Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Authentische Kabbala oder authentisches Business?

LaitmanEine Frage, die ich erhielt: Sie machen immer witzige Bemerkungen über das Kabbala-Zentrum und ich kann einfach nicht verstehen, warum. Sie gehören ebenfalls zur Abstammung der Nachfolger, die das kabbalistische Wissen weitergeben. Rav Berg studierte mit Ashlag und ist auch sein Nachfolger. Hängt das damit zusammen, dass Sie mit dem Kabbala-Zentrum liiert waren und es nicht Ihnen übergegeben wurde? Und dann eröffneten Sie Ihr eigenes Zentrum? Ich las Ihre Bücher, auch A Guide to the Hidden Wisdom of Kabbalah . Es ist ein Buch ohne Religion oder Spiritualität – es ist pure Wissenschaft. Ich mochte das, aber das Kabbala-Zentrum bietet den Menschen Spiritualität und das Einhalten der Feiertage und dazu kommt, dass sie durch Brandwein Nachfolger von Rav Ashlag und dem Ari sind. Es schmerzt mich, einen Menschen in der Kabbala zu sehen, der andere Menschen wegen ihrer roten Armbänder und ihrem Glauben verhöhnt. Verhalten Sie sich damit nicht anti-kabbalistisch?

Meine Antwort: Persönlich halte ich Berg für einen gescheiterten Kabbalisten. Er hatte einfach keinen echten Lehrer. Berg studierte mit keinem echten Kabbalisten; Sie können Ashlag oder Brandwein danach fragen. Kein authentischer Kabbalist hätte ihm beigebracht, Kabbala gegen Geld zu verkaufen. Und ich wollte dieses Zentrum nie. Ich hatte einen Lehrer: den letzten großen Kabbalisten, der älteste Sohn von Baal HaSulam und sein spiritueller Nachfolger – Rav Baruch Ashlag. Ich hatte nie eine Verbindung mit dem Kabbala-Zentrum. Einmal war ich dort, um eine Einführungsvorlesung zu halten und verstand sofort, dass es dort nichts zu lernen gab. Nachdem ich ein Jahr mit Rav Baruch Ashlag gelernt hatte, bot ich den Lehrern vom Kabbala-Zentrum Unterricht an, damit sie wenigstens etwas lernten. Die Folge war, dass sie sein Zentrum verließen und zu meinem Lehrer kamen und zu Kabbalalisten wurden. Diese Kennenlernen und mein Besuch seines Zentrums fanden 1980 statt, aber ich eröffnete mein Zentrum erst 1995. Bitte sagen Sie mir: welche kabbalistischen Quellen werden in diesen „Kabbala“-Zentren benutzt? Welche Werke großer Kabbalisten werden dort studiert? Schließlich empfängt ein Mensch ausschließlich durch ihr Studium das Bewusstsein der Erkenntnis vom Übel und dessen Korrektur (Or Makif). Und was mich betrifft, ob ich Berg beneide: Ich habe einmal in Los Angeles unterrichtet und er bot mir einen Lehrerjob in seinem Zentrum an. Ich sagte, gerne, vorausgesetzt, dass wir nur aus den Originalquellen unterrichten. Er lachte, als ich ihm das sagte und antwortete: „Wer wird dir dafür die Menge Geld bezahlen, die ich im Moment erhalte?“ und er hatte Recht…

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Mythen über Kabbala


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Lauschen Sie einer Kabbalalektion jedes Mal so, als wäre es Ihr erstes Mal!

LaitmanEine Frage, die ich erhielt: Manchmal kann man die Lektion nicht hören! Man lauscht ihr zwar, aber man hört sie nicht! Manchmal verschläft man sie… Und manchmal scheint es, als wäre jedes Wort verständlich und es ist schlicht eine Enthüllung!

Was bestimmt die Wahrnehmungen des Menschen während der Lektion? Ist es die Lektion selbst, die Menschen, die bei der Lektion anwesend sind, der Mensch, das Material, das studiert wird, oder etwas anderes?

Was kann ich tun, um die Lektion so zu hören wie beim ersten Mal, als ich meine Tränen nicht zurückhalten konnte?

