Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Sorgen der Milliardäre

Aus einem Blog: Regelmäßige Besuche bei einem Psychotherapeuten sind die gängige Praxis für viele Menschen. Die Weltbevölkerung kann aber nicht verstehen, warum sich die Reichen über das Leben beklagen und sich an einen Psychologen wenden. Der Versuch, das eigene Vermögen zu verbergen ist ein häufiges Problem der Reichen. Die Schuldgefühle für den eigenen Reichtum sind der Hauptgrund, der die Milliardäre quält.

Als nächstes folgt die Einsamkeit. Einzugestehen, dass man ein Milliardär ist, ist psychologisch manchmal genauso schwierig, wie zu verkünden, dass man homosexuell ist. Die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich ist ein globales Phänomen. In den USA verfügen 0,1% Familien über die gleichen Mittel wie 90% der Bevölkerung. In dem Maße, wie die Kluft zwischen Reichen und Armen größer wird, wächst die Isolierung der Reichen. Die Reichen verbinden sich unter einander nicht weil sie Snobs sind, sie brauchen eine Umgebung, wo sie über Probleme sprechen können, sie brauchen Freunde, die des Geldes wegen zu ihnen halten.

Schuldgefühle, Langeweile, mangelnde Motivation, Einsamkeit sind nur einige der Folge des Reichtums. In der Zeitschrift Business Week wird eine Statistik aufgeführt, die über den psychischen Zustand der Ultrareichen berichtet. In Familien mit hohem Einkommen, fühlen sich die Kinder emotional weniger mit der Mutter verbunden. Die reichen Menschen finden mehr Genuss an Alkohol und Marihuana als die armen. Sie leiden öfters an Depression und Angst.

Dr. Laitmans Antwort: Sowohl Armut wie auch Reichtum werden im Laufe der Krise zu folgender Lösung kommen: Sich selbst auf der materiellen Ebene zu einer normalen Existenz (mit vernünftigem Ressourcen Verbrauch) und zu maximaler Entwicklung in der Spiritualität zu bringen.

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