Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Wofür bestraft uns die Natur? Teil 3

Frage: Heutzutage entwickelt sich die Klimatechnik rasant. Dies bedeutet, dass anstatt sich um das Erhalten der Umwelt zu sorgen, versucht der Mensch sich in die Naturprozesse einzumischen und mit Hilfe der entwickelten Technologien das Klima zu steuern: die Erde  zu kühlen, die Zusammensetzung der Atmosphäre zu ändern und den Zustand der Ozeane…

Der Mensch versucht das Gleichgewicht in der Natur mit Hilfe der modernen Technologien wiederherzustellen. Ist dies ein Wohl für die Menschheit oder umgekehrt, bringt das eine große Gefahr mit sich?

Antwort: Natürlich müssen wir auf diese Weise für unsere falschen Reaktionen bezahlen. Auch wenn sie seismologische Häuser bauen, die uns vor den Schlägen der Natur schützen. Aber das hilft sowieso nicht, weil wir selber diese Naturkatastrophen herbeiführen, indem wir uns falsch benehmen.

Wir sollen verstehen, dass sich die Gedanken und die Verlangen des Menschen auf dem obersten Niveau aller Kräfte im All befinden. Deswegen fügen wir der Natur nur mit Hilfe unserer Gedanken, Verlangen und Absichten den größten Schaden zu.  

Der Mensch ist der Träger der negativen Kraft in der Natur, weil er nur von der Kraft des Nehmens geleitet wird. Deswegen müssen wir uns mit der Kraft des Gebens ausbalancieren. Auf eine natürliche Art und Weise handelt jeder Mensch in der Gesellschaft so, dass er alles für sich bekommen möchte. Im Verhältnis dazu müssen wir in uns die Fähigkeit zu geben entwickeln. Dann wird sich zwischen uns eine Balance einstellen, die von der Menschheit auf die gesamte Natur übergeht.

Frage: Nehmen wir an, wir fangen an uns gut zueinander zu benehmen und zwischen allen Menschen und Völkern wird die Liebe und das Geben herrschen. Die vollkommene Idylle. Wie kann das einen Vulkanausbruch oder Tsunami stoppen?

Antwort: Unsere Gedanken und Verlangen sind auch die Kräfte der Natur. Der Mensch ist ein Teil der Natur, die Krönung ihrer Entwicklung. Worin unterscheiden wir uns von allen anderen Teilen der Natur? In der Wissenschaft, dem Intellekt, der Entwicklung der Gefühle. Es kann sein, dass diese Gefühle böse sind, sie sind dennoch höher entwickelt als bei den Tieren. Deshalb werden wir auch Menschen genannt.

Das Problem besteht nur darin, dass wir unsere Kräfte nicht richtig nutzen. Wir denken, dass wir genauso instinktiv leben können wie die Tiere; ohne die Liebe zum Nächsten zu erreichen und ohne die Erforschung unseres Einflusses auf die Welt. Das ist aber nicht richtig, weil wir zu der menschlichen Stufe gehören. Der Mensch zeichnet sich vor allem durch die Wissenschaft, den Verstand und die Gefühle aus, die uns auf den Gipfel der Pyramide erheben.

Im Vergleich zu allen anderen Niveaus der Natur: unbelebten, pflanzlichen und tierischen, welche sich instinktiv in ein System namens „Natur“ einschließen, ist es beim Menschen so, dass er sich immer weiter davon entfernt, also davon abtrennt.

Wir sind verpflichtet, mit unserer Teilnahme das System der Natur zu vervollständigen, indem wir uns mit allen zusammen in sie einschließen; indem wir unsere Gefühle, unseren Verstand, die negative Kraft unseres Egoismus´ mit der positiven Kraft ausgleichen. So werden wir eine gute Verbindung mit allen Teilen des Geschöpfes erreichen.

 

Fortsetzung folgt…

Aus dem 911. Gespräch über das Neue Leben  

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