Meine Antwort: Ich verstehe Sie. Dies passiert jedem. Dies liegt daran, dass der Schöpfer dem Menschen nur das anfängliche Verlangen für das spirituelle Ziel gibt: Er erweckt den Punkt im Herzen des Menschen. Und Er bringt einen Menschen zur Quelle (einem Buch, einem Lehrer, einer Gruppe, dem Internet) und nicht mehr als das. Und es liegt am Menschen selbst, dieses Verlangen, das er von oben bekommen hat, weiter zu entwickeln, es bis zur Größe der Welt der Unendlichkeit auszubauen.

Dies ist unmöglich, außer Sie studieren Kabbala in der richtigen Umgebung. (Siehe Punkt 155 von Baal HaSulams „Einführung zu Talmud Esser Sefirot“ und seinen Artikel „Die Freiheit“.) Ansonsten werden Sie viele Jahre damit verbringen, sich selbst zu verzehren.

Darüber hinaus ist es sehr wichtig, sich auf die Lektion vorzubereiten. Die Vorbereitung fängt vor dem Schlafengehen an. Sie sollten mit einem kabbalistischen Buch in Ihren Händen einschlafen, eine halbe Stunde vor der Lektion aufwachen und sich selbst auf die Lektion einstimmen. Wenn Sie sich nicht selbst einstimmen, wird die Lektion nicht effektiv sein.

Sie sollten diese Periode energischer durchlaufen: vom Punkt bis zum Machsom. Viel Glück!



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Die Thora. Das 5. Buch Mose. Kapitel Wa’etchanan

Und ich betete zum Herrn: Oh Herr! Lass mich den Jordan überqueren und ich werde das gelobte Land sehen. Doch der Herr wurde wegen dir zornig auf mich und sagte: Sprich nicht mehr darüber mit Mir! Brich zum Gipfel auf und schaue nach Westen, Norden, Süden, Osten, aber du wirst den Jordan nicht überqueren. Und gib Joshua die Anweisungen, stärke ihn, denn er wird der Führer des Volkes und er wird für das Volk das Land erobern, dass du sehen wirst.

Und nun, Israel, höre die Gebote und Gesetze, die ich euch lehre und die ihr beachten sollt, damit Ihr leben werdet und kommen und das Land, das der Allmächtige Gott eurer Väter Euch gegeben hat, in Besitz nehmt. Fügt dem, was Ich euch sage, nichts hinzu und lasst nichts davon weg, damit ihr die Gebote eures Herrn befolgt.

Beschützt eure Seele, damit ihr nicht vergesst, was eure Augen gesehen haben, damit es nicht eure Herzen verlässt und erzählt euren Söhnen und den Söhnen eurer Söhne darüber: Von dem Tag, als ihr beim Chorev vor eurem Gott standet. Rest des Beitrags lesen →



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Glaube über dem Verstand – vor und nach dem Machsom

LaitmanZwei Fragen, die ich zu dem Thema „Glaube über dem Verstand“ erhalten habe

Frage: Ein Mensch, der Kabbala studiert, arbeitet vor dem Machsom (Barriere) mit dem Glauben über dem Verstand. Wie verändert sich diese Absicht, nachdem sich der Mensch einen Schirm angeeignet hat? Und braucht er diesen überhaupt, wenn er einmal anfängt den Schöpfer zu empfinden?

Meine Antwort: Erst nach dem Machsom ist ein Mensch fähig, mit dem Glauben über dem Verstand zu arbeiten. Vor dem Machsom strebt er nur danach, jedoch kann er davor nicht auf solche Weise handeln. Dies liegt daran, dass der Glaube die Eigenschaft des Gebens ist, die ein Mensch sich über dem Machsom aneignet, über dem Egoismus (Wissen, Empfangen). „Glaube über dem Verstand“ = „Beschenken über Empfangen“.

Frage: Wenn ein Mensch ein bestimmtes spirituelles Niveau erreicht und er sich wünscht, noch höher aufzusteigen, zu noch größerer Gleichheit der Form mit der Eigenschaft des Gebens und wenn er auf dem Weg des Glaubens über dem Verstand ist, benutzt er dann die vorige Stufe in seinen Handlungen oder lehnt er diese ebenfalls ab?

