Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Wie schwer ist es, aus dem Herzen zu sprechen…

Frage: Das letzte Seminar war schwieriger als alle vorherigen; denn anstatt eine kurze Frage zu stellen, haben Sie eine ganze Passage aus dem Artikel gelesen, und dann haben sie vorgeschlagen, darüber zu diskutieren. Aber es war nicht genau klar, worüber genau wir zu sprechen haben?

Meine Antwort: Ich tat es absichtlich, um euch zu zwingen, aus dem Herzen, aus dem Gefühl heraus zu sprechen. Wenn ihr mir beim Lesen auf der Gefühlsebene folgt, dann braucht ihr euch die Frage nicht zu merken und darüber nachzudenken. Ihr fühlt es einfach und sprecht darüber einige Worte. Das ist genug!

Genau das wollte ich erreichen: euch zu zwingen, euch in den Text hineinzufühlen, damit wir alle gemeinsam empfinden, was dahinter verborgen ist. Wenn man nämlich dem Gefühl nachgeht, welches wir anhand von Worten beschreiben können, und nicht nach einer Antwort im Verstand sucht, dann funktioniert es.

Ich will, dass ihr nicht mit dem Verstand urteilt, sondern beginnt, euch miteinander zu verbinden, über dem, was gesagt wurde, über die Sorgen hinweg. In jedem Abschnitt ist eine spirituelle Entwicklung verborgen. Und ihr müsst hier den Gesamteindruck verspüren. Der Aufbau eines gemeinsamen Gefäßes bedeutet auch, dass wir einen gemeinsamen Eindruck erlangen.

Die Gruppe ist ein allgemeines Gefühl, in einzelnen, isolierten Wunschgefäßen, die sich miteinander vereinen, um zusammen beeindruckt zu werden. Und wenn sie zu diesem einen Gesamteindruck bereit ist, dann wird sich zwischen uns „der Eine“ offenbaren .

Auszug aus dem Unterricht über die „Lehre der Zehn Sefirot“, 30.07.2012

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