Warum die Religion gegen die Kabbala ist

In den Nachrichten (übersetzt von Elementy): Forschungen über die Gläubigen der sechs größten Religionen zeigen, dass Menschen, die regelmäßig Gottesdienste besuchen, mehr zu religiösem Fanatismus und Hass auf Gläubige anderer Religionen neigen und eher Selbstmordattentäter rechtfertigen.
Gemeinschaftlicher Gottesdienst ist eine machtvolle Methode, um die Hingabe der Menschen an „ihresgleichen” und den Hass auf „Außenseiter” zu stärken. Das Phänomen der Selbstmordattentäter ist eine extreme Form von engstirnigem Altruismus: Menschen opfern sich selbst für „das Wohl ihrer eigenen Art” (Altruismus) und ihre Versuche, die Außenseiter zu vernichten (religiöse Engstirnigkeit), gelten als „gute Taten”.
Mein Kommentar: Die Religion ist in jeder Hinsicht der Kabbala entgegengesetzt (es gibt einen Vers, der besagt: „Die Meinung der Tora steht der Meinung der Egoisten entgegen.”) Die Kabbala weist jeden an, Liebe zu allen Menschen zu erlangen. Sie erklärt, dass jeder „von der gleichen Art” ist - wir sind alle Zellen eines einzigen Körpers.
Die Religion andererseits erzeugt Hass auf „Außenseiter”, sogar bis zum Punkt der Selbstaufopferung, die stattfindet, um diejenigen zu töten, die „nicht von deiner Art” sind. Darum wird die Religion verschwinden, wenn die Menschen die Eigenschaft der „Liebe zum Nächsten” enthüllen werden. Die Religionen werden dann auf eine Kultur oder ein Brauchtum des Volkes reduziert werden.
Mit anderen Worten, die Religion wird alle Aspekte, die den Schöpfer, die Höhere Welt, das Leben nach dem Tod und Belohnung und Bestrafung betreffen, gehen lassen. Dies wird geschehen, weil die Enthüllung des Schöpfers die Leere der Religion und ihre Lügen über diese Themen bloßstellen wird.
Das erklärt den starken Hass der Religion auf die Kabbala. Die Kabbala jedoch sagt den Menschen, dass sie ihre Religionen als ihre eigenen Traditionen behalten können und darüberhinaus ergänzt die Kabbala sie mit der Enthüllung des Schöpfers. Doch die religiösen Führer werden dann ihr größtes Sonderangebot „Belohnung im Leben nach dem Tod” verlieren und werden zu Führern von Volkskultur und Brauchtum werden.
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Dass Religionen Hass auf Aussenstehende erzeugen, ist eine grobe Verallgemeinerung, die heute zum grossen Teil nicht mehr stimmt. Religionsvertreter bemühen sich, mit anderen Religionsvertreter ins Gespräch zu kommen, einander verstehen zu lernen und vor allem: einander zu respektieren. Das mag vielleicht nur für eine Minderheit gelten, aber es sind führende Kräfte, vor allem der evang. Kirchen und des nicht streng orthodoxen Judentums und gebildeter Moslems, welche diese Minderheit vertreten, und sehr viele Menschen aus dem “einfachen Volk” hören auf sie oder sind aus eigener Veranlagung anderen Glaubensrichtungen gegenüber gutgesinnt.
Auch gibt es innerhalb der Religionen viel tiefe Spiritualität, welche zu gleichen Aussagen, sogar zu gleichen Formulierungen gelangt wie die Kabbalisten.
Aber natürlich bedarf es einer grossen Portion Demut - oder genügend grosse spirituelle Intelligenz - um die Überlegenheit (umfassenderes Bewusstsein) der Kabbalah zu erkennen und den Weg, die Methode, zu akzeptieren. Für das Judentum gilt dasselbe. Sie würden praktizierenden Christen und Juden und sicher auch anderen diesen Schritt erleichtern, wenn Sie auch deren ernst gemeinte Bemühungen anerkennen würden, “liebe deinen Nächsten wie dich selbst” zu verstehen und zu verwirklichen.
Vielleich bin ich ja naiv und werde ein böses Erwachen erleben, aber die Theologen und meist eben nicht mehr einfach gläubigen, sondern nachdenkenden, suchenden Menschen, die aufgeschlossenen Gemeinden angehören, stehen der Kabbalah nicht so negativ gegenüber wie Sie es sagen. Mindestens hier in der Schweiz nicht. Ich bin gerade dabei, das mittels Verbreitung zu erproben.