So hilft man Lehrkräften und Eltern!
Eine Frage, die ich erhalten habe: Ich verstehe, dass das Thema der Erziehung eine der wichtigsten Dinge für Sie ist und sie muss in ihrer Agenda an erster Stelle stehen. Heutzutage vernachlässigt die Gesellschaft die Lehrer und sie haben unter lächerlichen Budgets und niedrigen Löhnen zu leiden (verglichen mit der Wirtschaftsbranche). Hinzu kommt, dass die Schulklassen mit der doppelten Anzahl der erlaubten Schüler überfüllt sind und es immer einige Kinder gibt, die besondere Aufmerksamkeit benötigen.
Darüber hinaus müssen Lehrer häufig die Grundwerte und Normen für Verhalten erklären, da Eltern keine andere Wahl haben, als sehr wenig Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Ich würde gerne Ihre Meinung hören: Ist es möglich, diese Situation zu ändern, wenn ja, wie? Woher sollen die Lehrer die Kraft nehmen, um aus diesem jetzigen Zustand herauszukommen?
Meine Antwort: Nur unsere Verbreitung der Kabbala unter Eltern, das Bewusstwerden ihrer Hoffnungslosigkeit und der Angst um ihre Kinder wird Eltern zwingen, das jetzige Erziehungssystem zu verändern oder ein anderes zu schaffen, das daran arbeiten wird, aus Kindern „Menschen” zu machen.
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Einführung in die Weisheit der Kabbalah
(Pticha le Chochmat HaKabbalah)
Plan der Schöpfung - Machshewet ha Briah.
4 Stufen des direkten Lichtes - Dalet Bchinot von Or Jashar
1) Rabbi Chanania ben Akaschia sagte: “Der Schöpfer wollte Israel belohnen, also gab Er ihnen die Torah und die Gebote - Torah und Mizwot.” Es ist bekannt, dass das Wort Sechut (Verdienst) von Hisdachechut (Reinigung) abstammt.
Auf Hebräisch ähnelt das Wort “belohnen” (liskot) dem Wort “reinigen” (lesakot). In Midrash “Bereshit Rabbah” steht: “Die Gebote sind nur gegeben, damit sich Israel mit deren Hilfe reinigt”. Hieraus sind zwei Fragen zu begreifen:
Rav Baruch Ashlag
Rav Baruch Ashlag- verkürzt Rabash- der älteste Sohn von Baal Sulam, stellte das letzte Glied in der Kette großer Kabbalisten des Altertums dar.
Rav Baruch Ashlag wurde 1906 geboren. Noch als Jugendlicher emigrierte er gemeinsam mit seinem Vater aus Polen nach Jerusalem und studierte sein Leben lang bei ihm. Nach dem Tod von Baal Sulam setzte Rabash sein Lebenswerk fort: er gab vollständig den Kommentar “Sulam” sowie andere Schriften des Vaters heraus und begann anschließend, Artikel zu verfassen, in welchen er die exakte Methodik der inneren Arbeit eines Menschen darlegte, der danach strebt, die innere Realität zu erkennen- etwas, was noch kein Kabbalist vor ihm tat. In diesen Artikeln lieferte er eine exakte Beschreibung aller Etappen des spirituellen Weges eines Menschen- von dessen Anfang bis zum Ende. In der Folge wurde aus ihnen ein fünfbändiger Sammelband “Etappen der Erkenntnis” ([Shlavei Ha-Sulam], wörtlich: Etappen der Leiter) zusammengestellt. Außerdem hinterließ uns Rabash seine einzigartigen Mitschriften der Erklärungen spiritueller Zustände eines Menschen, die er von seinem Vater erhielt und die er mit einem entsprechenden Titel versah- “Schamati” (Hebräisch: “Gehörtes”).
Rabash starb 1991. Seine Bücher stellen neben den Werken von Baal Sulam die notwendigste Literatur zur Wissenschaft der Kabbalah dar, deren Studium dem Menschen das wahre Bild der ihn umgebenden Wirklichkeit enthüllt und ihn auf eine qualitativ andere, höhere Stufe einer bewussten, vernünftigen Existenz führt, in Harmonie mit der Natur und bei voller Verwirklichung der höchsten Bestimmung des Menschen- der Erkenntnis des Planes der Schöpfung.
Shamati 21 - Wenn der Mensch fühlt, dass er im spirituellen Aufstieg begriffen ist
Wenn der Mensch fühlt, dass er in einem spirituellen Aufstieg begriffen ist, wenn er inspiriert ist, dann fühlt er, dass er nach nichts anderem strebt, als nach dem Spirituellen. In solch einem Zustand ist es nützlich, geheime Teile der Thora zu studieren, um ihren inneren Teil zu erkennen. Und sogar wenn er sieht, dass trotz seiner Bemühungen, auch nur etwas zu verstehen, er dennoch nichts weiß, lohnt es sich nichtsdestotrotz zu versuchen, in die Geheimnisse der Thora einzudringen, sogar wenn er hundertmal zum Gleichen zurückkehrt, und sich nicht zu enttäuschen, nachdem er nichts verstanden hat, oder zu sagen, dass dies keinen Nutzen hat
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http://german.kabbalah.info/KabbalahfuerFortgeschrittene/Rabash-Shamati/Shamati21/