Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Video Konferenz mit dem Kanadischen Fernsehen

LaitmanIch hatte eine Video Konferenz mit zwei TV Stationen aus Toronto – eine in Hebräisch und eine in Russisch. Ich fand heraus, dass Israelisches Fernsehen ausserhalb von Israel genau gleich ist wie „Israelis ausserhalb von Israel“. Anders gesagt: der größte und primitivste Egoismus in der Welt. Es gibt viele primitive Egoisten in der Welt, aber der Egoismus der Israelis ist beides gleichzeitig: riesig und primitiv. Nichtsdestotrotz scheint es, als fingen auch sie an, sich Fragen zu stellen, Zweifel zu haben und ein bestimmtes „Gefühl in der Magengrube“ zu entwickeln. Kanada, Australien und ähnliche Länder quetschen alles Menschliche aus den Menschen heraus und alles, was übrig bleibt, ist die tierische Neigung nach einem vollen Bauch und Seelenfrieden. Man kann dies an jedem Menschen erkennen, der in ein solches Umfeld eintritt.

Genauer gesagt bestimmt die Umgebung eines Menschen dessen Schicksal – entweder wandelt er durch sein Leben und sorgt sich um nichts anderes als seine leiblichen Bedürfnisse bis er schließlich das Zeitliche segnet oder er denkt tatsächlich ein Stück weiter. Durch nichts ermutigt die Kabbala die Menschen sich von etwas zu trennen oder zu leiden. Sie erklärt nur, dass eine Gesellschaft ihre Mitglieder zu Tieren macht, wenn sie deren Fragen nach dem Sinn des Lebens auslöscht.

Aber offen gesagt haben sogar die „Bourgeois“ in letzter Zeit begonnen, sich Fragen nach dem Zweck ihres Lebens zu stellen. In der Vergangenheit erachteten diese Leute es nicht einmal für möglich, dass sich jemand solche Fragen stellte und sie blickten einen verständnislos und völlig verdutzt an, wenn man über den Sinn des Lebens sprach..

Video Conference 2

Video Konferenz mit dem Kanadischen Fernsehen

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Muss man verheiratet sein, um Kabbala zu studieren?

LaitmanFragen, die ich darüber erhielt, ob es für den spirituellen Fortschritt erforderlich ist, verheiratet zu sein

Frage: Kann ein lediger Mann Kabbala studieren? Jemand sagte mir, dass er es nicht kann.

Meine Antwort: Er kann, aber es ist für ihn schwerer, voranzukommen.

Frage: Ist es erforderlich zu heiraten, um den Machsom zu überqueren und spirituell voranzukommen?

Meine Antwort: Es ist nicht erforderlich, aber es ist vorzuziehen. Ein Mensch muss von dieser Welt aus in die Spiritualität aufsteigen, d.h. er muss in dieser Welt gegenwärtig sein, indem er eine Familie, einen Job hat und so weiter, eher als ein Einsiedler zu sein.

Frage: Wenn ein Mann mit dem Punkt im Herzen heiraten möchte, aber keine Frau findet, wird der Schöpfer auf diese Art Gebet antworten?

Meine Antwort: Es gibt nichts außer dem Licht und dem Verlangen, das es erschuf. Und es gibt nur ein Gebet (oder ein Verlangen, das von dem Licht wahrgenommen wird und es antreibt, zu handeln) – dem Schöpfer ähnlich zu werden.

Frage: Ist die Voraussetzung zu heiraten verbindlich?

Meine Antwort: Nein, aber es ist überaus empfehlenswert für spirituelles Vorankommen. Die Thora sagt, dass eine Frau als „Hilfe gegen dich“ (gegen deinen Egoismus) geschaffen wurde.

Frage: Wenn ein 21jähriger Mann Spiritualität im Leben wünscht, wird ihm das verwehrt, wenn er nicht verheiratet ist?

Meine Antwort: Nein, ein Bachelor kann ebenso Spiritualität erlangen – alles hängt von seinen Anstrengungen ab. Er wird sich mehr anstrengen müssen und dann wird er verstehen, dass es natürlicher ist, dies in einer Familie zu tun. So hat die Natur Dinge festgelegt und ein Kabbalist folgt unfreiwillig ihren Bedingungen. Schließlich ist die Natur der Schöpfer.

