Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Blitz Tips der Kabbala 20/11/16

Frage: Existieren Sie, so wie Sie es uns von der Weisheit der Kabbala erzählt haben, gerade jetzt in zwei Welten, in der physischen und der spirituellen Welt?

Antwort: Ich existiere mit Ihnen.

Frage: Können Sie uns aus eigener Erfahrung erzählen, wie man die Eigenschaft des Schöpfers, die Eigenschaft des Gebens, erwirbt?

Antwort: Es ist nur durch die Gruppe möglich. Wenn ein Mensch mit der Gruppe verschmilzt, bereitet er sich für die Auflösung im Schöpfer vor – so findet der Kontakt, die Vereinigung mit dem Schöpfer statt.

Frage: Erfüllt ein Mensch, welcher die Eigenschaft der höheren Kraft erworben hat, seine Wünsche und Leidenschaften?

Antwort: Nein, er wird immer wieder feststellen, dass er Wünsche und Leidenschaften hat, die er nicht kontrollieren kann. Er muss das höhere Licht, den Schöpfer darum bitten, ihn zu korrigieren.

Frage: Verlieren wir den Geschmack der spirituellen Erkenntnisse, sobald wir zu unserem individuellen Ende der Korrektur kommen? Schließlich löst sich ein Mensch, der die Spiritualität erreicht, wie in Nebel auf.

Antwort: Im Gegenteil, alles was von mir verschwindet, wird meins; darin fühle ich den ewigen, vollkommenen und uneingeschränkten Geschmack.

Frage: Was macht ein Kabbalist, der die Leiden der anderen sieht?

Antwort: Er muss das Leiden rechtfertigen, da es ihm durch sein Ego nötig erscheint. In der Eigenschaft der Liebe und des Gebens wird das ganze Leiden als riesige Freude wahrgenommen, da es in der Welt kein Leid gibt.

Frage: Wenn mich das Geschick dieser Welt bewegt, ist es dann auch der Eigenschaft des Gebens ähnlich?

Antwort: Nein, das Schicksal dieser Welt betrifft nur deshalb einen Mensch, weil er durch diese Welt den Schöpfer kennen lernen kann. Das dient dazu, alle Menschen mit Ihm vertraut zu machen, um sie auf die Stufe von Ganzheit und Ewigkeit zu heben.

Aus der russischen Kabbala-Lektion, 20/11/16

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Gibt es den Teufel?

Frage aus Facebook: Gibt es Satan oder ist er eine Erfindung?

Antwort: Er ist die egoistische Kraft des Menschen. In der Weisheit der Kabbala wird viel darüber gesagt. In der Tora und im Buch Sohar leitet sich das Wort „Satan“ von dem Wort „Sotah“ (Abweichung), „Masit“ (Ablenkung), ab. Es lenkt einen Mensch vom richtigen Weg ab. Diese Kraft lebt in allen und man kann sie unmöglich loswerden. Es gibt keine „chirurgische Operation“, die helfen wird. Es gibt viele unterschiedliche Manifestationen des Egoismus und die Kraft, die uns von einer guten Verbindung zwischen uns ablenkt, heißt Satan.

Frage: Wie kann man sich da helfen?

Antwort: Es geht nur, wenn wir unsere Kommunikation über dem Egoismus aufbauen. Diese egoistische Kraft besteht ständig und wird immer wieder Zwietracht zwischen uns säen. Wenn es die Menschen aber eines Tages schaffen, sich zu verbinden, wird der satanische Unfug zu unseren guten Handlungen, die dann wachsen, hinzugefügt. Dank der Tricks des Ego werden wir uns selbst zwingen, uns näher zu kommen. Aus diesem Grund wird Satan zu einer guten Kraft werden. Letztlich hilft uns das Verständnis des richtigen Zusammenspiels der Kräfte.

