Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Unser ganzer Planet ist nicht größer als ein Haus!

http://www.laitman.com/wp-content/uploads/2008/03/michael-laitman_27.gif“Und so machte ich eine andere entscheidende Entdeckung: unser ganzer Planet ist nicht größer als ein Haus!”

(Antoine de Saint Exupéry, Der Kleine Prinz)

 

Von einem CNN Nachrichten Blog: Der Beweis für sechs Grade der Trennung

„In einer Forschungszeitschrift vom Juni 2007, mit dem Titel Worldwide Buzz: Planetary-Scale Views on an Instant-Messaging Network (PDF) analysierten Eric Horvitz von Microsoft Research and Jure Leskovec von der Carnegie Mellon University 30 Millionen Unterhaltungen zwischen 240 Millionen Menschen, die den Microsoft Instand Messenger im Juni 2006 benutzten. Sie fanden heraus, dass die durchschnittliche Weglänge, oder der Grad der Trennung unter den anonymen Nutzern 6.6m betrug.

Sechs Grade der Trennung bedeutet, dass eine Person einen Schritt von Personen entfernt ist, die sie kennt, und zwei Schritte von den Leuten, die diejenigen kennen, die sie kennt – so ergibt sich die magische Zahl 6.“ [Anmerkung des Übersetzers: Man ist im Durchschnitt 6 Schritte von jeder Person auf dem Planeten entfernt] Rest des Beitrags lesen →



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Warum ist die Kraft ausgerechnet dann weg, wenn ich sie am dringendsten brauche?

http://www.laitman.com/wp-content/uploads/2008/03/michael-laitman_39.jpgEine Frage, die ich von einem Teilnehmer des Kabbalah Kongresses in Israel erhielt:

Der Kabbalah Kongress in Israel war ein großer Erfolg in punkto Verbindung und Vereinigung von Menschen aller Länder, unterschiedlicher Herkunft und Hintergrund – aber warum lassen wir den Abstand zwischen uns wieder größer werden, nachdem wir in unser Land zurückgekehrt sind?

Meine Antwort: Weil wir Schwächlinge sind. Wo ist die Kraft, die uns vorantreibt, sodass wir uns energiegeladen ins Getümmel werfen?

http://www.kabbalah.info/files/public/Images/laitman-com/boy-nipper-pipper.jpg„Hallo, alles aufstehen! Wir sind doch etwa keine kleinen Jungen, die nur mit Stöcken und Springseilen spielen?“ (A. Gaidar, Ein Märchen über ein Kriegsgeheimnis, über den Jungen Nipper Pipper und sein Welt der Ehre).

Um uns ins Getümmel zu werfen, geben uns Kabbalisten die „Zehn Regeln für spirituelle Arbeit“. Drei dieser Regeln versteht bereits ein Kind und sieben von ihnen kann auch ein Dieb verstehen:

Das Kind:

1. Ist glücklich, ohne zu wissen warum.

2. Kann keine Minute still sitzen.

3. Versucht mit allen Mitteln, seine Wünsche durchzusetzen.

Der Dieb:

4. Arbeitet nachts.

5. Versucht jede Nacht das zu kriegen, was er in der vorherigen nicht kriegen konnte.

6. Ist loyal seinen Freunden gegenüber.

7. Riskiert sein Leben für die unbedeutendsten Dinge.

8. Bewertet nicht, was er gestohlen hat und verkauft es um wenig Geld.

9. Weicht nicht von seinem Weg ab, auch wenn er geschlagen wurde.

10. Sieht die Vorteile seiner Beschäftigung und hat nicht den geringsten Wunsch, etwas anderes zu tun.

EPI



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Menschliche Gesetze im Dschungel, Gesetz des Dschungels in der Zivilisation

http://www.laitman.com/wp-content/uploads/2008/03/michael-laitman_25.gifEs erscheint uns, dass die Natur vom Gesetz des Überlebens des Stärkeren regiert wird. Doch eigentlich könnte nichts weniger der Wahrheit entsprechen, da die Abhängigkeit unter allen Spezies diese dazu zwingt, sich um das gegenseitige Überleben zu kümmern. Zoologen wissen beispielsweise, dass die scharfen Kämpfe unter Tieren meistens friedvoll enden und weder zum Tode noch zu ernsthaften Verletzungen führen, da sie kämpfen, um eine Hierarchie innerhalb ihres Rudels herzustellen.

