Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Wer hätte es gedacht – die Juden waren die ersten Junkies

http://www.laitman.com/wp-content/uploads/2008/03/michael-laitman_16.jpgEin Professor der Hebräischen Universität in Jerusalem ist zu der Schlussfolgerung gelangt, dass Moses während des Erhalts der Zehn Gebote auf dem Berg Sinai unter dem Einfluss von psychedelischen Substanzen stand.

„Solche bewusstseinsverändernden Substanzen bilden einen integralen Bestandteil der religiösen Riten der Israeliten in biblischen Zeiten,“ schrieb Benny Shanon, Professor für kognitive Psychologie an der Hebräischen Universität von Jerusalem in der „Time and Mind“ Zeitschrift für Philosophie.

„Was Moses auf dem Berg Sinai betrifft, so war dies entweder ein übernatürliches kosmisches Ereignis, was ich nicht glaube, oder eine Legende, was ich auch nicht glaube, oder schließlich, und das ist sehr wahrscheinlich, handelte es sich um ein Ereignis, welches Moses und das Volk Israel auf Grund der Wirkung von Drogen zusammenführte“, sagte Dr. Shanon dem israelischen öffentlichen Rundfunk.

Dr. Shanon, der von sich selbst sagt, dass er sich an solche Substanzen versucht hat, behauptet also, Moses war wohl auch auf Drogen, als er den „brennenden Dornbusch“ sah.

„Die Bibel erzählt uns von Menschen, die Geräusche sehen und das ist ein klassisches Phänomen“, sagte er und zitierte das Beispiel von religiösen Zeremonien des Amazonas -Gebietes, wo Drogen verwendet werden, die Menschen befähigen, „Musik zu sehen.“

Er erwähnte auch seine eigenen Erfahrungen, als er Ayahuasca, eine wirkungsvolle psychotrope Pflanze während einer religiösen Zeremonie im brasilianischen Amazonas – Wald 1991 einnahm.

„Ich erlebte Visionen mit geistig-religiösen Konnotationen“, sagte er.

Er sagte, dass die psychedelische Wirkung von Ayahuasca vergleichbar sei mit gewissen Mixturen, die auf der Rinde vom Akazien-Baum basieren, welcher häufig in der Bibel erwähnt wird.“

Meine Antwort: Ich finde diese Annahme keineswegs unvernünftig! Der Standpunkt des Professors ist recht modern. Er versucht, wissenschaftlich ein übernatürliches Phänomen zu erklären, das andere einfach auf dem Glauben basierend hinnehmen oder darüber schweigen, was beides keineswegs wissenschaftlich ist!

Er versucht, das Phänomen in die Realität einzupassen, in die Gesetze der Natur, während andere in ihrem Aberglauben bleiben. Aus der Sicht des gesunden Menschenverstandes ist seine Annahme wissenschaftlich. Es ist nicht schlimmer als die Vorstellungen von Gottes Gegenwart unter den Menschen, seine Wunder, oder das Leben nach dem Tod, wie man sie

überall in der Menschheit vorfindet. Jeder ist von begrenzten Auffassungen versklavt. Doch die Macht liegt in den Händen einer unwissenden, arroganten Gesellschaft, die den Professor für solche Aussagen feuerte.

Das wichtigste Ziel einer Person ist es, den Schöpfer zu enthüllen! Die Wissenschaft der Kabbala bietet uns die Gelegenheit, endlich den Grund für unsere Existenz zu verstehen, unsere geschichtlichen Entwicklung und unsere endgültige Bestimmung. Nur das Studium der Kabbala wird unsere Augen öffnen – und dann wird sich die Meinung des Professors ändern, ebenso wie die Meinung seiner Gegner.


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