Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Absolutes Glück

Frage: Was ist der Zustand in der Kabbala, der als ein Zustand vollkommenen, absoluten Glücks beschrieben wird?

Meine Antwort: Das absolute Glück besteht in der vollkommenen Übereinstimmung der rechten und der linken Linie, wenn das egoistische System (gefüllt mit Klipot, Unreinheiten, Grobheit) von der rechten Linie (Geben, Liebe, Fürsorge) ergänzt wird.

Wenn die beiden Systeme gleichzeitig  in der mittleren Linie miteinander existieren, in absoluter gegenseitigen Ergänzung, dann heißt dieser Zustand absolutes Glück.

Es bleibt aber nicht konstant, weil es ständig zusätzliche Verzerrungen, Verderbnis in sich offenbart und damit gefüllt wird. Mit anderen Worten ist jeder spirituelle Zustand, auch das Glück, dynamisch.

 

Aus dem Unterricht in Russisch, 12/17/2017

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Der Welt Kabbala Kongress – New York, New Jersey, Mai 2018

Frage: Was ist der Hauptgrund, warum ein Mensch an einem Kabbala Kongress teilnehmen sollte?

Antwort: Wir sind in einem Zustand, wo die Weisheit der Kabbala mehr und mehr anerkannt wird. Sie wird nicht mehr, so wie es im Lauf der Geschichte war, allgemeinhin missverstanden. Die Kabbala wurde als Religion, Mystik, Magie oder Philosophie bezeichnet, um nur ein paar zu nennen. Sie ist jedoch eine bedeutende Methode, die wir brauchen,  um uns und die Welt in allen Bereichen zu verbessern.

Die Kabbala erklärt auf persönlicher, häuslicher, sozialer, nationaler und globaler Ebene, die Struktur der menschlichen Beziehungen. Sie befasst sich mit der Bildung von Erwachsenen und Jugendlichen. Sie richtet sich nach dem, was im Leben am Wichtigsten ist, wie man menschliche Werte und Engagements priorisiert und wie man das persönliche, häusliche und staatliche Leben plant, um zukünftig eine harmonische Generation zu schaffen.

Anders gesagt, eröffnet uns die Kabbala eine neue, verbesserte Weltkarte. Sie zeigt, wohin uns die Welt führt und erklärt die Naturgesetze: warum und wie sie auf uns wirken. Sie fragt nicht, ob sie etwas über die Weisheit und das Bewusstsein, die sie offenlegen, wissen wollen. Wenn es für uns wichtig ist, unseren optimalen Platz in der Welt zu finden und ein glücklicheres und einfacheres Leben zu führen, dann ist es wertvoll für uns, von dem zu lernen, was die Kabbala zu bieten hat.

Aus diesem Grund lade ich alle zum Weltkongress der Kabbala ein. Ich bin mir sicher, dass jeder mit einer gesunden, rationalen und praktischen Lebenseinstellung nach Hause gehen wird, sowohl in Bezug auf das persönliche Leben, als auch auf die Welt im Allgemeinen. Im modernen Leben, das global voneinander abhängig ist, wird ein solcher Ansatz dringend benötigt.

Frage: Mit welchen Gefühlen kann ein Mensch auf einem Kabbala Kongress rechnen?

Antwort: Wir erwarten, dass dieser Kabbala Kongress praktisch wird. Er soll den Teilnehmern die Fähigkeit geben, die Kräfte der Natur, die auf uns einwirken, zu spüren und zu lernen, wie man mit den Naturkräften umgeht. Auf diese Weise können wir unser Leben auf individueller, sozialer, nationaler und sogar globaler Ebene gestalten. Wir werden dadurch erfahren, was uns und zukünftige Generationen erwartet. Es wird uns mit der eigenen Ausbildung, mit der Erziehung von Kindern, mit allem geholfen, das heißt, ich werde wissen, wie man mit allem und jedem klar kommt. Daher ist die physische Teilnahme an diesem Kongress sehr wichtig, da diese Dinge nicht aus der Ferne, über das Internet erfasst werden können.

