Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Mit wem kann ich über Kabbala sprechen?

LaitmanZwei Fragen, die ich über das Weitergeben der Kabbala an Andere erhielt

Frage: Als Antwort auf eine Frage haben Sie gesagt „Sprich nicht mit jedem über Kabbala, außer mit den Menschen, mit denen du studierst.“ Aber wie sollen wir dann die Menschen zur Kabbala annähern? Ich fühle, dass wenn ich nicht bestimmte Menschen an dieses Thema erinnere oder ihnen Hinweise gebe, sie noch nicht mal herausfinden, zumindest nicht in dieser Reinkarnation, dass so eine Sache existiert.

Meine Antwort: Sie können ihnen einen „Hinweis“ geben, aber nicht mehr als das und drängen Sie nicht. Sie sollten mit den Menschen, mit denen Sie ständigen Kontakt haben, besonders umsichtig sein. Es ist besser, wenn andere mit ihnen über Kabbala sprechen. Behalten Sie normale Beziehungen auf dem weltlichen Level zu ihnen bei.

Frage: Kann sich ein Schüler ohne spirituelle Errungenschaften auf sein unmittelbar intellektuelles Verständnis der Werke von Baal HaSulam verlassen? Ich sehe die Unterrichte von Bnei Baruch und lese Talmud Eser Sefirot nahezu jeden Tag seit über einem Jahr. Immer fühle ich, dass ich etwas von dem verstehe, was ich lese, ich habe ein großes Verlangen, das mit anderen Schülern zu teilen. Kann ich über diese Dinge schreiben, die ich verstehe und es anderen zum Lesen geben? Oder kann ich das nur an Menschen geben, die spirituell etwas erlangt haben?

Meine Antwort: Sie können, aber überlasten Sie andere nicht. Machen Sie das nur, um Kontakte zu knüpfen. Immerhin studieren Sie so nicht die Hauptmaterialien, die Gedanken der Kabbalisten, sondern Ihre eigenen Gedanken.



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Mit dem Schöpfer Verstecken spielen

LaitmanEine Frage, die ich erhielt: Warum ist Er verborgen? Manchmal bringt mich dieses Versteckspiel zur Verzweiflung… Ich versuche mit all meiner Stärke in Richtung der Eigenschaft des Gebens und der Enthüllung des Schöpfers voranzukommen, doch mein irdisches Leben behindert mich wirklich und bringt mich oft zum Fluchen. Wie kann ich die Tatsache akzeptieren, das alles was von oben kommt mir dabei hilft, dem Schöpfer näher zu kommen, wenn Er mir weiterhin Schläge schickt? Ich weiß, dass Er das aus Liebe tut, doch dies drängt mich weg, anstatt mit anzuziehen. Ich habe all diese Spiele und Lügen bereits satt! An wen kann ich mich wenden, wenn Er der einzige ist, der dies alles für mich arrangiert?

Meine Antwort: Es gibt niemanden an den man sich wenden kann, außer an die Kraft (Licht), welche Sie korrigieren kann, wenn Sie dies wollen. Diese Kraft existiert in der Natur und sie wird Sie in dem Maße beeinflussen, wie Sie danach streben sich von einem „Empfänger“ zu einem „Geber“ zu verändern. Außerdem gibt es niemanden auf den man fluchen müsste. Das ist alles die Natur! Die Kraft, die Sie verändern kann, ist nur in einem Studium der Kabbala (Studium in einer Gruppe und Verbreitung) zu finden, in dem die Bücher von Baal HaSulam verwendet werden. Diese Kraft wird Or Makif (Umgebendes Licht) genannt. Streben Sie also danach!

Verwandtes Material:
Shamati 4: Der Grund für die Schwierigkeit, sich vor dem Schöpfer zu anullieren
Shamati 18: Im Dunkeln weine, meine Seele
Shamati 27: Erhaben ist der Schöpfer und der Erniedrigte wird Ihn sehen


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Hat jeder Mensch eine Seele?

LaitmanZwei Fragen, die ich über die Seele erhielt:

Frage: Sie sagen, es gibt nur 600.000 Seelen oder mit anderen Worten, 600.000 Bruchstücke der Seele von Adam. Aber heute gibt es 6,7 Milliarden Menschen auf der Welt. Bedeutet dies, dass über 6 Milliarden Menschen keine Seele haben? Ich hoffe, dass Sie das für mich aufklären können.

