Über die Männer und Frauen in unserem Inneren
Wenn es darum geht, ausdauernd zu sein, haben die Männer etwas von den Frauen zu lernen. Frauen hören nie auf zu fragen - wie können sie den Männern gleich sein? Die Empfindung von Unterlegenheit belastet sie unterbewusst. Das stammt von dem in der Thora beschriebenen „Fluch des Schöpfers”. Folglich ist er in jeder Frau vorhanden und sie spürt ihn in allem.
In de spirituellen Arbeit sind unsere Verlangen „die Frau in uns”, wobei die Absichten des Schenkens, die wir über diese Verlangen zu erwerben haben, „die Männer in uns” sind. Unsere „inneren Frauen” müssen danach verlangen, ihre „inneren Männer” zu erwerben, sich mit ihnen zu vereinigen und Söhne zu gebären - die korrigierten Seelen, die mit Licht erfüllt sind!
Verwandtes Material: Blog-post: Männer, Frauen und die Korrektur der Seele Blog-post: Spirituelle Wehen und die Zukunft der Kabbala (für Fortgeschrittene) Blog-post: Frau = Verlangen Wie baut man eine spirituelle Beziehung bzw. Partnerschaft auf?
Diesen Beitrag drucken
Als Email verschicken






RSS Feed abonnieren
Per Mail abbonieren
Demnach sind die “inneren Männer” in uns Frauen die Veranlagung zu geben? Und die “inneren Frauen” in uns unsere Verlangen? Und wir sind somit unabhängig von “äusseren Männern”, wenn wir die inneren mittels der Weisheit der Kabbalah bilden? -
C.G.Jung, Wegbereiter der (wirklichen) Tiefenpsychologie, sagt über den inneren Mann in der Frau - Animus - und die innere Frau im Mann - Anima - eine Menge interessanter Dinge. Er hat sich aufgrund seiner intensiven Erforschungen der Alchemie auch mit der Kabbalah befasst, ist allerdings (bewusst)nicht zum Schluss gelangt, dass der Schöpfer nur gut und Gutes tuend sei. Darin unterscheide ich mich (u.a.) von ihm.
“Bewusst” schreibe ich in Klammern, weil er gegen Ende seines Lebens ein Erlebnis hatte, welches seine Sekretärin, die Zeugin des Ereignisses war, in ihrer Schrift “Aus Leben und Werkstatt von C.G.Jung” im letzten Kapitel folgendermassen beschreibt: “Jung unterbrach das Diktat eines mehr oder weniger gleichgültigen Briefes und begann zu sprechen. Schon nach den ersten Worten war es, als höbe sich ein Vorhang vor der Welt: Es war, als würde das ganze Weltgewebe durchsichtig und alles Geschehene notwendigerweise verständlich. Zusammenhänge entstanden zwischen den entferntesten Sphären. Ich kann es nicht anders ausdrücken, als dass ich an einem Augenblick der Erleuchtung teilhatte.”
An seine Worte konnte sie sich allerdings nicht mehr erinnern. Sie hatte, während er sprach, völlig vergessen - wie si es sonst immer tat - Notizen zu machen!