Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

„Wenn zur Abendzeit Licht sein wird““

Der Sohar. Einleitungen. Artikel „Die Nacht der Braut“: „Während des Siwug am Ende der Korrektur wird das Licht des Mondes dem Licht der Sonne gleich werden, wie es gesagt ist:“ Wenn zur Abendzeit Licht sein wird“.

Es ergibt sich, dass ihre Stufen verdoppelt werden, weil sie im Laufe von 6000 Jahren in der Eigenschaft des Mondes war, wie es gesagt ist: „Da ward aus Abend und Morgen der Tag“.

Im Endeffekt schließen sich alle unsere Abstiege, alle dunklen Nächte an das Licht des Tages, an die Enthüllung des Lichtes an. Der Tag und die Nacht werden ein Ganzes. In Wirklichkeit handelt es sich nicht um „die Verdopplung“, sondern um die 620 -fache Multiplikation, wie darüber gesagt wird.

Zunächst hat der Schöpfer mir nur einen kleinen Funken gegeben und nichts mehr. Indem ich an diesem Wunsch arbeite, wende ich mich an den Schöpfer, an das Licht, und fordere die Korrekturen. Dank diesen Korrekturen gleiche ich meine Eigenschaften an die des Lichtes an, und es kleidet sich in mich ein.

In meinem Wunsch wird das Licht unendlich, unermesslich empfunden. Warum?

Wenn der Wunsch der Genüsse in uns zu wachsen beginnt, baut er sich selbständig auf. Die vorige Empfindung kam infolge der Reschimot zustande, die von oben nach unten herunterstiegen – und jetzt werden die anderen Reschimot realisiert.

Infolge des Aufstiegs, realisiert sich der Mensch auf jeder Stufe laut den vorigen Reschimot, welche er um das Streben und die eigenen Bemühungen ergänzt. Er eröffnet den Zerbruch zwischen ihm und dem Licht – den Zerbruch, der niemals zuvor sichtbar wurde.

Der Mensch ist vom Licht abgeschnitten und strebt es an. Das Licht kommt, aber später folgt das Fallen, wieder und wieder, um dank dieser Emotionen die neuen Details in diesem Wunsch zu finden.

Er entdeckt eine neue Tiefe, das neu Kli, den selbständigen Antrieb, die unglaubliche Bestrebung zum Licht.

Früher bezog sich kein Wunsch, kein Reschimo, auf diese Berechnung, und jetzt, dank seinen Bemühungen, wird im Menschen das neue Kli gebildet.

Deshalb ist das Licht, das jetzt eröffnet wird, nicht mit dem Licht vergleichbar, das den Wunsch bis zum Zerbrechen, bis zu unserer Arbeit auf dem Weg nach oben erfüllte.

Der Abstieg der Welten und alle Bemühungen stellen nur die allgemeine Vorbereitung auf die wirkliche Korrektur dar. Darin wurde das kleine Licht Nefesch gezeigt.

Wie Baal HaSulam schreibt, wurden früher nur sehr kleine Lichter enthüllt, aber jetzt, wo unsere Generation beginnt, sich zu korrigieren, zieht sie das größte Licht in allen Welten – NARANCHAJ heran.

Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 16.11.2010

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