Meine Antwort: 600.000 ist die Zahl der anfänglichen Bruchstücke, doch danach wurden sie abermals, in welche Anzahl auch immer, die für die optimale Korrektur in jeder Generation nötig ist, geteilt – so dass jedes Bruchstück soviel Egoismus haben wird, wie es in der Lage ist zu korrigieren. Daher wächst die Weltbevölkerung ebenso in dem Maß in dem der Egoismus wächst.

Frage: Wie ich es verstehe, ist eine Seele umso tiefer nach dem Zerbrechen gefallen, je höher sie in der spirituellen Welt gewesen ist. Also was auch immer uns als das Niedrigste erscheint, wird nach der Korrektur das Höchste sein. Wenn diese Annahme richtig ist, bedeutet das, dass Menschen, die jetzt Kabbala hassen, die höchsten Seelen nach der Korrektur werden?

Meine Antwort: Nein, weil dies nicht zeigt, dass ihre Seelen auf eine sehr niedrige Ebene gefallen sind, sondern es zeigt nur die Überzeugungen der Menschen, die sie seit ihrer Kindheit gelehrt wurden (Girsa de Yankuta). Diese Menschen haben überhaupt noch keine Seele. Die Seele entsteht aus dem Punkt im Herzen (das Verlangen nach Spiritualität) und entwickelt sich daraus nur unter dem Einfluss des Höheren Lichts, das nur während des Kabbala-Studiums auf einen Menschen scheint und in unserer Generation nur während des Studierens der Werke von Baal HaSulam und Rabash. Man kann nichts über die Seele eines Menschen sagen, indem man auf äußerliche Ausdrucksweisen, Verlangen und Handlungen desjenigen schaut. Solche Menschen haben noch keine Seele. Das ist vor Ihnen verborgen, weil Sie – der Beobachter – nicht in der Lage sind, die spirituellen Strukturen zu „sehen“. Sie sollten deshalb jedermann gleich zuordnen, sie als Menschen betrachten, die kontrolliert werden und die Hilfe nötig haben, spirituell unabhängig zu werden.

Verwandtes Material:
Blog-post: Unsere Seele wird es uns lehren
Blog-post: Kann ein Mensch unabhängig mit dem Schöpfer verschmelzen?
Blog-post: Die Bedingungen für die Korrektur der Seele


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Himmel und Hölle in der Kabbala

LaitmanFragen, die ich über das Leben in den Höheren Welten erhielt

Frage: Was bedeutet „Himmel“ aus der Sicht der Kabbala?

Meine Antwort: Himmel ist das Licht von Chochma. Der „Garten“ ist Malchut. Malchut gefüllt mit dem Licht von Chochma wird Garten Eden genannt. In diesem Zustand ist Malchut für die Seelen die Malchut der Welt Atzilut.

Mit anderen Worten, der Garten Eden bezieht sich auf einen Ort (oder ein Zustand), wo die Seelen mit dem Licht von Chochma gefüllt sind. Einfach ausgedrückt: der Garten Eden ist Malchut der Welt Atzilut. Der Höhere Garten Eden ist Bina der Welt Beria und der Niedere Garten Eden ist Yesod de Malchut von der Welt Assiya. Natürlich bezieht sich das nicht auf die üblichen Vorstellungen der Leute über den Himmel und seine Bewohner. In der Spiritualität gibt es keinen Raum, kein Abbild, Geräusche etc., sondern nur Kräfte ohne Materie. Die Seele ist ein Verlangen. In dem Maße, in dem sie dem Schöpfer gleicht, der Eigenschaft von Geben und Liebe, wird sie mit der Empfindung des Schöpfers erfüllt, der Empfindung dieser Eigenschaft innerhalb sich selbst. Diese Empfindung wird „Himmel“ genannt und es gibt keinen Himmel außer diesem.

Frage: Gebraucht eine Person das System von ABYA de Kedusha schon vor dem Machsom?

Meine Antwort: Dieses System beginnt erst über dem Machsom. Schauen Sie sich das „Vorwort zum Buch Sohar“ an, wo von der Erreichung der Malchut de Assiya gesprochen wird.

Frage: Wie hat sich der Parssa nach dem Zerbrechen der Gefäße (Shwirat ha Kelim) in der Welt von Nekudim wieder verstärkt, um zu vermeiden, noch einmal zu zerbrechen?

Meine Antwort: Um das Licht zu empfangen ist es nötig, von BYA zu Atzilut aufzusteigen – dies ist eine der Verstärkungen des Parssas.

Frage: Warum ist Ejn Sof (Unendlichkeit) umgeben von Igulim (Kreise)?

Meine Antwort: Weil jeder gleich ist und es keine Begrenzungen gibt.

Frage: Gibt es in der Kabbala Dinge wie den Teufel oder andere böse Kräfte oder sind dies nur Metaphern für den Egoismus?