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Spirituelle Wehen und die Zukunft der Kabbala (Fortgeschrittene)

Laitman11 Fragen, die ich zur Zukunft der Kabbala, der Geburt der letzten Generation und zu spirituellen Führern der Zukunft erhalten habe

Frage: Können wir aufgrund von Punkt 12, Talmud Esser Sefirot, welcher den Prozess der Empfängnis der Seele beschreibt, sagen und uns vorstellen, dass der gegenwärtige Zustand der Menschheit (die nahenden globalen Krisen) die Wehen während der Geburt der letzten Generation sind?

Meine Antwort: Die uns bedrängenden Kräfte sind die Wehen, die uns dazu zwingen, unseren vorigen Zustand zu verlassen.

Frage: Gibt es eine Verbindung zwischen dem Prozess des Fötus, wo er sich von dem Zustand von „Kopf oben“ zu dem Zustand von „Kopf unten“ verändert, der Einheit von Keter und Malchut und den Anstrengungen der Kabbalisten?

Meine Antwort: Absolut, denn die Menschheit muss ihre Betrachtungsweise der Welt gegenüber, ihre Zielsetzung und Werte verändern und anfangen, das Beschenken dem Empfangen vorzuziehen; Liebe für den Nächsten über Liebe für sich selbst.

Frage: Sind Kabbalisten verantwortlich dafür, sicherzustellen, dass die letzte Generation normal geboren wird?

Meine Antwort: Ja, denn Menschen werden sich ohne die Verbreitung der Kabbala nicht verändern. Das Leid und der Mangel an Verständnis davon was geschieht, werden sich nur anhäufen. Die Geburt ist eine harmonische Wechselbeziehung zwischen dem Organismus der Mutter und dem Fötus.

Frage: Ist es dann, wenn dem so ist nötig, ein System von Menschen zu erschaffen und vorzubereiten, die Diener des Schöpfers sind?

Meine Antwort: Diese Menschen sind Kabbalisten, die den Plan des Schöpfers (der Natur) und wie dieser ausgeführt wird erklären.

Frage: Im Buch Sohar, Kapitel „Die Vision von Rabbi Chiya“, Punkt 57, heißt es: „…denn all die rechtschaffenen Menschen dort sind die Köpfe der Versammlungen. Und all die Mitglieder jeder Versammlung steigen von dieser Versammlung hier, zur himmlischen Versammlung auf. Und der Messias besucht all diese Versammlungen und unterzeichnet die Thora mit dem Siegel der Lehren, die von den Mündern der Rechtschaffenen kommen.“ Dieses Zitat lies mich über die letzten Ereignisse in den Gruppen nachdenken. Ich denke, dass wir die Gruppen, welche an der Verbreitung arbeiten, von den Gruppen der „spirituell vorankommenden“ Menschen trennen sollten und die letztere sollte die Gruppe sein, wo Kabbalisten vorbereitet sind, die für die Geburt der neuen Generation verantwortlich sein werden. Ich habe mir ein Modell einer Pyramide ausgemalt, welche aus kleineren Pyramiden besteht, die wiederum Gruppen aus der ganzen Welt sind, die spirituelle Arbeit machen (und die Gruppen für die Verbreitung werden separat sein). Die Führer dieser Gruppen werden auf verschiedenen spirituellen Stufen sein und durch ihr Streben nach oben verbunden sein. Diese werden das spirituelle Hauptmanagement (nennen Sie es Sanhedrin, wenn Sie wollen) bilden. Ist dies korrekt?

Meine Antwort: Wenn die Gruppen so unterteilt werden würden, wie Sie das vorschlagen, dann wird dies das grundlegende spirituelle Gesetz missachten, wonach alle Seelen das gleiche Recht haben sich spirituell zu entwickeln. Sie kennen nicht die Wurzeln der Seelen und folglich werden Sie nicht fähig sein, diese zu trennen. Nur gleiche, „einfache“ Verbreitung wird alle „Zahnräder“ zu ihrem eigentlichen Zustand bringen, wo sie harmonisch zusammenarbeiten. Es kann von unserer Seite keine Aussonderung geben. Jede Teilung bedeutet Klipa. Alle möglichen Menschen werden sich in jeder Gruppe zusammenschließen und sie werden alle zusammenarbeiten.