Die äußerliche Betrachtung eines lebenden Organismus könnte darauf hindeuten, dass dieser völlig von blinder Natur gelenkt wird. Es scheint, als ob lebensfeindliche Kräfte diesen Organismus umgeben, während dieser um sein Überleben kämpft. Jedoch entdecken Wissenschafter, dass alles dynamisch ausgeglichen ist und das Überleben nicht auf Kampf beruht, sondern auf gegenseitiger Kooperation unter allen Spezies, wo Unterstützung und Kampf sich gegenseitig ergänzen, ausgleichen und folglich ein Gleichgewicht herstellen.

Sogar die Wurzeln von unterschiedlichen Pflanzen wachsen zusammen, um ein einheitliches System zu erschaffen, indem Pflanzen mit weniger entwickelten Wurzeln zusätzliche Unterstützung von stärkeren Pflanzen bekommen. Wenn eine Spezies von Pflanzen von einer anderen ersetzt wird, ist dies nicht ein Kampf um Territorien, sondern ein Entwicklungsprozess des Lebenszyklus. Rest des Beitrags lesen →



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Egoistischer Fortschritt vs. Spiritueller Fortschritt

http://www.laitman.com/wp-content/uploads/2008/03/michael-laitman_37.jpgDiese Frage habe ich von Hanna als Reaktion auf den Post „Warum die Kabbala uns abstößt“ erhalten: „Ich dachte, dass die Existenz innerhalb des Egoismus nur ein Schatten einer weit entfernten Reflektion des Schöpfers ist, so dass der Schöpfer eigentlich „kein Elend verursacht… es ist unsere Unfähigkeit richtig wahrzunehmen, nicht wahr? Was ich als einen Kampf in mir verspüre, ist eigentlich die Tatsache, dass ich mich auf die meisten meiner Wahrnehmungen – was den Weg zur Wahrheit anbelangt – nicht verlassen kann und trotzdem bin ich dazu gezwungen, mich vorwärts zu bewegen.“

Meine Antwort: Wenn wir uns weiterhin egoistisch entwickeln und in unserer angeborenen egoistischen Natur verblieben, würden wir uns mit allem, was wir wissen, in dem uns vertrauten egoistischen Verständnis der Welt bewegen. Wenn wir uns jedoch in Richtung Spiritualität entwickeln wollen, müssen wir unsere egoistische Natur verlassen und in eine gegenteilige, unbekannte Natur eintreten. Das bedeutet, dass wir „in der Dunkelheit“, d.h. in Eigenschaften und Gefühlen, die wir bisher noch nicht wahrnehmen, voranschreiten müssen, bis wir diesen neuen Eigenschaften gerecht werden, und in ihnen zu leben lernen.

DL



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Mein Artikel bei Ynetnews – Eine Kabbalistische Interpretation der Wirtschaftskrise

http://www.laitman.com/wp-content/uploads/2008/03/michael-laitman_36.jpgMein Artikel über das Ego, welches als Auslöser hinter der globalen Wirtschaftskrise steckt, wurde am 24. März 08 auf der Seite von Ynetnews veröffentlicht. Hier ist die deutsche Übersetzung:

Eine Kabbalistische Interpretation der Wirtschaftskrise

Das Ego, welches uns dazu treibt Profite auf Kosten anderer zu machen, steht in völligem Widerspruch zu der Balance, die zwischen den Elementen der Natur herrscht und welche für die harmonische Existenz der Natur lebenswichtig ist.

Die Ereignisse in der amerikanischen und weltweiten Wirtschaft beweisen, dass es dieses Mal ernst ist und die globale Wirtschaft in einer tiefen Krise steckt. Was verursacht diese verrückten Turbulenzen und wie kann der Verfall gezügelt werden? Die Kabbala bietet zusammen mit Vorschlägen zur Lösung der Krise auch eine Erklärung.