Von Kab TV  „Neues mit Michael Laitman“, 30/1/17

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ALL AS ONE – Kabbala Kongresse Chile/Brasilien/Mexiko/USA

Wie man sich am besten auf die kommenden Kabbala-Kongresse vorbereitet, erfahren Sie hier (Sprache: englisch):

Bildschirmfoto 2017-04-17 um 14.39.56



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Politische Ansichten

Frage aus Facebook: Einerseits sagen Sie, dass sich die Menschheit auf die eine oder andere Art vereinigen wird, und dass es keine Grenzen mehr geben wird, und andererseits sagen Sie, dass jeder in seinen eigenen Grenzen leben und die Menschen bilden muss. Für welche politische Seite sind Sie, die Linke oder die Rechte?

Meine Antwort: Keine. Ich verstehe, wohin uns die Natur leitet und ich rate jedem, zu studieren und diese Veranlagung zu erforschen, und sich wirklich daran anzuhaften, weil es unmöglich ist, sich gegen die Natur zu stellen.

Kommentar: Entsprechend der Person, die diese Frage gestellt hat, befindet sich die Natur auf der extrem linken Seite, weil die Welt sowieso zur Einheit hin voranschreitet…

Meine Antwort: Die Natur kann nicht extrem links sein. Sie vereint uns über allen Unterschieden, weil sie nach dem Prinzip „Liebe wird alle Übertretungen überdecken“ arbeitet – was bedeutet, dass entgegengesetzte Parteien entdecken und verstehen müssen, dass sie mit allem Negativen richtig umgehen müssen. Sie müssen trotz der negativen Eigenschaften jeder Seite ernsthaft arbeiten, und so zwischen ihnen das richtige System der Verbindung aufbauen, bis sie die wirkliche Liebe erreichen.

Unsere eigentliche Natur ist, einander zu hassen. Wenn wir ein bisschen tiefer graben, können wir dieses Problem identifizieren. Jeder von uns ist ein absoluter Individualist, der von einer besonderen, getrennten Wurzel des allgemeinen Systems abstammte und abstieg. Deshalb sind wir vollkommen unterschiedlich und einander entgegengesetzt. Wir müssen lernen, jenseits aller Unterschiedlichkeiten und Meinungsverschiedenheiten eine Verbindung zu etablieren, so als würden wir ein zweites Stockwerk über uns erbauen. Die Weisheit der Kabbala lehrt uns diese Regeln.
Aus KabTV “Neues mit Michael Laitman” 1/30/16

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Auge um Auge, und wo ist die Liebe?

Frage aus Facebook: Was ist die Bedeutung von „Auge um Auge, Zahn um Zahn“?  

Antwort: Das bedeutet, dass wir zwischen den Menschen korrekte Beziehungen auf der Ebene der Natur (der egoistischen Ebene), etablieren müssen.

Einerseits sollten wir überhaupt nichts berücksichtigen außer der Gleichheit, wenn die Kraft der Handlung eine gleiche, entgegengesetzte Kraft verursacht. Andererseits, wenn alle Menschen auf der Welt einander entgegengesetzt sind, dann gibt es ein Verständnis darüber, dass das System der Verbindung höher sein muss als ihre Natur.

Die Weisheit der Kabbala hilft dem Menschen, die Eigenschaft der Verbindung jenseits des Egoismus zu erwerben. Das nennt man „Glaube über dem Verstand“ oder „Die Liebe bedeckt alle Übertretungen“. Die Liebe löscht nichts aus. Wir sehen alle Unreinheiten und alle Probleme zwischen uns, in welchem Ausmaß jeder dem anderen entgegengesetzt ist und wie verschieden der eine vom anderen ist. Das ist uns von der Natur gegeben worden! Aber indem wir uns anstrengen, bauen wir eine Brücke einer ganz anderen Art der Verbindung über allem, und wir verstehen, wer wir sind.

