem Alltag erforderlich. Wir müssen nur in uns hineinschauen und beobachten, wie wir miteinander umgehen, denn das ist die Wurzel des Problems. Das ist das Virus, mit dem wir uns morgens, mittags und abends gegenseitig anstecken.

Wenn wir uns also ändern wollen, dann ist dafür die Voraussetzung, dass wir es alle gemeinsam wollen.

Dies ist der Gedanke, den wir verbreiten müssen, damit wir gemeinsam eine fürsorgliche Gesellschaft in der die Menschen füreinander verantwortlich sind aufbauen können. Wenn wir diese winzige Veränderung in unserer Mentalität erreichen können, werden wir eine andere Welt sehen.

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Immer mit mir – Teil 79

Meine Geburt

Womit hätte ich ihm entsprechen können? Ich wusste, wie sehr RABASH wollte, dass sich die Kabbala für alle öffnet, also hatte ich bereits ein Buch konzipiert. Ich fragte ihn: „Soll ich in das Buch investieren oder nicht?“

“Unbedingt. Du bist verpflichtet es zu tun. Du musst es schreiben“, sagte er. Und danach hat er oft gefragt: „Wie ist das Buch?“ Und es wurde in mir auf eine natürliche Weise geboren, als wäre ich damit schwanger. Schließlich habe ich fast alles nach RABASH aufgeschrieben, war voller Zeichnungen, die er bei mir regelmäßig korrigierte. Ich war bereits in der Lage, das gesamte System der Welten in kurzer Form aufzuschreiben und zu skizzieren.

Heute wird mir vorgeworfen, die Kabbala für alle zu öffnen, alle zu unterrichten, mir sind Nationalität, Alter oder sonst etwas egal. Man sagt, dass RABASH es nicht zulassen würde. Was für eine Dummheit!

Ja, er wurde in einer orthodoxen Familie geboren, ja, er lebte sein ganzes Leben in einer religiösen Umgebung, aber wie sein Vater Baal HaSulam, hat er im Maßstab der ganzen Welt gedacht. Er wusste, dass dies die Zeit war, in der sich die Kabbala öffnen wird und er bereitete mich darauf vor. Deshalb unterstützte er das Schreiben von Büchern auf Russisch. Er verstand sehr wohl, dass sie in Russland nicht nur an Juden verteilt werden, er kümmerte sich überhaupt nicht darum. Als das Buch schließlich in mir reifte, setzte ich mich hin und schrieb es in nur zwei Monaten. Ich teilte es in drei kleine Bücher. Alles, was mich schmerzte, platzte aus mir heraus und ich wusste, dass wenn ich es nicht schreibe, würde ich vor Spannung platzen.

So habe ich es zur Welt gebracht. Man kann es nicht anders beschreiben.

Dann, als die Bücher bereits geschrieben und gedruckt waren, brachte ich sie zu RABASH und freute mich, als ich sah, wie er sie durchschaute, wie er die Zeichnungen überprüfte, er saß mit einer Zigarette zwischen den Zähnen, beugte seinen Kopf zur Seite und blätterte das Buch, blätterte.

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Dann fragte er:

– Wie viele Exemplare wirst du drucken? Welchen Preis dafür verlangen?

– Ich würde es umsonst weggeben“, sagte ich.

– Nein. Es sollte verkauft werden und nicht billig. “Lege den Durchschnittspreis fest“, antwortete RABASH.

So habe ich es auch gemacht.

Während ich schrieb, während ich mich mit dem Buch beschäftigte, fühlte ich mich im Aufstieg. Sobald es aus mir herauskam, fühlte es sich an, als würde Luft herauskommen. Und obwohl du erkennst, dass Abstiege eine notwendige Bedingung auf unserem Weg sind. Und man ist sogar bereit dazu. Aber nichts hilft.

 

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Fortsetzung folgt…