Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Wir sind verpflichtet, den Menschen etwas zu geben

Kongress in Frankreich. Lektion 3

Eine Gruppe soll nach Möglichkeit aus 10 Freunden bestehen. Angefangen von 3 bis10, aber 10 ist die optimale Zahl. Man muss die Gruppe so organisieren, dass diese 5 bis 10 Freunde bereit sind, das Ziel gemeinsam zu erreichen.

Und darüber hinaus, weil wir in Zeiten der Krise leben, können wir uns nur unter der Bedingung erheben, dass wir verbreiten.

Es gibt drei Stufen: die höhere, mittlere und niedrige. Wir befinden uns in der Mitte – und müssen uns erheben. Der Höhere (1) hat Licht, ist vollkommen – der Lehrer, der Schöpfer, alle, die höher stehen als wir.

Der Mittlere ist die Gruppe (2) und der Niedrige (3) die Öffentlichkeit, die Gesellschaft. Um das Licht vom Schöpfer durch den Lehrer anzuziehen, benötigen wir jemanden unter uns, der das auch haben will. Deswegen sind wir verpflichtet die Kabbala oder die integrale Methode der Verbindung zu verbreiten, was im Wesentlichen das Gleiche ist, nur ohne das Studium der Physik der höheren Welten.

Es ist unmöglich ohne den Niedrigen, der aus der Krise herauskommen will. Er weiß nicht, was die Wissenschaft der Kabbala bedeutet, und er fragt sich nicht nach dem Sinn des Lebens, aber er hat kein Geld auf dem Konto, hat Probleme in der Familie, mit den Kindern und in seinem Leben läuft alles schief, er ist depressiv ist, nimmt Drogen – es geht ihm schlecht!

Und das reicht aus, damit wir uns um ihn kümmern und seine Wünsche erheben. Wenn wir beginnen, uns um diese Menschen zu kümmern, dann fangen wir an, zu ihren Bedürfnissen vorzudringen. Sie erwarten, dass wir in der Lage sind, ihnen etwas zu geben. Deswegen überkommt uns Angst, dass wir ihnen nicht das geben können, was sie brauchen.

Denn wir selbst haben nichts, wir spüren den Mangel. Mit diesem Mangel wenden wir uns an den Höheren, den Lehrer, den Schöpfer, um die Bitte nach der Erfüllung zu erheben, die die Niedrigen von uns erwarten, ja verlangen. Wir schämen uns, dass wir sie ihnen nicht geben können.

Wir dringen vor bis zu den Verlangen der Gesellschaft, was uns dazu zwingt, dass wir uns an den Schöpfer wenden. Schließlich sind wir verpflichtet, ihnen etwas zu geben. Wir müssen uns selbst zu diesem Punk (Zar) bringen, alle möglichen negativen Verlangen anziehen (Zarot), wenn die Menschen uns die Schuld geben und das Versprochene verlangen. Wir brauchen es wirklich, denn nur dann benötigen wir Hilfe vom Lehrer und können das fordern und erhalten, was wir haben wollen. [134980]

Auszug aus dem Unterricht vom Kongress in Frankreich, 10/05/14

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