Darüber hinaus werden die Menschen die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen und Antworten zu erhalten. Es wird viele Menschen geben, die andern helfen werden, alles was wir lernen und erfahren, überprüfen und klären zu können. Wir werden sehr glücklich sein, Teilnehmer aller Altersgruppen und Hintergründe, ohne irgendwelche Einschränkungen zu sehen, da die Weisheit der Kabbala der gesamten Menschheit gehört. Alle sind eingeschlossen, da jeder in Bezug auf die Weisheit der Kabbala gleich ist. Wir empfangen sie von Adam HaRishon („der erste Mensch“), deshalb ist sie für alle gleich.



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Jeden Tag Ägypten verlassen

Man muss sich vor allem an den Schöpfer anheften und dann durch diesen Punkt der Verschmelzung alle Störungen wahrnehmen. Man braucht diese Probleme, um mit ihrer Hilfe die Verschmelzung mit dem Schöpfer zu verstärken, ohne sich in die Lebensprobleme zu vertiefen.

Ich muss all meine Ängste und Sorgen loslassen und mich an „Es gibt niemanden außer Ihm“ anheften. Ich bin im Schöpfer, in dieser einzigen existierenden Realität, als ein Punkt enthalten, wie am Anfang der Schöpfung.

„Wisse, dass es vor der Schöpfung nur das höhere, alles erfüllende Licht gab“… Danach hat sich in diesem höheren Licht ein schwarzer Punkt verdichtet, der dem Licht mit seinem Verlangen zu genießen entgegengesetzt ist.

Aber das Geschöpf annulliert sich vollständig vor dem Licht und möchte genauso wie es sein! Nachdem ich schon die Verschmelzung mit dem Licht in einem Punkt erreicht habe, sehe ich in allem, was mit mir geschieht, nur den Schöpfer. Dann werde ich fähig sein, meinen Verstand und mein Herz zu öffnen, meine Gedanken und Verlangen in dem Maße zu offenbaren, in welchem ich sie dem Schöpfer zuschreiben kann.

Ich selber besitze nichts, ich bleibe nur dieser Punkt. All meine Wahrnehmungen gehören nicht mir, sondern werden mir vom Schöpfer gesendet, damit ich noch mehr an Ihm festhalte. Dann beginnt sich mein Punkt der Verschmelzung über all diesen Hindernissen auszudehnen und mein Bereich der Verschmelzung mit dem Schöpfer wird mehr und mehr wachsen. Dann stellt sich heraus, dass dies keine Hindernisse sind, sondern „Hilfen der Gegenseite“, weil diese Hilfen gegen mich gerichtet sind, mir aber dabei helfen, unsere Verschmelzung immer mehr zu verstärken.

Es gelingt mir nicht immer alles dem Schöpfer zuzuschreiben, obwohl ich verstehe, dass es so sein sollte. Es können derartige Ängste und Probleme auftauchen, dass ich unfähig bin, mich in der Verschmelzung mit dem Schöpfer zu halten. Das Zeichen der Verschmelzung ist die Freude, dass es niemanden gibt außer Ihm, der gut und Gutes tuend ist. Wenn ich mit Ihm verschmolzen bin, fühle ich mich vollkommen, weil jeder, der mit der Vollkommenheit verschmilzt, selbst vollkommen ist.

Wenn es keine Freude gibt, bedeutet das, dass ich mich im Exil befinde und die Zeit verschwende. Jemand hat sich alle diese Unterrichte ausgedacht und ich soll mein ganzes Leben damit verpulvern. Es gibt keine Wahl, ich muss weitermachen, aber mit der Absicht, dass ich dabei ständig mit dem Schöpfer verschmelze, indem ich mich vor Ihm annulliere. Und dies geschieht genau dank dieser Probleme und der Arbeit, dank dieser illusorischen Welt, die mir die Möglichkeit gibt, meine Verschmelzung zu verstärken.

Wenn ich die Verschmelzung erreiche, höre ich auf diese Welt wahrzunehmen, sie verschwindet. Anstatt uns zu trennen wird sie zu der verbindenden Welt. Der Schirm, der verbirgt, wird zu einem Schirm, der offenbart.

Ich verwandle das Exil nur dadurch in eine Erlösung, indem ich alles dem Schöpfer zuschreibe und dies genügt. Der ganze Unterschied zwischen Ägypten und Israel liegt darin, dass ein und dasselbe Verlangen, welches sich in Ägypten offenbart hat, beim Durchqueren der Wüste seine Absicht geändert hat, um in das Land Israel zu kommen. Deswegen muss man sich jeden Tag als „Ägypten verlassend“ sehen.