Frage: Ich fühle bei Ihnen ein starkes Verlangen danach, diesen funktionierenden Körper erfolgreich zu erschaffen, um die Menschen zu entdecken, die würdig sind, ein Teil davon zu werden und die die dafür benötigte spirituelle Stufe erreicht haben. Dies ist eine völlig andere Stufe der Arbeit und ich kann mir nicht einmal vorstellen, wie mächtig diese „Antenne“ darin ist, das Licht anzuziehen.

Meine Antwort: Nichts kann unter Zwang geschehen. Auf dieser Stufe sind unsere Ziele:

– Die Menschen sollen das korrekte Verständnis über sich selbst, das Universum, dessen Sinn und wie man diesen erreichen kann, erlangen.

– Dies sollen sie in der weltweiten Gruppe, durch die Verbreitung, in die Praxis umsetzen.

Diese Handlungen werden in der jetzigen „formlosen“ Konstruktion (ein „Haufen“, wenn Sie so wollen) eine Veränderung herbeiführen und stattdessen wird es eine Pyramide geben – ein Zentrum mit Abteilungen. Im Moment befindet sich dies im Prozess des Wiederaufbaus.

Wie bei einer Geburt oder jeglicher anderer Entwicklung, können wir nichts, was wir in der Kabbala tun, überstürzen. Nur die Wahrnehmung des Bösen im jetzigen Zustand wird den nächsten Zustand hervorbringen und uns dazu zwingen, diesen zu erreichen. Rest des Beitrags lesen →



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Muss man sich wegen eines unterirdischen Riesen-Teilchenbeschleunigers Sorgen machen?

LaitmanNews Story (übersetzt von ltv.ru): „In letzter Zeit gab es viele Veröffentlichungen in den Massenmedien, die unseren Planeten auf eine Katastrophe zusteuern sehen. Die Meldung, dass ein Riesen-Teilchenbeschleuniger in Betrieb genommen werden soll, löst Panik aus. Wissenschaftler sehen in dieser Konstruktion in 100 Metern unter der Erdoberfläche die größte Errungenschaft menschlichen Denkens. Sie sagen, dass der Beschleuniger uns helfen wird, viele Geheimnisse des Universums zu entdecken. Aber dieses einzigartige Experiment hat viele Gegner, die glauben, dass ein übermäßiges Eindringen in die Geheimnisse von Materie und Antimaterie einen globalen Schlag für die Menschheit nach sich zieht.“

Meine Antwort: All unsere Handlungen, auch die vergangenen und die zukünftigen, sind von Anfang an Teil des Schöpfungsplanes. Dort erscheinen sie, treten in unsere Gedanken und wurden in Handlungen umgesetzt, die wir entsprechend des Programms des Schöpfers ausführen. Wir alle sind immer in Ihm! Unsere Verlangen und Gedanken kommen von oben, nur wir denken, dass es unsere eigenen sind, weil ihre Quelle uns verhüllt ist. „Unsere“ Verlangen und Gedanken kommen von oben, vom Schöpfer, noch bevor wir sie verspüren oder denken und sie lassen uns das begehren oder denken, was wir dann tun.

Der Mensch kann nur begrenzt wahrnehmen, was geschieht, deshalb denkt er, er schafft seine Verlangen und Gedanken selbst und kann Dinge in dieser Welt durch Handlungen ändern. In Wirklichkeit jedoch geschieht all das ausschließlich durch den Schöpfer, das Licht, Or Makif (das umgebende Licht). Deshalb empfehle ich, sich zu beruhigen, weil die Wissenschaftler wie Puppen und all ihre Handlungen vom Schöpfer diktiert sind.

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Zeitreisen, Aura, Satan und der Mond

LaitmanVier Fragen, die ich über übernatürliche Phänomene erhielt

Frage: Warum sehen wir immer dieselbe Seite des Mondes?

