Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Wir lernen, um uns zu ändern.

Die Schwierigkeit liegt darin, dass der Mensch immer nach Wissen strebt und nicht verstehen kann, dass die Offenbarung nur über dem Wissen geschieht – in den spirituellen Gefäßen des Glaubens über dem Verstand. Nur dort offenbart sich das wahre Wissen.

Sogar jetzt, während wir die Artikel von Rabasch über die Gruppe studieren und uns bemühen, nach diesen Prinzipien unsere Internet-Gemeinschaft aufzubauen, wollen wir, dass Menschen sich mit ihnen möglichst viel beschäftigen.

Und wie sie den Inhalt verstehen ist nicht so wichtig. Die Hauptsache ist es, dass man diese Artikel im Laufe des Tages noch einmal durcharbeitet.

Auch wenn man sich verwirren, nichts verstehen, dies alles verfluchen und gleichzeitig dies alles sich wünschen würde, die Hauptsache ist es zu wollen, sich die ganze Zeit darin zu befinden.

Dadurch wird man das Licht anziehen, das zur Quelle zurückbringt und die eigenen Wünsche ändert, und erst dann wird man verstehen!

Aber das Verständnis ist kein Selbstzweck! Das Ziel ist es, die richtigen Handlungen auszuführen, die uns der Eigenschaft des Gebens näher bringen.

Wir lernen nicht, um uns das Wissen anzueignen – wir lernen, um uns zu ändern! Anders wäre es viel zu leicht, unseren Egoismus, wie es für ihn üblich ist, auch die höchste spirituelle Welt absorbieren zu lassen.

Aber die ganze Tora (Kabbala) wurde nur dafür gegeben, um unseren egoistischen Ursprung zu korrigieren. Sie arbeitet gegen ihn.

Nicht Du kriechst in das Spirituelle hinein, sondern die spirituelle Kraft der Korrektur dringt in dich ein. Und du musst dir diese korrigierende Kraft wünschen und warten. Diese Kraft ist dein Maschiach.

Natürlich muss man an diesen Artikeln über die Gruppe arbeiten: den Plan vorbereiten, eine Zusammenfassung erstellen und daraus Definitionen, Gesetze und Prinzipien ableiten.
Und darauf basierend werden wir unsere Statuten aufbauen.

Aber das Wesentliche ist diese Beschäftigung selbst. Und das Resultat kommt als Ernte dieser Arbeit und nicht durch Verständnis.

Alles hängt nur davon ab, wie stark wir uns wünschen, dass das geschieht. Dies heißt eben das Gebet (MaN).

Deshalb ist die Arbeit an den Artikeln notwendig, aber die Arbeit besteht nicht im Erwerben von Wissen, sondern in der praktischen Realisierung.

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