Die Weisheit der Kabbala bietet uns eine Methode, die man die „Mittlere Linie“ nennt, und die uns hilft, dies zu tun. Wenn wir über die Welt nachdenken, über ein normales Leben, und über gute, gegenseitige Beziehungen unter uns, dann können wir das nur mit dieser Methode erreichen.
Aus KabTV “Neues mit Michael Laitman” 1/30/16[202110]



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Verstand und Gefühl

Frage: Woher kommen entsprechend der Weisheit der Kabbala bei einem Menschen die Gedanken?

Antwort: Gedanken sind ein Produkt des Wunsches. Verlangen ist das Grundthema des Menschen: Ich möchte meine Leere füllen. Infolgedessen tauchen die Gedanken auf, um herauszufinden, wie ich mich selbst füllen kann.

Frage: Woher kommen die Gefühle?

Antwort: In den kabbalistischen Quellen gibt es keine Hinweise auf solche Konzepte. Es gibt ein Verlangen und es gibt die Absicht, die hilft, den Wunsch zu erfüllen. Die Absicht ist eine zusätzliche Stufe über dem Wunsch, die ausdrücklich zur Wunscherfüllung dient.

Zuerst kommt der Wunsch, dann die Absicht, da der Verstand den Wunsch niemals ändert. Im Gegenteil, der Wunsch regiert den Verstand. Was auch immer Philosophen, Schriftsteller, Dichter, Künstler den Menschen darlegen möchten – unser körperliches Verlangen ist Herrscher über alles.

Frage: Was bedeuten laut Kabbala die Emotionen wie Freude, Humor, etc.?

Antwort: Das sind alles Gefühle im Verlangen.

Frage: Welche Funktion haben die Gefühle und der Verstand eines Menschen in seiner spirituellen Entwicklung?

Antwort: Die Rolle der Gefühle soll zeigen, was mit dem Wunsch eines Menschen geschieht; die Rolle des Verstandes ist es, mit diesen Wünschen zu arbeiten. Der Verstand arbeitet aber nicht selbst mit ihnen. Er kann das Verlangen jedoch durch das Licht, das erneuert, bewegen.

Häufig versuchen Psychologen und Experten aus pseudowissenschaftlichen Bereichen, mit der inneren Welt, mit den Gedanken und Wünschen eines Menschen zu arbeiten; es gelingt ihnen aber nicht vollständig.

Als Ergebnis der Wünsche beeinflussen die Gedanken die innere Welt eines Menschen. Mit Hilfe seiner Gedanken, schafft der Mensch in seinem Wunsch die Bedingungen, unter welchen das umgebende Licht beginnt ihn zu beeinflussen beginnt.

Aus der russischen Kabbala Lektion, 21/8/16

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Was feiern wir zu Pessach eigentlich?

Frage: Wer sind die Ägypter und das Volk Israel im Bezug auf die spirituelle Arbeit?

Antwort: Die Tora spricht über einen Mensch, wie über einen Gegenstand, der die gesamte Welt in sich einschließt. Alles befindet sich im Mensch. Der Ägypter in uns symbolisiert egoistische Kräfte; das Volk Israel die altruistische Kräfte oder Kräfte, die altruistisch sein wollen, jedoch unter der Herrschaft der Ägypter stehen (Egoismus). Der Pharao repräsentiert das gesamte Ego, in dem wir existieren. Der Schöpfer stellt die höhere Kraft dar, die den Pharao, Moses und alle anderen kontrolliert. Seine Aufgabe ist es, die ganze Schöpfung in Entsprechung zu Ihm zu bringen, zum Altruismus. Dazu müssen wir den Egoismus als böse sehen und daraus austreten.

Moses ist eine Kraft, die innerhalb des Menschen einen Teil des Schöpfers darstellt, welche ihn zur Enthüllung und Erlangung der höheren spirituellen Eigenschaften zieht. Aus den Zuständen zwischen Egoismus und Altruismus ergeben sich Handlungen, die dem Menschen zeigen, welcher Seite er gerade mehr zugeneigt ist oder mit welcher Seite er sich gerade mehr verbinden will – dem Schöpfer oder dem Pharao.