Meine Antwort: Weil Malchut bezüglich Seir Anpin in der Welt von Azilut so gelegen ist. Kräfte steigen von dort auf uns hinunter, und sie erscheinen so in unserer Welt. Immerhin wird alles, was hier so passiert, von der Höheren Kraft geregelt, die aus SO“N der Welt von Azilut herstammt. Aus einer Mikroportion dieser Kraft wurde unser Universum geboren, indem sie vom Höheren Grad zu unserem materiellen Grad durchbrach. Allmählich wurde sie dann gröber und langsamer und erzeugte Energie und dann die Materie. Materie besteht allein deshalb,weil die Höhere Kraft in ihr präsent ist, oder in anderen Worten – „durch das Wort Gottes“. Und sie existiert nur, damit das „Wort Gottes“ in der Materie verwirklicht wird – das ist die Aufgabe des Menschen, da er beide Typen von Energie in sich hat, die spirituelle und die materielle. Und wenn das geschieht, wird das Universum seine momentane Existenz beenden, welche ein egoistisches Zusammenleben (oder im Gegensatz) dieser Energien ist. Zufälligerweise bestätigt die Wissenschaft nun, dass das Universum nicht unendlich oder ewig ist (obwohl ich in meiner Schulzeit lernte, dass es unendlich und ewig war).

Frage: Gibt es den Begriff Satan in der Kabbala?

Meine Antwort: Alle Kräfte sind in uns; sie sind unsere – sie sind uns teuer und von uns geliebt und egoistisch. Und Satan ist eine von ihnen. „Der Teufel schmeisst die Show!“.

Frage: Können Sie als Kabbalist uns sagen, ob Zeitreisen möglich sind?

Meine Antwort: Im körperlichen Sinne ist es nicht möglich. Doch im spirituellen Bereich, welcher jenseits der Zeit liegt, ist das ein normales Phänomen – so wie Einstein sagt, weil er höher als unser Licht ist und im spirituellen Licht existiert.

Frage: Stimmt die Kabbala damit überein, dass wir eine Aura haben?

Meine Antwort: Ja. Eine Aura ist ein Energiefeld, welche jede Kreatur, ob leblos, vegetativ oder tierisch, umgibt. Doch hat sie keine Beziehung zur Spiritualität. Mehr noch, für einen Menschen, der nicht die Eigenschaft des Schenkens durch das Studium der Kabbala erreicht hat, ist es unmöglich Spiritualität, die Eigenschaft des Schenkens, zu erkennen, aber jeder Mensch oder Kamera kann die Aura sehen und fotografieren.

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Als Einsiedler verwehrt man sich die Korrektur

LaitmanEine Frage, die ich erhielt: In den letzten beiden Unterrichtsstunden über den Artikel „Der Frieden“, erwähnten Sie, dass Einsiedler, die sich von der Gesellschaft abspalten, dieser schaden. Könnte es demnach sein, dass die Gesellschaft einen Fehler macht, Mörder, Vergewaltiger, Drogenhändler usw. ins Gefängnis zu stecken und das besser mit Mönchen und Einsiedlern tun sollte?

Meine Antwort: Laut der Thora sollte es spezielle psychiatrische Anstalten und Gerichte für diejenigen geben, die uns Schaden zufügen. Man kann sich über diese Gesetze informieren – sie stehen in Harmonie zur menschlichen Natur und der Höheren Lenkung, welche uns überhaupt erst zur Sünde (jemanden umbringen, stehlen usw.) gebracht hat, und diese beeinflusst auch die Richter und andere Situationen. Sie möchte jedoch, dass sich der Mensch diesem ihn lenkenden System einordnet, welches ihn mit Belohnung und Bestrafung verwaltet.

Wir beobachten, dass gewaltsame Inhaftierung nur die Anzahl der Kriminellen erhöht und mehr noch, sie vervollkommnen dabei ihr Gewerbe noch im Gefängnis. Da sich die Gesellschaft jedoch als Ganzes korrigiert, werden die Menschen andere Methoden der Erziehung und Bestrafung anwenden. Ein Mensch, der sich Korrektur wünscht, sollte sich nicht von der Gesellschaft isolieren.

