Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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 Zurück zur Schule – zurück zum Mobbing

Veröffentlicht auf Facebook-Seite Michael Laitman  04.09.2019

 

Mobbing im Klassenraum beginnt außerhalb des Schulgebäudes.

Zeitgleich mit dem Beginn des neuen Schuljahres öffnet sich die schmerzhafte Wunde des Mobbing-Phänomens an den Schulen. Ja, es geschieht überall und viele Kinder leben in sozialer Isolierung und leiden Monate, manchmal Jahre unter Mobbing und Beleidigungen. Sie werden die inneren Narben noch viele Jahre mit sich tragen. Die Eltern, sofern sie überhaupt wissen, was los ist, fühlen sich hilflos gegenüber einem System, welches dieses Thema häufig totschweigt, um seinen guten Ruf nicht zu schädigen.

Es ist richtig, dass es Mobbing schon immer gab, auch als ich selbst ein Kind war; aber heutzutage ist dieses Problem zu beunruhigender Größe angewachsen. Die ewige Schikane sprengt die Wände des Klassenraums und verfolgt das gemobbte Kind in WhatsApp oder Facebook und lässt ihm keine Möglichkeit zur Flucht an einen Ort, wo es zur Ruhe kommen kann.

Meistens geht die Sache von einem Kind aus, dem Federführer des Angriffs, einem Kind, das gerne Kontrolle ausübt und das imstande ist, die anderen Kinder mitzuziehen. Warum tut es das? Weil es Genuss daran empfindet; es verschafft ihm Befriedigung, sich dem Anderen überlegen zu fühlen, über ihm stehend, und aus diesem Grund demütigt es ein anderes Kind und bringt die ganze Klasse gegen dieses auf. Aber lasst uns der Wahrheit ins Gesicht sehen: Eben dieses Kind handelt seinem eigenen inneren Druck folgend in genauer Entsprechung zu jenen Beispielen, welche es von allen Seiten geliefert bekommt, egal, ob es sich um Reality TV, YouTube-Videos oder um uns handelt – die Erwachsenen in unserem alltäglichen Verhalten.

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Was ist der Unterschied zwischen Kabbala und Philosophie?

Frage: Wikipedia sagt: „Kabbala und Philosophie sind zwei Systeme des Wissens über die Welt und den Menschen, die auf der gleichen Frage basieren – der Frage nach dem Sinn der Existenz.

Was die Ursprünge der Philosophie betrifft, so schrieb der deutsche Philologe und Humanist Johann Reichlin (15. bis 16. Jahrhundert): „Mein Lehrer Pythagoras ist der Vater der Philosophie, er hat seine Lehren nicht von den Griechen, sondern von den Juden übernommen, deshalb sollte man ihn als Kabbalisten bezeichnen. Er war der Erste, der das unbekannte Wort „Kabbala“,  seinen Zeitgenossen mit dem Wort „Philosophie“ ins Griechische übersetzte.

Heißt das, die Griechen haben von der Kabbala gelernt?

Antwort: Die Griechen lernten von den Kabbalisten bereits in der Zeit der jüdischen Propheten.

Damals waren die Völker miteinander in Kontakt und die Juden akzeptierten alle, die lernen wollten: Wer lernen will, ist willkommen! Wie im alten Babylon: Es gab diejenigen, die sich Abraham anschließen wollten und jene, die es nicht wollten, es aber auch später noch tun durften. Die Kabbala war offen für alle.

Frage: Worin besteht der Unterschied zwischen der Kabbala und der Philosophie? Berücksichtigt die Kabbala, im Vergleich zur Philosophie keine abstrakten, spekulative Argumente gegenüber der Seele und zu Gott?

Antwort: Ja, denn die Philosophie hat kein geeignetes Werkzeug, um auf den Menschen zu zugehen, in ihm „zu bohren“, seine Wünsche in all seinen Abstufungen zu studieren und seine Absichten zu untersuchen: um meinetwillen, um der anderen willen, was ist der Unterschied.

Die Philosophie studiert nicht, wie man aus sich heraustreten kann, wie man seine Wünsche steigert und senkt, wie man im Auf- und Abstieg arbeitet etc. Das heißt, die Kabbala ist eine vollständige Wissenschaft, eine gewaltige innere spirituelle Psychologie.

Frage: Können wir sagen, dass Philosophen Menschen sind, die zwar von der Kabbala heraus studiert haben, aber kein Verständnis für den Schöpfer erlangt haben, d.h. keinen Bildschirm erworben haben, sondern auf der Stufe des Wissens geblieben sind und daher diese Wissenschaft zur Philosophie entwickelt haben?

Antwort: Natürlich. Da sie nicht in der Lage waren, die Höhere Welt und den Schöpfer zu begreifen, entwickelten sie sich, aus ihren Schlussfolgerungen heraus, in Richtung des logischen Denkens. 

Deshalb ist Philosophie keine Wissenschaft. Heute werden nur noch die Menschen Philosophen, die ihr Leben im vergeblichen Denken verbringen wollen.

Aus der TV-Sendung „Grundlagen der Kabbala“, 13.12.2018

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