Wie bei jedem sozialen System heißt das Spiel „Wechselwirkung“. Krisen, bei denen ein Element andere „infiziert“ und den Markt an den Rande des Zusammenbruchs bringt, gehören zu den Zeichen der ökonomischen Globalisierung. Deshalb sehen wir Kredit- und Immobilienblasen in den Vereinigten Staaten platzen, was einen weltweit ansteckenden Zusammenbruch der Börsen, Banken, Unternehmen und Hedgefonds mit sich bringt.

Andererseits ist der Versuch, die ökonomische Krise anhand von bekannten Modellen zu lösen, zum Scheitern verurteilt. Es erweist sich, dass das wirtschaftliche System weder kontrolliert noch genau vorherbestimmt werden kann und dass eine Bewegung auf der einen Seite der Welt auf der anderen Seite ernsthafte Auswirkungen hat.weiter…

Die Weisheit der Kabbala besagt, dass wir, wenn wir die Gesetze verstehen und befolgen, welche in der Natur wirken, unser Verständnis darüber, was die Zukunft bringen wird, untermauern und das nächste Debakel wohl vermeiden können.

Professor Günter Blobel, M.D., Ph.D., der 1999 den Nobelpreis für Physiologie und Medizin erhielt, ist nebenbei auch noch ein führender Forscher am Rockefeller Institute in New York und wurde kürzlich so zitiert: „Sogar die Wissenschaft glaubt, dass das Prinzip der Wechselseitigkeit der Schlüssel zur Existenz aller Systeme der Natur ist. Das beste Beispiel dafür sind die Zellen in einem menschlichen Körper. Diese verbinden sich untereinander über gegenseitiges Geben zum Wohle des gesamten Körpers. Jede Zelle nimmt, was sie für ihre Existenz benötigt und widmet den Rest ihrer Kraft dem gesamten Körper.“

In ihren Schriften beschreiben die kabbalistischen Weisen die „höhere Natur“ als eine Kraft, welche die gesamte Realität mit Liebe einhüllt. Und sie erklären, dass der Sinn davon darin besteht, alle Elemente der Realität in Balance und Harmonie zu versetzen. Und wenn wir uns die Beziehungen in der Natur genauer ansehen, können wir erkennen, dass die Balance und Harmonie eigentlich das ist, was Leben erst ermöglicht.

Andererseits wirken in den künstlichen Systemen, welche die Menschheit für sich selbst erschuf, gegensätzliche Gesetze. Das Fundament des menschlichen Verhaltens, welches alle ökonomischen und sozialen Systeme antreibt, ist das Ego, welches ständig die endlosen persönlichen Interessen von Investoren und Aktieninhabern dem Gesamtwohl der Allgemeinheit vorzieht. Die Jagd nach Reichtum, Ehre und Kontrolle auf Kosten anderer sind die Hauptprioritäten von Geschäftsinhabern.

Und genau hier haben sie sich selbst in die Ecke gestellt: Je mehr sie versuchen, sich von einander zu trennen, desto mehr merken sie, wie verbunden wir alle sind. Daraus resultierend finden wir uns in einer Zwickmühle wieder. Einerseits treibt uns das Ego dazu an, uns voneinander zu trennen und andererseits treibt uns die Globalisierung zu der Wahrnehmung, dass wir alle verbunden sind und uns vereinen müssen, wie die Zellen in einem Körper. Diese komplexe Situation bringt einen innerlichen Konflikt hervor, den wir nur schwer begreifen können.

Um zu überleben, muss das soziale System den Gesetzen der Natur angepasst werden. Die Lösung liegt in der Bildung. Marktführer müssen sich um die Ursache der Krankheit kümmern, anstatt zeitweilig schmerzlindernde Medikamente zu verteilen. Damit dies geschehen kann, so beschreibt die Kabbala, müssen einige anfängliche Hürden überwunden werden.