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Strebe Deinem Ziel entgegen und überlasse dem Schöpfer den Rest

LaitmanZwei Fragen, die ich darüber erhielt, wie man die spirituelle Entwicklung mit den täglichen Verlangen und Verantwortungen vereinigen kann

Frage: Ich bin 17 Jahre alt und studiere Kabbala seit ca. 4 Monaten. Manchmal werde ich von anderen Wünschen abgelenkt, gehe ihnen nach und vergesse Kabbala dabei. Manchmal kommt es mir so vor, als ob diese mir wichtiger sind als meine Korrektur. Was soll ich tun? Kommt das Problem wegen meines Alters, oder sind es Reschimot, die ich korrigieren muss?

Meine Antwort: Achten Sie nicht auf die Störungen und studieren Sie weiter. Dann kommt das Höhere Licht und korrigiert Sie. Indem Sie auf dem spirituellem Weg weitermachen, stellen Sie fest, wie sehr Ihre Wünsche Sie beherrschen, und das Einzige, was Sie retten kann, ist die Hilfe von Oben. Nur die Geduld macht einen Kabbalisten aus Ihnen.

Frage: Glauben Sie wirklich, dass wir den höchsten Grad in diesem Leben erreichen können, auch wenn wir uns nicht völlig dem Studium widmen? Wie kann dies in diesem Leben möglich sein, wenn man an die Verwantwortungen denkt, die wir gegenüber den Menschen um uns herum und der Gesellschaft haben?

Meine Antwort: Ich bezweifele nicht, dass es jeder kann. Auch wenn jemand den Machsom nicht in diesem Leben erreicht, dann wird er sehr wenig im nächsten Leben dafür zu tun haben. Und danach wird Ihre Seele Sie auf den Stufen des Aufstiegs führen!

Einzig und allein die Bemühung, den Schöpfer zu erreichen, bleibt. Alles andere verschwindet, denn es kommt von Oben, und ist nicht etwas, was wir arrangiert haben. Das Beste, was Sie tun können, ist nach dem Ziel zu streben und das Resultat dem Schöpfer zu überlassen.

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Religion und Kabbala sind Gegensätze

LaitmanEine Frage, die ich erhielt: Warum haben Rabash und Baal HaSulam darauf bestanden, äußerlich die Mizvot einzuhalten und mehr noch, sie taten es so peinlich genau, mit dem Tüpfelchen auf dem i?

Meine Antwort: Sie lebten ausschliesslich in einer religiösen Umgebung und damals war es nicht realistisch oder notwending, die Kabbala unter dem weltlichen Publikum und generell in der Welt zu verbreiten. Sie hatten keinen Kontakt oder Verbindung mit nichtkirchlichen Menschen oder generell mit der Umwelt. Trotzdem schreibt Baal HaSulam im „Vorwort zum Sohar“, dem Artikel „Horn des Messias“ und anderen Texten, dass es notwendig ist, die Kabbala unter allen Nationen der Welt zu verbreiten. Dazu schreibt Baal HaSulam, dass ein Mensch nur dann mit dem Studium der Kabbala beginnen kann, nachdem er säkular wurde (auch wenn er es heimlich, innerlich tut). Solange er sich innerlich als Gläubiger fühlt, wird die Religion ihn an sich binden und er wird die Kabbala nicht verstehen. Weil sich diese beiden Welten völlig entgegengesetzt zueinander sind.

Aus der Sicht der Religionswelt glaubt man daran, was einem über Gott erzählt wird, und blind folgt man diesen von anderen erlernten Anleitungen. Man grenzt sich fanatisch mit Versuchen ein, über den Verstand zu verstehen, wer man ist, wozu man lebt und wo man ist. Je weniger Fragen man stellt, für umso heiliger hält man sich. Und man vergisst das „liebe Deinen Nächsten“, da das ja doch nur von den schlimmen Atheisten kommt, man ist vom Schöpfer auserwählt. Man fliesst vor Stolz über und meint, dass jeder aufgrund unseres heiligen Lebenstils in unserer Schuld steht.