Man muss jeden Tag danach streben, die Verschmelzung mit dem Schöpfer zu erreichen.  Und dann werde ich offenbaren, dass ich mich im Exil befinde. Deswegen werde ich tagtäglich daran arbeiten,  mich über alle Entfernungen hinweg an den Schöpfer anzuheften und meinen bösen Trieb, den Todesengel, in den guten Trieb, den Lebensengel zu verwandeln.

 

Unterricht nach einem Rabash Artikel „Das wahre Gebet über das wahre Verlangen“

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Zu guten Wechselbeziehungen

Frage: Woran muss die Menschheit letztendlich verzweifeln?

Antwort: Daran, dass sie ein gutes Leben in ihren egoistischen Wechselbeziehungen organisieren möchte. Das ist nämlich nicht möglich. Die Menschheit muss daran verzweifeln und einen ganz anderen Weg wählen.

Frage: Mag der Schöpfer nicht, dass wir gut leben?

Antwort: Der Schöpfer möchte, dass wir auf der allerhöchsten, vollkommenen Ebene gut leben.

Frage: Müssen wir dafür wirklich verzweifeln? Früher ist die Menschheit irgendwie auf der Spur des Egos „entlanggekrochen“.

Antwort: Die Menschheit ist vorangeschritten und hat das Ego weiterentwickelt. Deswegen fühlte sie, dass sie wächst und fortschreitet. Und jetzt hat sich der Egoismus komplett entwickelt. Baal HaSulam erkannte deutlich, dass dies die Letzte Generation ist, und dass wir uns heute in einer Periode des Zerfalls unseres Egos befinden. Dies ist lediglich eine Frage der Zeit.

Ich hoffe, dass wir 2018 eine komplette Insolvenz des Egos finden werden, die Notwendigkeit, uns mit allen Mitteln über den Egoismus zu erheben und uns für eine vollkommen neue Quelle der Existenz zu entscheiden – dem Geben.

Frage: Geht es also um eine innere Erkenntnis?

Antwort: Die Welt ändert sich nicht im Geringsten, darüber spricht auch RAMBAM. Es verändern sich ausschließlich unsere Beziehungen untereinander.

Frage: Folglich können wir noch 200 Jahre leben und Technologien entwickeln?

Antwort: Alles wird sich verändern, aber ausschließlich als Folge guter Beziehungen zwischen uns anstelle der selbstsüchtigen Beziehungen heutzutage. Dann werden wir eine absolut neue Welt sehen. Lasst uns unsere Gedanken darauf ausrichten, um sie im Neuen Jahr zu erleben.

 

Aus dem russischen Unterricht vom 24.12.2017

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Der Meinung des Kreises widersprechen

Frage: Ist es erlaubt, eine andere Meinung als die des Kreises zu äußern oder sollte man nur das sagen, was ihm nicht widerspricht?

Meine Antwort: Es hängt davon ab, wie man sich die Verbindung vorstellt. Es könnte sein, dass man eine andere Meinung „hineinwerfen“ kann und dann eine interessante Polemik und Klärung aufflammen wird. Die Hauptsache ist, dass das, was man tut, dem Ziel der Annäherung dienen sollte.
Dies kann in sehr ernsthaften, gegenseitigen, harten Klärungen geschehen. Aber wenn wir am Ende zu einer größeren Annäherung kommen als zu Beginn des Seminars – dann ist das schon sinnvoll.

Aus dem Unterricht in russischer Sprache vom 22.10.2017

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Eine Kuh von Bill Gates

Bill Gates investierte 40 Mio. Dollar in die Entwicklung einer Superkuh, die das Vierfache an Milch geben soll. Seiner Meinung nach wird dies im Kampf gegen Armut und Hunger helfen.

 

Ich glaube das Problem liegt weniger im Milchertrag, sondern in ihrer Verteilung bzw. Vermarktung. Israel zum Beispiel liegt nach dem Ertrag auf dem ersten Platz, der Milchpreis ist aber keinesfalls niedrig, weil der Markt komplett reguliert ist.

Auf dem Vertriebsweg der Milch gibt es viele Hindernisse, von Dumping und Zollgebühren bis zu Oligopolen und Sonstigem.  Alle Bemühungen von „Wohltätern“ werden zunichte gemacht.