Meine Antwort: Das Einzige, das geschaffen wurde, ist das Verlangen. Es ist verschiedenartig, bestimmte Arten haben verschiedene Namen. Meine Wahrnehmungen von mir selbst und von meiner Umgebung sind ebenfalls Verlangen oder Kräfte, aber wir empfangen sie als Überträger auf einem Fernsehschirm, als Bilder. In Wirklichkeit sind die einzigen Dinge, die existieren, die Kraft des Empfangs (Schöpfung) und die Kraft des Gebens (der Schöpfer). Sie stellen das gesamte Bild dar, das wir sehen. Wenn wir diese Kräfte erlangen, sind wir sofort von der Illusion des sichtbaren Bildes der Welt frei und daher beschreibt Kabbala unsere Welt als unwirklich und geträumt.

Verwandtes Material:
Kabbala Heute Artikel: Die Spirituelle Traumwelt leben
Michael Laitman: Aufbau der Welten, Lektion 1
Michael Laitman: Aufbau der Welten, Lektion 2
Michael Laitman: Aufbau der Welten, Lektion 3


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Der Schöpfer ist Ihr korrigiertes Selbst

LaitmanZwei Fragen, die ich über den Schöpfer erhielt:

Frage: Ich verstehe das nicht. Wir versuchen, uns mit einem spirituellen Wesen zu verbinden, das wir nicht wahrnehmen können, das Schöpfer genannt wird – der eigentlich für jedermanns Schicksal verantwortlich ist und möchte, dass wir zu ihm streben und nur zu ihm – indem wir Bücher studieren und Sie sagen mir, da ist nichts Magisches oder Mystisches daran?

Meine Antwort: Der Schöpfer ist Ihr korrigiertes Selbst, denn Sie wurden idealerweise entgegengesetzt zu Ihm geschaffen. Wir schreiben „Ihm“ mit einem Großbuchstaben einzig als Zeichen des Respekts für diese Eigenschaft der „selbstlosen Liebe und des Gebens“. Das heißt, Sie erforschen sich selbst, um sich ins Gegenteil zu verändern. Das ist Kabbala – die Entdeckung der Eigenschaft des Gebens in sich selbst.

Frage: Wie kann sich die Verbindung mit dem Schöpfer, der gut ist und Gutes tut, durch negative Gefühle äußern?

Meine Antwort: Solange ein Mensch seine Verlangen noch nicht korrigiert hat, kann er in ihnen negative Empfindungen wahrnehmen. Gleichzeitig kann er sich aber über die Tatsache freuen, dass er diese Empfindungen hat, denn sie sind Teil des Prozesses, diese Verlangen zu korrigieren. Sobald sie korrigiert werden, erhebt er sich über sie und trotz jeglicher Empfindungen, die er in ihnen wahrnimmt (sogar mangelnde Erfüllung), wird er in der Lage sein, nur das Glück und die Güte, die diese Welt ausfüllen, zu empfinden! Denn er erlangt Glauben über dem Verstand – er ist mit der Eigenschaft des Gebens erfüllt, obwohl seine Verlangen, gefüllt zu werden, leer sind.

Verwandtes Material:
Baal HaSulam: Die Liebe zumSchöpfers und die Liebe zu Geschöpfen
Baal HaSulam: Die Schöpfungsabsicht verpflichtet alle Teile der Schöpfung…


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Bill Gates – Sie haben Unrecht

LaitmanEine Frage, die ich erhielt: Wo Sie öffentlich den Zustand der Welt als tiefliegende Krise darlegen, spricht Bill Gates darüber, wie es aufwärts geht. „Die Welt verbessert sich, aber sie verbessert sich nicht schnell genug….“ (Bill Gates in seiner Rede im World Economic Forum). Er spricht über die Entwicklungstechnologien, die höhere Lebenserwartung, der Stellung der Frauen und Minderheiten, die steigende Zahl der Menschen, die in den Regierungen ihrer Länder etwas zu sagen haben und er ist überhaupt optimistisch für die Zukunft. Was ist Ihre Meinung darüber?

Meine Antwort: Das sind die Meinungen eines Menschen, der sein ganzes Leben damit verbracht hat, an die Macht des Geldes zu glauben, daran, dass die ganze Stärke der Welt nur auf Geld basiert, dass einzig Geld die Probleme der Welt lösen kann und dass jeder Mensch zufrieden sein wird, wenn wir jedem Geld geben – und zwar eine Menge davon.

