Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Was wirst du auswählen?

Frage: Wie kann im Verlagen zu Genießen solche Eigenschaft zum Vorschein kommen, die ihm total gegenteilig ist, und sie tötet es quasi?

Meine Antwort: Wenn es zwei Arten der Material wären: Die Materie und die Antimaterie, dann wäre es unmöglich sie zusammenzufügen.

Doch wenn es ein Material und die ihm gegensätzliche Verlangen gibt, dann ist es möglich. Außerdem wird es mit unter der Voraussetzung enthüllt, dass ich sie in der mittleren Linie vereinen kann.

Deswegen handeln mein natürliches Verlagen zu Genießen und die Absicht zu Geben auf zwei verschiedenen Ebenen: Das Eine im Verlangen und das Andere in der Absicht. Alle meine Berechnungen, der ganze Kampf ist auf ihre Verbindung ausgerichtet.

Angenommen, ich habe ein Verlangen zu Genießen, in dem ich lebe. Außerdem, bekomme ich die Absicht zu Geben, welches kann
1) unter dem Verlangen zu Genießen
2) auf der gleichen Ebene mit ihm
3) über ihn sein.

Jetzt muss ich sie irgendwie miteinander verbinden. Die Absicht erlange ich nur mit der Hilfe „des Lichtes, das mich zur Quelle zurückbringt“, des Umgebenden Lichtes. Ich ziehe es heran, wenn ich in meinem Inneren das Streben zu Geben habe, „der Punkt im Herzen“, welchen ich durch die Gruppe entwickle.

Das alles befindet sich innerhalb meines Verlangens und vereint sich: ich, die Gruppe und mein Verlangen zu genießen. Wenn mein Verlagen auf der Prioritätsgerade unten bleibt und die Gruppe und der Punkt im Herzen oben, und ich das Verlangen zu Geben habe, dann erhebe ich diese Bitte (MAN). Und als Antwort kommt das umgebende Licht, der mir die gebende Absicht bringt.

Jetzt, nachdem ich die Absicht bekommen habe, stehe ich vor der Wahl:
1) sie unter meinem Verlangen zu stellen, d. h. sie für das Verlangen zu Genießen, für eigenen Gewinn zu verwenden – wird es als die Unreinheit bzw. Klipa bezeichnet.
2) die Absicht auf die gleiche Ebene mit dem Verlangen zu stellen und sie beide zu vereinen, das ist ein ungeklärter Zustand.
3) oder die Absicht über dem Verlangen zu stellen – das ist „die Heiligkeit“ bzw. das Geben.
Darin besteht meine Arbeit, in welcher von dieser drei Zuständen ich bereit bin, mich aufzuhalten.

Wenn der Mensch seine Aufmerksamkeit und die Empfindung, auf das Geschehene mit ihm richtet, dann wird er verstehen, dass er die ganze Zeit vor der Wahl steht, wie auf den Waagenschalen. Auf der einer Seite steht das Empfangen, auf der anderer das Geben und dazwischen stehe ich mit der Frage: Was soll ich auswählen?!

Auszug aus dem Unterricht über den Artikel „Die Freiheit“, 21.01.2011

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