  • Benutzen Sie verschiedene Medienkanäle, um den Menschen bewusst zu machen, dass wir ein Körper sind, der aus vielen Zellen besteht und, dass wir alle miteinander verbunden sind. Jede einzelne Zelle (jeder Mensch) wird in diesem universellen System verstehen müssen, dass das für ihn profitabelste ökonomische Modell im Glück der Mitmenschen liegt. Dies ist der einzige Weg, wie ein Mensch seine Existenz dauerhaft erhalten kann.
  • Machen Sie der Öffentlichkeit die eigentlichen Hintergründe der Krise bewusst. Die Menschen werden verstehen, dass es ein Gesetz gibt, welches alle Systeme der Natur lenkt und dass die Turbulenzen, die wir jetzt verspüren ein Resultat unserer Handlungen gegen dieses Gesetz sind. Beispiele davon finden wir in den Systemen der Natur und ihren gegenseitig nutzbringenden Beziehungen.
  • Entscheidungsträger werden lernen müssen, wie das allgemeine System der Natur arbeitet und welche Auswirkungen das in Bezug auf notwenige Veränderungen in den menschlichen Systemen hat, welche so gestaltet werden müssen, dass sie in Balance geraten.
  • Nur wenn die Menschen, die unser Leben beeinflussen, in dieser Richtung handeln werden, werden wir darin erfolgreich sein, die Welt aus dem Schlamm, in dem sie heute bis zum Halse steckt, zu ziehen und sie auf sicheren Boden zu bringen.


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Die Bedingungen für die Korrektur der Seele

http://www.laitman.com/wp-content/uploads/2008/03/michael-laitman_24.gifEine Frage, die ich erhielt:

Obwohl Baal HaSulam schreibt, dass eine spirituelle Person für sich nur das behält, was sie für das Überleben braucht und den Rest der Gesellschaft gibt, raten Sie aus irgendeinem Grund niemandem, sich so zu verhalten. Stimmen Sie mit Baal HaSulam nicht überein? Oder fürchten Sie, dass dies die Leute abschrecken würde?

Mich zum Beispiel, obwohl ich selbst zu wenig Geld habe, schreckt das ab!

Meine Antwort: All unsere Handlungen müssten mit dem Gesetz der Natur übereinstimmen. Wäre das der Fall, würden wir uns als integrierter Bestandteil der Natur fühlen – in der Welt der Unendlichkeit – das bedeutet im Zustand der Ewigkeit und Vollkommenheit, wie die Natur (der Schöpfer) selbst.

Die Kabbala – die Wissenschaft über die Ganzheit der Natur – hilft uns, diesen Zustand nicht durch Schläge und Leiden zu erreichen, sondern durch bewusste Entwicklung. Sie sagt uns, dass das allumfassende Gesetz der Natur das Geben und die Liebe ist. Das ist die Vorgehensweise aller Teile der Natur – der unbelebten, pflanzlichen und tierischen. Sie nehmen nur, was sie zur Aufrechterhaltung ihrer Existenz brauchen. Und sie erfüllen diese Bedingung instinktiv, durch Gesetze, die in ihr Verhalten eingepflanzt sind. Deswegen kann ein Tier nur seine eigenen Bedürfnisse wahrnehmen.

Der Mensch auf der anderen Seite wurde als ein einziges Ganzes geschaffen, das später in einzelne Teile getrennt wurde. Deshalb nehmen wir ganz natürlich andere Menschen wahr – und weil wir in unserer Wurzel noch verbunden sind, können wir mit den Wünschen, Freuden und Leiden anderer durchdrungen werden. So ist jeder in einer Art geschaffen, zusätzlich zu seinen natürlichen eigenen Verlangen auch Verlangen von denen, die um ihn herum sind, zu empfangen. Wenn jemand die Verlangen der Gesellschaft (Reichtum, Macht, Wissen) aufnimmt und diese für das Wohl der Gesellschaft einsetzt, dann benutzt er sie richtig, um sich mit den anderen zu verbinden.

Wenn sie jedoch jemand dafür nutzt, sich selbst zufrieden zu stellen und dies seinen natürlichen eigenen Verlangen hinzufügt, dann verbindet er sich NICHT mit den anderen und erfüllt das generelle Gesetz der Natur nicht. Diese Art des Verhaltens wird „egoistisch“ genannt, und dieses lässt jemanden seine Unterschiedlichkeit zur Natur als Leiden fühlen. In anderen Worten, er fügt sich selbst Leid zu! Rest des Beitrags lesen →



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Meine Frau ist dagegen, dass ich Kabbalah studiere!

http://www.laitman.com/wp-content/uploads/2008/03/michael-laitman_25.jpgFrage an ML: Ich studiere nun seit zwei Monaten leidenschaftlich ihre Unterlagen und ich bin ihnen von Herzen dankbar.