Auf diesem Weg sortiert er seine Verlangen und als Resultat seiner Arbeit versteht er, was ihn tatsächlich antreibt. Er merkt, dass er sich völlig unter der Kontrolle des Pharaos befindet. Wo immer er sich auch hinwendet, entdeckt er den Pharao in sich. Er meint, dass er bereits für das Geben und für die Liebe zu anderen arbeitet, dass er über allen weltlichen Verlangen steht, in Wahrheit jedoch will er noch immer alles nur zum eigenen Vorteil empfangen.

Am Ende ist er nicht nur verzweifelt sondern auch davon überzeugt, dass der Pharao ihn zu 100% einnimmt. Zur gleichen Zeit taucht in ihm ein bestimmter Punkt auf, genannt Moses, der dem Pharao in ihm widerstehen kann. Moses beginnt den Kampf mit dem Pharao, der durch die zehn Plagen von Ägypten dem Untergang geweiht ist, um das Ego zu überwinden. Auf diesem Weg beginnt ein Mensch zu verstehen, dass er sich vom Ego befreien kann. Wie? Das ist noch nicht klar. Er tritt mit diesem Gefühl in die Dunkelheit ein, in der er einerseits nicht sehen und verstehen kann, wie sich die Erlösung vollzieht, andererseits hat er ein leidenschaftliches Verlangen danach. Diese Nacht wird als die Nacht des Auszuges aus Ägypten bezeichnet und das feiern wir an Pessach.

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Versklavung durch den Pharaoh

Baal HaSulams „Kommentar zur Pessach Haggada“ (Aus dem Artikel „Dies ist für Juda“): „Dieses Brot, das unsere Väter im Lande Ägypten aßen“ (Die Pessach-Haggada): …daraus folgt, dass ihnen die Mizwa, eine Matza zu essen, gegeben wurde, als sie noch versklavt waren und der Zweck der Mizwa war für die Zeit der Erlösung, weil sie dann in Eile weggingen.

Dies geschieht immer, wenn wir die gegenwärtige Stufe verlassen und von einem Zustand in den nächsten überwechseln: versklavt in Ägypten, beherrscht durch unser Ego, dem Pharao, unserem störrischen „bösen Trieb“, der uns gefangen hält und uns davon abhält, uns über unseren Neid, unseren Hass, unsere Lust und Begierde zu erheben.

Wie sehr wir es auch versuchen mögen, können wir uns noch nicht über diese egoistischen Eigenschaften erheben und fesseln uns selbst, was der Stufe, die dem Exodus aus Ägypten vorausgeht, entspricht. Wir sind noch immer nicht fähig, zu „einem Mann mit einem Herzen“ zu werden und die Bürgschaft einzuhalten, so dass die integrale Kraft der Liebe und des Gebens, die wir als Schöpfer bezeichnen, enthüllt wird.

Während wir also noch immer durch den Pharao versklavt sind, müssen wir uns den nächsten Zustand vorstellen und damit spielen, wie Kinder, die erwachsen sein spielen. So müssen wir versuchen, das Leben eines „spirituell Erwachsenen“ spielen.

Aus dem 1. Teil des Täglichen Unterrichtes, 18.04.2011, „Dies ist für Juda“



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Pessach ist für jeden

Frage: Müssen Ihre nichtjüdischen Kabbalaschüler das Pessachfest und andere jüdische Feste feiern? Bei uns sagen viele, dass wir schnellstens Matzen kaufen und Pessach Seder ausrichten sollten.

Meine Antwort: Meine lieben Schüler! Ich versuche, diese Frage einfach und endgültig zu beantworten, da ich sie immer wieder gestellt bekomme und bereits mehrmals beantwortet habe.