Meine Antwort: Er betrachtet die vorige Stufe, im Vergleich mit der nächsten Stufe, als abgeschlossen und als egoistisch. Und dies geschieht jedes Mal. Die Höhere Stufe wird „der Schöpfer“ genannt und dies verändert sich jedes Mal. Heute erreicht ein Mensch den Schöpfer von gestern und erarbeitet sich einen neuen Schöpfer, den er morgen erreichen wird.

Verwandtes Material:
Michael Laitman Artikel: Die Notwendigkeit, Kabbala zu Lernen
Leben aus der Kabbala, Kapitel 5: Der Zweck des Studiums der Kabbala


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Es gibt keinen Zwang in der Spiritualität

LaitmanEine Frage, die ich erhielt: Kann jemand, der alles was ihm zur Verfügung stand, für die Verbreitung, die innere Arbeit, die Gruppe und die Liebe für die Freunde aufbrachte, jemand, der an Kongressen teilnahm und mit all seiner Kraft und seinem Wunsch dafür arbeitete, mit einmal diesen Weg verlassen und sich einem anderen Rav zuwenden? Wie kann jemand so leidenschaftlich dafür sein und sich für das Ziel aufopfern und gleichzeitig nach einem anderen Lehrer suchen?

Meine Antwort: Alles ist möglich. Ich habe schon alles erlebt. Jeder Mensch hat seinen eigenen Weg und andere sollten sich nicht einmischen, auch ich nicht. Wir sollten den Menschen helfen und ihnen alles geben, aber danach bleibt alles ihnen selbst überlassen. Die spirituelle Entwicklung des Menschen entspricht seiner eigenen Wahl; es gibt keinen Zwang, wenn es dazu kommt, dass jemand seinen spirituellen Weg betritt. Dies ist die einzige Herangehensweise, die sich als echt erweist und jeden anziehen wird, und nur diese Einstellung dem anderen gegenüber wird wahre Sorge und Liebe ausstrahlen und entspricht dem Naturgesetz.

Das Schöpfungsziel für jeden Menschen ist, aufgrund seiner freien Wahl eine vollkommene Gleichheit mit dem Schöpfer zu erlangen. Darum können wir diese Methode lediglich an die Oberfläche bringen, den Menschen die Gruppe und unsere Kraft anbieten, doch letztendlich liegt es am Menschen, welche Wahl er trifft! Wenn Sie Menschen fragen, die in der Gruppe waren und bereits seit 15 – 20 Jahren mit mir studieren, werden sie Ihnen sagen, dass ich niemals Fragen stelle, sogar wenn jemand die Gruppe verlässt oder plötzlich verschwindet. Die Seele des Menschen sollte ihm sagen, wie sie zu korrigieren ist.

Verwandtes Material:
Blog-post: Unsere Seele wird es uns lehren
Blog-post: Jeder geht seinen eigenen Weg
Unterricht zum Artikel „Körper und Seele“ (Baal HaSulam)
Rabash-Artikel: Wann hört man auf wiedergeboren zu werden?


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Der Egoismus zerstört sich selbst

LaitmanDrei Fragen, die ich über den Egoismus und seine Folgen erhielt

Frage: Wir lernen, dass die Menschen im Verlauf der Menschheitsgeschichte Genüsse angestrebt haben, angefangen mit den Grundgenüssen (Nahrung, ein Zuhause usw.) bis zu den vielschichtigeren, wie Wissen und Wahrheit. Es wäre logisch anzunehmen, dass heutzutage die Menschheit mehr am Wissen interessiert sein sollte. Aber es sieht so aus, als ob wir stattdessen mehr um die elementaren Dinge kämpfen, als um alles andere. Heute scheint es, als ob die körperlichen Werte für uns wichtiger sind, als die des Verstandes und des Wissens.

Meine Antwort: Hungernde Menschen suchen nach nichts anderem als Nahrung. Und in unserer technisch entwickelten Ära, wo sich so viele Möglichkeiten bieten, fangen wir an zu begreifen, dass uns Reichtum, Ruhm, Macht und Wissen nicht glücklich machen. Dies wird zuerst von der jüngeren Generation empfunden und ist der Grund für die Gefühle der Leere und der Depression. Der Wachstum des Egoismus führt zu seiner eigenen Zerstörung. Er stellt seine Unfähigkeit dar, das Glücklichsein zu erreichen und er zwingt uns dazu, ihn auf die einzige andere mögliche Art und Weise zu benutzen – zum Geben anstatt zum Empfang.