Ich wende mich wegen einer zunehmenden Krise in meiner Familie an sie – meine Frau ist dagegen, dass ich Kabbalah studiere. Sie ist an einer Veränderung in Richtung Spiritualität nicht interessiert. Ich habe in den letzten zwei Wochen nichts anderes zu tun versucht, als zu geben, ohne etwas dafür zu erhalten, aber ich sehe keinerlei Verbesserung. Was kann ich in Rücksichtnahme zu ihr tun, um Hilfe für mich selbst und unser gemeinsames spirituelles Wachstum zu erhalten? Ich denke, dass ich nur fähig bin, mich selbst zu ändern. Wird dies meine Frau auch beeinflussen?

Meine Antwort:

  1. Sie wird sich wahrscheinlich daran gewöhnen, also versuchen Sie es weiter und erklären ihr freundlich, dass Sie nur neugierig sind. Das deshalb, weil wenn Sie ihr erklären, dass Sie alles gefunden haben, was Sie im Leben immer wollten, wird sie definitiv dagegen sein – schließlich will SIE alles sein (das ist es, was der Egoismus sich wünscht).

  1. Überzeugen Sie sie, dass es ein zeitlich begrenztes Interesse ist. Es hat Ihr Interesse geweckt und wird bald WIE ÜBLICH vorübergehen (wer weiß das wirklich?). Sie können sie zu der Gruppe mitbringen und ihr zeigen, dass Sie der Familie nicht schadet, sondern sie im Gegenteil stärkt.

  1. Sie müssen ihr zeigen, dass Sie und die Familie davon profitieren; dass die Familie profitiert – und sie kann durch das Kabbalahstudium nur profitieren.

  1. In jedem Fall a) erwähnen Sie nicht, wie sehr es Sie gefangen nimmt, b) gehen Sie mit ihr ins Kino oder essen, mindestens einmal in der Woche, c) beschäftigen Sie sich mit den Kindern, d) besuchen Sie ihre Mutter und machen Sie andere Dinge – kompensieren und improvisieren Sie..

  1. Betonen Sie genau, dass Sie an der Seele arbeiten, die ewig ist, und nicht an der Familie, die zeitlich begrenzt ist… Und deshalb brauchen Sie es – und trennen beides: Die Seele ist höher, aber alles in dieser Welt ist für die Frau.

Wenn es so nicht funktioniert, dann muss sich etwas in dieser Welt ändern, denn die Seele ist wichtiger. Die Erfahrung zeigt, dass Frauen zum größten Teil, wie auch Männer, es akzeptieren, sich nicht in die Studien ihres Partners einmischen und sich sogar passiv daran beteiligen. Darüber hinaus werden sie eventuell involviert und werden dadurch inspiriert.

EMH



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Mann und Frau in der Kabbalah

http://www.laitman.com/wp-content/uploads/2008/03/michael-laitman_201.gifDer Öko-Feminismus behauptet, dass die Männer die Natur kontrollieren, während Frauen sich in die Natur integrieren. Ein Mann muss sich grundsätzlich selbst kontrollieren, sein Ego beugen und sich an den Schöpfer richten. Eine Frau andererseits wendet sich ohne großen Konflikt dem Schöpfer zu.

Dies trifft natürlich nur auf den begrenzten Bereich unserer irdischen Welt zu, während unserer Entwicklung durch die Grade der Verhüllung.

Danach, wenn wir den Machsom überqueren, werden Männer und Frauen in ihrer spirituellen Entwicklung ebenbürtig.

Sind Männer schuld an der miserablen Situation unseres Planeten? Sind Frauen besser für die Natur als Männer?

Der weibliche Egoismus ist weniger schädlich für die Welt, da er zweckmäßiger und mehr mit dieser Welt verbunden ist. Frauen, die die Spiritualität anstreben, können Männern einen Impuls in diese Richtung geben, indem sie ihnen zeigen, dass sie sie nur dann respektieren und ehren, wenn sie sich spirituell entwickeln wollen.