Das jüdische Volk ist eine kabbalistische Gruppe, die bis zum ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung existiert hat und 1700 Jahre zuvor von Abraham in Babylon gegründet wurde. Im ersten Jahrhundert haben die Juden ihre spirituelle Stufe verloren und vergessen, wer sie sind. Heute lebt das wieder auf, weil die Kabbala von der Welt zur Korrektur gebraucht wird.

Ihr müsst alle authentischen jüdischen Quellen studieren, weil sie alle von Kabbalisten geschrieben wurden; und wir studieren sie in deren wahrer kabbalistischer Deutung und nicht so, wie sie das jüdische Volk seit dem ersten Jahrhundert studiert: rein materiell, als würde es sich um unsere Welt handeln.

Unter anderem muss natürlich auch die Haggada schel Pessach – die Pessach-Erzählung über den Auszug aus Ägypten – studiert werden, weil es darin nicht um den Auszug aus dem Land Ägypten, sondern um den Aufstieg über unseren Egoismus geht.

Ihr könnt zusammen mit uns dem Brauch folgen, ihr könnt virtuell zusammen mit uns abends am feierlichen Pessachmahl teilnehmen und Matzen mit gefülltem Fisch oder auch Brot mit Schweinefleisch essen – wie ihr wollt.

Baal HaSulam schreibt im Buch „Die letzte Generation“, dass jedes Volk selbst in der Endkorrektur nach Belieben in seiner Religion und seinen Bräuchen bleiben soll. Nur die Beziehungen zwischen den Menschen sollen sich vom Hass zur Liebe verändern – genau das bedeutet der Auszug aus Ägypten.

Ich wünsche uns allen ein solches Fest!



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Pessach

Pessach bedeutet den Übergang aus der Wahrnehmung unserer Welt, die jedem Menschen unserer Welt eigen ist, in die Wahrnehmung der höheren Welt. Das ist nur dem Kabbalisten möglich. Pessach ist wie alle jüdischen Feiertage ein kabbalistischer Feiertag. Er besagt, dass der Mensch vom Zustand der Unmöglichkeit, sich mit anderen zu verbinden, zum Zustand gelangt, wo er seinen Egoismus überwindet und es tun kann. Der Auszug des Menschen aus der Macht des Egoismus hin zur Verbindung mit ihm geistig nahestehenden Menschen heißt „Pessach“.

Frage: Wie kann er diesen Sprung zu schaffen?

Antwort: Durch das Verlangen. Weil vom Einzug in Ägypten bis zum Auszug sich das riesige egoistische Verlangen ständig entwickelt, welches dem Volk Israel nicht erlaubt, sich miteinander zu verbinden.

Das Volk Israel muss sich verbinden, damit es durch die Verbindung den Schöpfer offenbaren kann – die Eigenschaft des Gebens und der Liebe. Sobald Israel sieht, dass es sich nicht verbinden kann, fühlt es sich in der ägyptischen Finsternis. Doch nun ist das Volk bereit für alles, um da raus zu kommen! Das heißt „Auszug aus Ägypten“ oder die „Errettung aus Ägypten“.

Wenn wir das von der Seite der Ereignisse betrachten, die dem Menschen geschehen – weil in der Kabbalah wird normalerweise genau darüber gesprochen – dann sprechen wir hier vom Besitz des Menschen. Ein Mensch ist zu allem bereit, selbst dazu, ins Meer zu springen, nur um sich von seinem Ego zu befreien, sich darüber zu erheben, und die Eigenschaft des Schöpfers zu erreichen – das Geben und die Liebe.

Er stürzt sich ins Meer und das Meer teilt sich vor ihm. Er durchquert es, schneidet sich selbst von seinem Ego ab und indem er über dem Ego steht, beginnt er, damit zu arbeiten und den Egoismus in Altruismus umzuwandeln. Das ist der Auszug aus Ägypten, welchen wir zu Pessach feiern. 

Aus dem TV Programm „Neues mit M. Laitman“ 11.04.2016

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