Frage: Kann der Egoismus die Zerstörung der Seele bewirken? Was passiert mit Menschen wie Hitler und Saddam Hussein? Gibt der Allmächtige ihnen eine Chance Lishma zu erlangen?

Meine Antwort: Sie werden auf jeden Fall Lishma erlangen, die vollständige Verschmelzung mit dem Schöpfer. Sie werden ganz und gar rechtschaffen sein, weil die Führer in unserer Welt nur Werkzeuge in den Händen der Natur sind und wir sind es, die deren schreckliches Verhalten und ihre Taten in dieser Welt veranlassen, dadurch, dass wir der Natur so entgegengesetzt sind. Unser Ungleichgewicht mit der Natur (dem Gesetz des Gebens) erzeugt die negativen korrigierenden Kräfte, wie diese schrecklichen Regenten/Mittler, von denen Sie sprechen.

Frage: Aus den Nachrichten in allen Sprachen, auch auf Englisch, Französisch und Deutsch, erfahren wir, wie immer mehr Mütter ihre Kinder töten, essen und brutal behandeln. Das ist doch etwas völlig Unnatürliches! Wie sollen wir dieses Phänomen verstehen?

Meine Antwort: Wir sollten diese Erscheinungen als Folge unseres Egoismus betrachten, der die letzte Stufe seines Wachstums erreicht hat. Die Propheten schrieben, dass Mütter ihre Kinder töten und essen werden, wenn wir unseren Egoismus nicht vorher korrigieren. Lesen Sie die Propheten!

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Blog-post: Katastrophen und Krankheiten werden beendet, wenn…
Blog-post: Scheidung ist moralisch akzeptabel und Ehebruch…
Blog-post: Strengere Strafen werden die Dinge nicht verbessern
Blog-post: Schreckliche Erscheinungen des wuchernden Egoismus
Shamati 20: Lishma


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Polygamie – eine Frage der Kultur

LaitmanEine Frage, die ich erhielt: In einem Interview, welches Sie über Männer und Frauen gaben, sagten Sie, dass die Seele einer Frau männliche Bestandteile hat und die Seele eines Mannes weibliche Bestandteile aufweist. Wie können Sie, unter Beachtung dessen und des Gesetzes „liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“, sagen, dass eine Frau ihrem männlichen Partner zugestehen wird, viele andere Frauen zu haben und sie mit dieser Situation glücklich sein wird? Dies ist unlogisch. Vielleicht liegt das daran, dass ich eine Frau bin, aber ich fühle, dass ich mich sehr leicht in die Rolle eines Mannes hineinversetzen kann und weiß, wenn ich ein Mann wäre, würde ich keine anderen Partner haben – so wie auch jetzt nicht als Frau – da dies die Seele eines anderen Menschen beeinträchtigen würde.

Meine Antwort: Männliche und weibliche Eigenschaften sind von Anfang an, in der Wurzel der Schöpfung, miteinander verbunden. Diese Verbindung existiert, da die Eigenschaft „des Empfangens“ nicht existieren kann, ohne die Eigenschaft „des Gebens“ zu beinhalten. Das Verlangen (Kli) kann nicht ohne das Licht (Genuss) existieren, welches dieses Verlangen erschafft und erhält sowie dessen Existenz bestimmt. Obwohl andererseits die Eigenschaft des Gebens und des Lichts scheinbar vor der Erschaffung des Verlangens existieren, ist dies nur unsere hypothetische Weise, dies zu beschreiben, denn es gibt keinen Genuss ohne Verlangen, kein Licht ohne Gefäß. Die abstrakte Form erscheint erst nachdem sich die in Materie verkörperte Form manifestiert. Dann können wir die Form so darstellen, als ob sie ohne Materie existieren würde.