Auf dem Weg der Kabbala jedoch glauben Sie keinem anderen und verwenden Ihre eigenen Anstrengungen, Ihr Herz und Ihren Verstand, um die Natur und den Schöpfer für sich zu enthüllen. Sie ziehen sich zu Ihm herauf, lassen sich von Ihm beherrschen und beginnen Ihn zu verstehen. Und all das tun Sie, indem Sie Ihren Egoismus korrigieren, gemäß dem Aufruf der Thora „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“. Sie machen einen Schritt aus sich heraus in Richtung Freund und Nachbarn und erreichen dadurch den Schöpfer.

Außerdem schreibt Baal HaSulam, dass Sie laut den Anleitungen im Buch Der Sohar allen Nationen der Welt die Kabbala verbreiten müssen. (Lesen Sie seine Artikel „Die Enthüllung der Göttlichkeit (Matan Torah)“, „Die Bürgschaft“ und „Der Friede“.)

Auf diesem Weg sind Sie und Ihre Entscheidungen das Wichtigste. Lassen Sie die Kritiker, die die Religion vorziehen, ihren eigenen Kram machen – da sie das brauchen, denn er rinnt ihnen durch ihre gierigen und neidischen Finger. Ich bin durchaus nicht gegen die Religion, aber gegen ihre egoistische Verwendung.

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Das Schlimmste, was geschehen kann, ist, in diese Welt zurückkehren zu müssen

LaitmanZwei Fragen, die ich über den unrichtigen Gebrauch der Kabbala erhielt und über die möglichen Folgen dieses Handelns

Frage: Besteht die Möglichkeit, dass jemand „zu früh“ beginnt, Kabbala zu studieren und dann nicht ausreichend Zeit hat, seinen Egoismus zu entwickeln, um ihn anschließend zu annullieren und in den Willen zu Schenken zu transformieren? Schließlich wird „das Licht nur aus der Dunkelheit geboren“. Während sich der Wille zu empfangen in einem Menschen entwickelt, kann er die Zeit nutzen, um seine Karriere aufzubauen, eine Familie zu gründen und für sie zu sorgen. So wäre er später wirklich in der Lage, sich auf das Studium der Kabbala und sein spirituelles Wachstum zu konzentrieren (z.B. nachdem er 40 Jahre alt ist).

Meine Antwort: Ein Mensch sollte die Kabbala prüfen, sobald er darüber hört, weil man alles von den frühen Jahren an harmonisch entwickeln muss: Familie, Kinder, Arbeit usw., genauso wie die spirituelle Entwicklung. Ansonsten wird er heranwachsen, um ein Tier zu sein und sein ganzes Leben wird vergeudet sein. Kabbalisten geben keinerlei Altersbegrenzung bezüglich der Enthüllung der Kabbala. Mehr noch, sie schreiben, wenn es an ihnen läge, würden sie Kindern schon in einem sehr frühen Alter Kabbala lehren. Meine Studenten und ich unterrichten unsere Kinder schon während sie noch Babys sind – schließlich ist es die wichtigste Erkenntnis, die ein Mensch bekommen kann und ohne sie ist er nur ein armseliges Tier. Mit dieser Erziehung schützen wir unsere Kinder vor Drogen und anderen Problemen; sie bleiben bei uns und tun dieselben Dinge, wie ihre Eltern – das ist untersucht worden!

Frage: Ich bin verängstigt, ich denke, dass ich nicht im Stande bin, mich wieder zu beleben. Ich befürchte, dass ich nicht genug tue, es mir an Kraft und Verlangen mangelt.

Meine Antwort: Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass Sie Ihre vollständige Korrektur nicht in diesem Leben erlangen könnten. Dann würden Sie erneut in dieses Leben zurückkehren, um „Ihre Korrektur zu vollenden“. Sie werden definitiv zurückkehren, wenn Sie Ihre Korrektur nicht beenden, weil wir im endgültigen und perfekten Zustand, bereits im „Zustand 3″, existieren und dieser muss von jedem tatsächlich erlangt werden!

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Die Nationalität resultiert aus den Eigenschaften der Seele

LaitmanDrei Fragen, die ich über die Vorstellung von Nationalität und Israel erhielt

Frage: Wenn ein Mensch als Jude geboren wird, bedeutet das, dass er immer als Jude wiedergeboren wird?