Warum ist es so schwer für Männer, die Verlangen der Frauen zu spüren? Eine Frau hat völlig andere Verlangen wie ein Mann – die Wellenlängen sind nicht dieselben. Daher ist es ziemlich schwer für einen Mann, die Frauen zu verstehen.

Was soll ein Mann tun, um seinen Wunsch, die Frau zu verstehen, wachsen zu lassen? Er muss in erster Linie verstehen, dass das Verlangen einer Frau eine große (oft die entscheidende) Kraft in der spirituellen Entwicklung des Mannes darstellt.

Was ist der Unterschied, wenn man durch die Gruppe oder durch die Frau in Richtung Größe des Ziels angefeuert wird? Sind beide wichtig? Anfangs kommt die Wichtigkeit des Ziels von der Frau, während in der Gruppe die Wichtigkeit des Ziels die Form des „den anderen geben und sie lieben“ (also den Schöpfer) annimmt.

EPI



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Kabbalah und Humor

http://www.laitman.com/wp-content/uploads/2008/03/michael-laitman_35.jpg

Mir wurde folgende Frage gestellt: Wie stehen Kabbalisten dem Humor gegenüber? Gibt es kabbalistische Witze?

Meine Antwort: Im ersten der 12 Jahre, die ich an Rabash’s (Kabbalist Baruch Ashlag) Seite verbrachte, war ich ziemlich erstaunt darüber, wie sehr er Humor, Witze, Neuentdeckungen, unerwartete Situationen und unkonventionelle Ansichten liebte.

Solche Dinge mögen Kabbalisten einfach, weil sie immer jung bleiben. Warum? Weil die Seele kontinuierlich wächst und das spirituelle Wachstum bewirkt, dass sich ein Kabbalist wie ein Kind fühlt.

Egal wie er nach außen erscheint, ein Kabbalist wird seiner selbst nie überdrüssig, tatsächlich wird er „einfacher“ als die anderen Menschen dieser Welt.

Neben dem „jung bleiben“ ist es für einen Kabbalisten auch charakteristisch, dass er sich einer ständigen inneren Revolution aussetzt, mit sich selbst streitet, sich analysiert und Schlüsse über seine eigenes Selbst oder seine Beweggründe zieht.

Ein Kabbalist betrachtet seine irdische (egoistische) Natur von der Seite, aus der Sicht der Höheren Natur – dem „Punkt im Herzen“ oder der Eigenschaft des Gebens aus – genauso wie der Schöpfer ihn betrachten würde – und so versucht er, diese Sicht zu rechtfertigen.

Ein Kabbalist erfährt ständig innere Widersprüche, welche er nicht durch Beschwichtigungsversuche oder Zustimmung lösen kann, sondern nur indem er das, was „gegen ihn“ (Geben) über das stellt, was „für ihn“ (Empfangen) ist.

So sind Witze, Humor und Anekdoten Möglichkeiten, Widersprüche zu überwinden – sie alle basieren auf den Ungereimtheiten des Lebens und ähneln daher spirituellen Situationen, die jedem Kabbalisten bekannt sind.

Übrigens hörte ich kürzlich, dass man bereits Witze von mir (oder über mich) sammelt..

EPI



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Was ist die Gematria?

http://www.laitman.com/wp-content/uploads/2008/03/michael-laitman_311.jpgFrage an ML: Was ist die Verbindung zwischen Kabbalah und der Gematria? Zum Beispiel haben der Schöpfer und die Natur denselben numerischen Wert in der Gematria. Was ist Gematria und was beweist sie?

Meine Antwort: Sie ist kein Zahlenspiel wie viele Leute glauben. Kabbalisten verwenden die Gematria, um Zustände, Kräfte und Stufen, die die Seele durchmacht, zu beschreiben. Es gibt nichts Verborgenes darin und die Kabbalisten verwenden sie für keine anderen Zwecke. Die Gematria ist einfach eine Ausdrucksweise, die die Beziehungen zwischen Kräften und Phänomenen in den Höheren Welten beschreibt; und jemand, der darüber schreibt, ist eine Person, die solche Beziehungen entdeckt und beobachtet. Der „Schöpfer“ und die „Natur“ sind Ausdrücke, die die allumfassende generelle Kraft beschreiben.

EMH

Was Kabbalah nicht ist: Zum Video (englisch).



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