In antiken Zivilisationen war Polygamie eine normale Erscheinung und eine Frau für Geld zu erwerben, über einen Vertrag mit ihrem Vater, war stets populär. Dies fand auch unter den antiken Juden statt. Der Talmud besagt, dass eine Frau für Geld oder durch Beischlaf erworben wird. Sie wird erworben, gekauft. Wie sie sehen, wird hier nirgendwo von Liebe gesprochen! Polygamie ist in der Grundlage der Natur der menschlichen Gesellschaft verankert. Sie sind demgegenüber nicht vorurteilslos, da Sie ein Gefangener der europäischen Kultur sind, in der Sie leben.

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Artikel von Michael Laitman: Freier Wille
Aus Fragen von Frauen zur Kabbala: Männliche und weibliche Seelen
Aus Fragen von Frauen zur Kabbala: Die Entsprechung mit den spirituellen Wurzeln


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Warum trägt ein Kabbalist ein Schädelkäppchen?

LaitmanEine Frage, die ich erhielt: Sie bestehen darauf, dass eine Person, die Kabbala studiert, keine äußere Veränderungen in ihrem regulären Leben vornehmen sollte, und dass sie sich nur mit der inneren Arbeit beschäftigen sollte. Zudem sprechen Sie ausschließlich mit dem weltlichen Publikum. Warum trägt dann jeder bei Bnei Baruch in Israel, von wo alle Ihre Lektionen übertragen werden, ein Schädelkäppchen? Immerhin ist das für eine weltliche Person eine dramatische Änderung der äußeren Erscheinung.
Meine Antwort: So lange die Gesellschaft kein vollständiges Verständnis darüber erreicht hat, was Kabbala ist und was Religion ist, müssen wir für die komplette Gesellschaft annehmbar sein. Und die Gesellschaft, gerade die weltliche, denkt, dass ein Kabbalist religiös auszusehen hat und ein Schädelkäppchen tragen muss. Außerdem ist dies eine Tradition, ein Teil der Kultur der israelischen Nation, seiner Gewohnheit; daher befolgen wir dies in Israel. Natürlich ist es völlig egal, was ich um meinen tierischen Körper trage, aber für Menschen, die noch unkorrigiert sind, macht solch ein äußerer Aspekt eben einen Unterschied.

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Artikel: Die Massen und das Individuum
Artikel: Unterschied der Kabbala von der Religion
Blog-post: Der Platz eines jeden liegt in der Vereinigung mit dem Schöpfer…
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Blog-post: Der Unterschied zwischen ungläubigen Menschen, religiösen Menschen und Kabbalisten


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Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst

LaitmanZwei Fragen, die ich über das Geben an den Nächsten erhielt

Frage: Ich habe mit Ihnen studiert und mir fehlen einfach die Worte, Ihnen meinen Dank auszusprechen. Es ist, als ob Sie jeden von uns an die Hand nehmen und uns dort hin führen, wo wir erkennen, wer wir sind. Mit Ihrer Hilfe habe ich mir ein kleines, aber unverkennbares Leuchten und das gemeinsame Arbeiten mit Ihnen verdient.

Ich würde Sie gerne Folgendes fragen: Angenommen, ich empfange, um zu geben und je mehr ich mich freue, desto mehr gebe ich. Oder anders gesagt, je mehr Licht ich mit der Absicht enthülle, desto mehr gebe ich. Wenn ich das Licht meinem Nächsten weitergeben möchte und das Licht durch mich hindurch zu meinem Nächsten gehen muss, durch den Guf meines Parzufs, damit mehr Licht in ihm als in mir enthüllt werden kann, muss ich, damit dies geschehen kann, mehr Licht im Guf meines Parzufs enthüllen oder kann dies auch geschehen, ohne dass ich es enthülle, denn außer der Korrektur will ich nichts für mich selbst?

Meine Antwort: Alles wird automatisch geschehen, wenn Sie an die Vereinigung eines jeden in einen Parzuf denken (und danach handeln) und Sie es sich wünschen und so handeln, dass es gefüllt wird – wie der Schöpfer. In diesem Fall wird dieser Parzuf mit Licht gefüllt. Dann nehmen Sie nicht nur das Licht der Erfüllung wahr, sondern auch die Freude derjenigen, die Sie gefüllt haben. Letzteres ist eine andere Art von Licht. So wie eine Mutter, die die Erfüllung ihrer Kinder erlebt, anstelle dessen, womit sie sie füllt. Das Licht jedoch, das Sie ihnen weitergeben, erfüllt Sie ebenfalls, so wie es geschrieben steht: „Jeder Mensch, der für den Nächsten bittet, erhält selbst zuerst.“