Meine Antwort: Ja, denn seine Seele stammt aus Babylon und nahm den Weg der Korrektur, stieg dann während der Zeit der Tempel zur Stufe der vollständigen, persönlichen Korrektur auf und fiel dann von diesem Level auf die Stufe aller Seelen in dieser Welt, um 2000 Jahre zusammen mit ihnen zu verbringen (und sogar schlechter dran als sie), während sie sich im Exil vom spirituellen Leben befinden. Genau diese Seele muss aufsteigen und allen anderen helfen, dasselbe zu tun – allen Seele helfen die vollständige Korrektur zu erreichen.

Frage: Wenn die Antwort ja ist, ist es dann deswegen, weil die Nation Israel auserwählt wurde, den Plan des Schöpfers zu überbringen? Dies würde bedeuten, dass alle anderen Menschen auch weiter in der gleichen Nationalität geboren werden, in der sie begonnen haben?

Meine Antwort: Ja. Jedoch wissen wir nichts über die anderen zehn Stämme, wo sie sind und wer sie heute sind. Es ist möglich, dass sie heute einige Milliarden Menschen sind – die, die auf dem spirituellen Level waren und während der Zeit des ersten Tempels herunterfielen. Wir lernen über diesen Fall und seine Korrektur aus dem Zerbrechen von zwei Partzufim, DACHGAT und NHY, in der Welt Nekudim, ihrem gemeinsamen Fall und ihrer gemeinsamen Korrektur. Nachzulesen im Teil 6 und 7 des Talmud Esser Sefirot.

Frage: Was passiert, wenn ein Mensch zum Judentum konvertiert und sehr hart an dem Versuch arbeitet, den Schöpfer zu erreichen? Wird er auch ein Teil der Nation Israel (physisch und spirituell)?

Meine Antwort: Es gibt keine solche Nation. Diese Menschen sind antike Babylonier, welche damals anfingen, sich selbst zu korrigieren. Die anderen, die sich weiterhin egoistisch entwickelten, gingen dazu über, sich aus den 70 Kräften von Seir Anpin der Welt Atzilut zu entwickeln und deswegen werden sie Nationen genannt – jede hat ihre eigene Form von Egoismus.

Die früheren hießen „Hebräer“, was vom Wort Ever kommt, „drüben“ (über dem Machsom), „Juden“ – weil sie auf die Korrektur oder den Messias warten und Yehudi (Jude), was vom Wort Yehud stammt und Einigkeit (mit dem Schöpfer) bedeutet. Das ist es, was sie von ihren Brüdern trennt, den anderen Babyloniern. Niemand konvertiert einfach nur zum Judentum, auf die Art, wie wir es in unserer Welt sehen, sondern spirituelles Judentum ist vielmehr, wenn sich jemand selbst auf die Stufe des Schöpfers korrigiert, wenn jemand durch das Studium der Kabbala den Schöpfer erreicht. Genau wie in früheren Zeiten wurden die, die heute die Nation Israel sind, von den anderen Babyloniern getrennt, da sie anfingen, ihren Egoismus zu korrigieren.

Man sollte die Welt als die gleiche babylonische Zivilisation ansehen, als einen Teil, der sich zeitweise selbst korrigiert – und heute muss jeder korrigiert und wie der Schöpfer werden. Es gibt so etwas wie physisches Judentum nicht, genauso wie es keine Religionen, Glauben und so weiter gibt. Alle diese Dinge sind falsch und egoistisch im Verständnis der Kabbala. Woher haben Menschen genau solche Vorstellungen, auch wenn sie falsch liegen? Sie hatten diese Ideen entweder weil ihre Seelen verborgen waren vor ihrem Inneren oder vom Fall der Kabbala auf das egoistische Level. Wer waren die früheren Nationen? Sie waren Heiden oder Gläubige wie Römer oder Griechen. Alles andere rührte vom spirituellen Fall her, um die Entwicklung der Babylonier zu beschleunigen und sie von der Notwendigkeit zu überzeugen, dem Schöpfer gleich zu werden.

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