Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Was sollte in einem Moment der Furcht getan werden?

Frage: Was sollte in einem Moment der Furcht getan werden?

Antwort: Es gibt einen Artikel im Buch „Shamati“ über die Furcht, die manchmal über einen Menschen kommt.

Man sollte sich sofort ins Gedächtnis rufen, dass es niemanden außer Ihm gibt und der Schöpfer uns dieses Gefühl gibt, damit wir uns an Ihm festhalten sollen wie ein Kleinkind an seiner Mutter, wenn es Angst hat.

Alles hat dasselbe Ziel – uns zur Anhaftung mit dem Schöpfer zu bringen.

Versucht es, seid in Kontakt mit euren Freunden, helft euch gegenseitig und erinnert euch daran, warum das passiert. Es gibt keine andere Handlung in dieser Welt – alles kommt allein mit der Absicht, damit unsere Einheit erreicht wird, die Korrektur der gemeinsamen Seele.

Der Schöpfer hat diese Seele zerbrochen und jetzt ist sie in einer permanenten Bewegung in Richtung ihrer Korrektur. Und weil alle Teile in dieser Korrektur eingeschlossen sind, erleben wir so viele Unglücke und Probleme, weil sich die entgegengesetzten Teile einander nähern.

Man sieht, was in der Welt, in der Politik, in den Beziehungen zwischen den Ländern, den Familien und Nationen passiert. Schaut, was in Europa mit den Immigranten geschieht!

Alles passiert, weil unterschiedliche Teile in der Welt versuchen, sich unter dem äußeren Druck, den der Schöpfer auf sie ausübt, zu vereinen.

Allerdings arbeiten wir mit ihm nicht in der richtigen Weise durch Einheit und Liebe. Und dann wächst der Druck und kumuliert in einer Explosion, wie ein Erdbeben.

Tatsächlich werden wir zukünftig einige Probleme haben, wenn wir nicht die Korrektur auf der menschlichen Stufe beginnen. Dann werden die tierische, pflanzliche und unbelebte Stufe der Natur vollkommen aus dem Gleichgewicht geraten.

Darum müsst ihr immer, sobald ein Problem auftaucht, wissen, dass es der Schöpfer ist und Er ein Spiel mit euch treibt. Er möchte, dass wir zu Ihm durch die Vereinigung der Freunde zurückkehren! Danach wird sich alles allmählich beruhigen.

Aber nähert euch Ihm nicht allein! So betet jeder Mensch auf der Welt. Alle Religionen und Glaubensrichtungen lehren, wie man zum Schöpfer betet. Aber Er hört es nicht. Er hört nur eine Art Gebet: die Notwendigkeit der Verbindung, für die Stärke der Vereinigung. Alles andere ist der Wunsch, das Böse auszurotten. Das muss Er nicht von euch hören, denn Er hat das alles erschaffen. Alles Böse kommt vom Ihm, damit wir uns verbinden mögen.

 

aus: Kongress in Brasilien 30.4.2017 „Vom Wir zu Eins“, Lektion 9

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