Frage: Angenommen ein Mensch hat begonnen, den Einfluss des Höheren Lichtes zu spüren und seinem Freund mithilfe einfacher Worte und Begriffe zur gleichen Wahrnehmung zu verhelfen – ist das möglich? Wenn ja, stiehlt der dann nicht das individuelle Erlangen seines Freundes? Immerhin macht er ihm seine Aufgabe leichter, denn die Hauptsache ist, mit der Wahrnehmung zu beginnen?

Meine Antwort: In der Thora steht geschrieben: „Geht und lernt von einander“ – wir alle müssen zusammen die Harmonie des gemeinsamen Mechanismus von Adam nachempfinden, der gemeinsamen Seele. Allein kann ein Mensch niemals auch nur einen einzigen spirituellen Zustand erreichen. Das ist so, weil sie alle im Wesentlichen eine größere Verbindung unter den Seelen sind, die Wiederherstellung unserer Zersplitterung der Urseele Adams in Milliarden von Teilchen oder Seelen. Und das alles wurde von den Kabbalisten und von Ihren Freunden für Sie vorbereitet. Sie sind angekommen, als bereits alles für Sie vorbereitet war. Wahrscheinlich spüren Sie es noch nicht, aber die gesamte Welt wurde von allen vorherigen Generationen für Sie vorbereitet und dann erschienen Sie darin als Baby. Es steht geschrieben: „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“; und danach sollten Sie handeln, um anderen auf die gleiche Weise zu helfen, wie Sie es sich für sich wünschen. Sie sollten es jedoch nie aus Zwang tun, sondern so wie Sie sich an ein Kind wenden würden – zeigen Sie ihnen die Quellen, führen Sie sie in die Grundlagen ein und überlassen Sie es dann ihnen, sich selbst, ihren Weg und die Kabbala zu verstehen.

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Blog-post: Liebe zu Freunden, Liebe zum Schöpfer
Blog-post: Liebe unter Freunden in Bnei Baruch
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Blog-post: Enthüllung der Göttlichkeit (Baal HaSulam)


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Mit wem kann ich über Kabbala sprechen?

LaitmanZwei Fragen, die ich über das Weitergeben der Kabbala an Andere erhielt

Frage: Als Antwort auf eine Frage haben Sie gesagt „Sprich nicht mit jedem über Kabbala, außer mit den Menschen, mit denen du studierst.“ Aber wie sollen wir dann die Menschen zur Kabbala annähern? Ich fühle, dass wenn ich nicht bestimmte Menschen an dieses Thema erinnere oder ihnen Hinweise gebe, sie noch nicht mal herausfinden, zumindest nicht in dieser Reinkarnation, dass so eine Sache existiert.

Meine Antwort: Sie können ihnen einen „Hinweis“ geben, aber nicht mehr als das und drängen Sie nicht. Sie sollten mit den Menschen, mit denen Sie ständigen Kontakt haben, besonders umsichtig sein. Es ist besser, wenn andere mit ihnen über Kabbala sprechen. Behalten Sie normale Beziehungen auf dem weltlichen Level zu ihnen bei.

Frage: Kann sich ein Schüler ohne spirituelle Errungenschaften auf sein unmittelbar intellektuelles Verständnis der Werke von Baal HaSulam verlassen? Ich sehe die Unterrichte von Bnei Baruch und lese Talmud Eser Sefirot nahezu jeden Tag seit über einem Jahr. Immer fühle ich, dass ich etwas von dem verstehe, was ich lese, ich habe ein großes Verlangen, das mit anderen Schülern zu teilen. Kann ich über diese Dinge schreiben, die ich verstehe und es anderen zum Lesen geben? Oder kann ich das nur an Menschen geben, die spirituell etwas erlangt haben?

Meine Antwort: Sie können, aber überlasten Sie andere nicht. Machen Sie das nur, um Kontakte zu knüpfen. Immerhin studieren Sie so nicht die Hauptmaterialien, die Gedanken der Kabbalisten, sondern Ihre eigenen Gedanken.



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