Und selbst, wenn sie widersprechen und sagen: „Nein, außer dem hat er auch weitreichende Pläne und Baal HaSulam sagt, dass wir jeden auf einem minimalen Niveau zufrieden stellen müssen“ – jeder Weg, der damit beginnt, eine Tätigkeit zu tun, die nicht darauf ausgerichtet ist, die Anheftung an den Schöpfer zu erlangen, ist von Anfang an falsch. Die beste Idee wird fehlschlagen und in Nichts enden, genau wie Bills Leben.

Frage: Was ist dann die Methode, die sie empfehlen?

Meine Antwort: Bitte verstehen Sie, dass ich nicht jedem Menschen eine Antwort geben kann auf etwas, das ich bereits beantwortet habe. Der Blog ist keine Datenbank. Sehen Sie sich die vorherigen Posts an und gehen Sie auf unsere Webseite: ari-bildung.de.



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Erwerben Sie einen Arbeitsplatz!

LaitmanZwei Fragen, die ich über geeignete Universitätsstudien erhielt

Frage: Ich bin Student im Aufbaustudium und ich denke, dass das Schreiben meiner These und die Beherrschung wissenschaftlicher Sachkenntnisse mir in der Zukunft hinsichtlich der Kabbala-Verbreitung helfen könnten, d. h. indem ich helfe, es in den wissenschaftlichen Bereich einzubeziehen. Jedoch kann ich mich nicht aktiv in solch einen Job einbringen. Der Gedanke an Wertlosigkeit und Inkorrektheit der ganzen wissenschaftlichen Forschung und unfruchtbarer Theorien nervt mich und um eine These zu schreiben, bin ich genötigt, bündelweise Stumpfsinn zu lernen und zu wissen. Wie kann ich mich selbst motivieren? Ist es für die Verbreitung wirklich erforderlich?

Meine Antwort: Wenn man ein spirituelles Streben hat und überzeugt ist, dass es ernst, langfristig und durch seinen Ehegatten unterstützt wird, dann muss diese Person einen Beruf meistern, der ihm erlauben wird, seine Familie zu unterstützen und dann der Spiritualität, der Korrektur der Seele, nachgehen. Da Sie jedoch bereits auf Doktorranden-Niveau sind, empfehle ich Ihnen, dies abzuschließen und dann entsprechend Ihrer Spezialisierung einen ruhigen Job zu finden und in die Kabbala einzutauchen.

Frage: Ich wüsste gern, wie lange die Gefühle der Leere und Einsamkeit andauern werden. Wie kann ich meinen Eltern erklären, dass ich nicht zur Universität gehen will, dass ich nichts anderes will, als Kabbala zu studieren?

Meine Antwort: Genau genommen verpflichtet Kabbala eine Person geradezu, einen Job zu haben, sich zu verheiraten und nur dann Kabbala zu studieren. Diese Welt wurde in der vollkommenen Harmonie mit der Höheren Welt geschaffen. Wenn Sie es entgegengesetzt der Art, wie der Schöpfer es vorgesehen hat, tun, werden Sie nicht im Stande sein, Gleichwertigkeit mit Ihm zu erreichen.
Die Reihenfolge, in der die Probleme des Lebens zu lösen sind, ist wie folgt:

* Spezialisierung
* Job
* Hochzeit
* Kabbala!!!

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Blog-post: Kabbala und Berufswahl
Blog-post: Kabbala und Ihre Karriere
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Katastrophen und Krankheiten werden beendet, wenn Sich die Menschheit jenseits der Selbstsucht vereint

LaitmanEine Frage, die ich erhielt: Je mehr die Kabbala der Welt enthüllt wird, desto mehr werden die Kräfte, die die Welt kontrollieren, enthüllt. Bedeutet das, dass wir dabei sind, immer mehr und mehr zu sehen, wie sich die Weltprobleme auflösen, wenn wir begreifen, dass wir für uns selbst eine Illusion in dieser Welt geschaffen haben? Ich beziehe mich hiermit vor allem auf Krebs. Mit unserem Egoismus haben wir in unserem Körper einen Terroristen geschaffen, den wir nicht kontrollieren können. Um diese Illusion haben wir eine massive Industrie geschaffen, dazu gehören unser Bildungssystem, die Medizin, Spendensammlung, die Regierung, das pharmazeutische System und die Industrien der Gesundheitsfürsorge. Der Schmerz und das Leiden, die durch diese Illusion geschaffen wurden, sind ebenso enorm wie der Stress und die Sorge, die es in der Welt geschaffen hat. Die Erkenntnis, dass Krebs eine Kraft im Körper ist, die durch das Gehirn kontrolliert wird, macht es zu etwas, was vom Verstand völlig kontrolliert werden kann.

Meine Antwort: Sicher ist alles, was wir wahrnehmen, ein von uns geschaffenes Bild – durch unseren Egoismus (das Bild unserer Welt) oder durch die Eigenschaft des Gebens (das Bild der Höheren Welt). Wie wir es „bildlich darstellen“, hängt von uns ab, von unserem Verlangen + Absicht. Jedoch ist es für eine einzelne Person unmöglich, das Bild der Welt „darzustellen“ – es kann nur mit allen zusammen oder wenigstens in einer Gruppe getan werden. Das ist so, weil Spiritualität sich in der Verbindung zwischen uns, zwischen den Seelen, „anschaulich darstellt“.

Übrigens, mit unserer egoistischen Welt ist es das gleiche – wir stellen es in unserer Einstellung gegenüber anderen dar, d.h. in egoistischen Verlangen. Seelen sehen das Bild der Welt nicht innerhalb sich selbst; sie sehen es darin, was zwischen ihnen ist, in der Eigenschaft der Verbindung unter ihnen. Demzufolge können Sie aufgrund Ihrer Abhängigkeit von anderen – den anderen Zahnrädern im System – Kabbala nicht dazu verwenden, sich zu heilen oder sich in einen bequemen Zustand zu begeben. Darüber hinaus werden Katastrophen und Krankheiten ebenfalls erhalten bleiben, solange es Leute gibt, die Korrektur brauchen. Wir werden nur ein schönes Bild „darstellen“, wenn wir (d.h. die Menschheit als Ganzes) uns zusammen korrigieren.

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Minikongress in Kolumbien

Mini-Kongress in KolumbienDie kolumbianische Gruppe veranstaltete einen Minikongress in Bogota.

Unsere Studenten aus allen Teilen des Landes versammelten sich bei diesem Treffen, um das Wochenende mit ihren Freunden zu verbringen. Mit Hilfe von Gruppenlektionen, Liedern und Mahlzeiten verbanden sie sich und lernten sich näher kennen.

Freunde in Kolumbien



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Immer bei mir

LaitmanEine Frage, die ich erhalten habe: In einer Ihrer Lektionen sagten Sie, dass in der vollständigen Korrektur nur die Seelen und nicht die Körper in Betracht gezogen werden und es sein könnte, dass von den sieben Milliarden Menschen, die in unserer Welt leben, nur sieben die vollständige Korrektur erreichen werden! Was kann es also heißen, dass der Schöpfer gut ist und Gutes tut, wenn er Menschen die vollständige Korrektur zum Preis von völliger Vernichtung erreichen lässt! Und ich soll mich gut fühlen und den Tod derer, die mir nahe stehen rechtfertigen!? Ist es das, was Sie „gut und Gutes tuend“ nennen!? Und gleichzeitig drücken Sie Ihr Bedauern darüber aus, dass Ihr Lehrer Rabash verstarb. Ich sehe, wie sie über Rabash mit geschlossenen Augen sprechen und ich bin beeindruckt davon, wie sehr Sie Ihn lieben.

Meine Antwort: Es gibt ein Gesetz, nach welchem das Programm der Korrektur der Schöpfung ausgeführt wird (die Reshimot vom Fall der zertrennten spirituellen Seelen, vom Abstieg der Welten). Wenn wir uns freiwillig in dieses Gesetz eingliedern, dann fühlt sich das absolut komfortabel an, doch in dem Ausmaße, wie wir die Ausführung des Plans der Korrektur der Schöpfung nicht befolgen, fühlen wir Leid bis zu dem Punkt der Zerstörung der Körper. Es ist unmöglich, die Seelen zu zerstören, doch durch die Verminderung der Anzahl der Körper, verbinden sich die Seelen (viele kleine Seelen verbinden sich innerhalb weniger großer Seelen), nicht durch Anstrengungen, sondern durch Leiden (die Zerstörung der Körper). Der Schöpfer ersehnt Gutherzigkeit, d.h. uns zur Gleichheit mit Ihm zu bringen. Lesen Sie den Artikel von Baal HaSulam „Das Wesen der Religion und ihr Ziel“, der erklärt, dass unsere Entwicklung zielgerichtet ist und der Schöpfer nicht mittelfristige Zustände in Betracht zieht, sondern nur den endgültigen Zustand! Und ich trauere nicht um Rabash – ich bin immer bei ihm! Das ist nicht etwas, das in der Vergangenheit geschah, sondern jetzt und ich bin dem Schöpfer für solch einen Lehrer und Mittelsmann zwischen mir und dem Schöpfer dankbar.



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