Wegen den vom Ego korrumpierten Wechselbeziehungen ist die Menschheit nicht in der Lage, etwas Nützliches und Wirksames für die Bedürftigen zu unternehmen.  Es gibt Versuche, aber die Gier macht alles zunichte, sie saugt sich an allem fest.  Sollten die Superkühe tatsächlich das Vierfache an Milch geben, wird sie deswegen nie den asiatischen oder afrikanischen Empfänger erreichen. Schlimmstenfalls wird sie entsorgt, um die Preise nicht  zu ruinieren. Bevor man in solche Projekte investiert, muss man in die zwischenmenschliche Verbindung investieren. Ohne sie sind unsere besten Absichten machtlos.

Es ist nicht notwendig etwas Neues zu erfinden, wenn dafür keine entsprechenden Voraussetzungen vorbereitet sind. Wir könnten eine große Anzahl von Hungernden versorgen, indem wir schlicht die „überflüssige“ Nahrung verwenden würden, die auf der Müllkippe landet. Das ist aber bei den gegenwärtigen Verhältnissen in der Wirtschaft und in der Gesellschaft nicht realistisch.

Somit liegt das Problem nicht in der Produktivität, sondern in den Menschen, genauer gesagt in ihrer Vereinzelung.

Wenn wir uns verbinden, werden wir erkennen, wie man Ressourcen nutzt, die in Wirklichkeit im Überfluss vorhanden sind. Wenn die Menschheit zu einer Familie wird, wid sie eine richtige Verteilungsform für Waren finden – dann kann man sich Gedanken über die Produktivität machen. Bis dahin wird die Milch und alles anderes in unseren nimmersatten Egos verschwinden.

 

Aus den TV Programm „Nachrichten mit Michael Laitman“  30.01.2018

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Meine Gedanken auf Twitter 25/03/2018

Das Studium des Buches Sohar steht über jedem anderen Studium, selbst wenn man es nicht versteht oder es falsch liest. Es ist dennoch eine große Korrektur der Seele. Das Buch Sohar beschleunigt das Erreichen und die Tiefe der Tora.

Die Gegenwart zwingt uns dazu, die Verwirklichung der inneren Tora zu verbreiten. Neue Wege beschreibend, baut das Buch Sohar eine Straße durch die Wüste. Das Buch und all seine Früchte werden uns die Tore der Erlösung öffnen (aus dem Egoismus unserer Natur). (Rav Kook, Orot 57)

Viele Narren vermeiden es, die Geheimnisse der Kabbala und des Buches Sohar, die unser Leben umfassen, zu studieren. Wenn wir Warnungen über die Verstärkung des Bösen beherzigen würden, würden wir das Buch Sohar studieren und somit alle Katastrophen annullieren, indem wir Licht und Fülle anziehen.

Das heutige Studium des Sohar ist notwendig, um vor dem Bösen geschützt zu sein. Die Offenbarung der Weisheit in solch einer verdorbenen Generation wird als Schild benötigt, um sich an die Höhere Kraft zu klammern. Vergangene Generationen waren dem Schöpfer näher, aber jetzt kann uns nur die Kabbala beschützen.

Kabbala Akademie auf Twitter

Kabbala Akademie Sohartexte



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Mach dich perfekt!

Frage: Wie kann man die Aussage „Es gibt nichts Böses in der Welt“ verstehen, wenn in der Welt nur das Böse existiert? Die grausame, niederträchtige Geschichte der Menschheit, Kriege und Verrat beweisen dies. Oder gibt es für Sie nichts Böses, jedoch für mich existiert es?

Meine Antwort: Alles Böse in der Welt ist mein Übel – etwas, was ich nicht mit dem Guten ausgleichen kann. Es existiert in mir! Darüber wird gesagt: „Jeder richtet nach seiner eigenen Verdorbenheit.“

Lassen Sie uns zu einer sehr einfachen Schlussfolgerung kommen: „Wenn ich die Welt perfekt sehen will, muss ich mich perfekt machen“. Und wir werden feststellen, dass dies so ist, unabhängig davon, wie unlogisch und unrealistisch es uns erscheinen mag. Denn alles, was ich um mich herum sehe, ist mein Spiegelbild. Was tun, wenn es so krumm ist? – Sich selbst ändern.

Aus der Lektion in russischer Sprache vom 11/12/2017

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Kriminelle Viertel in Finnland

Replik: Das finnische Polizeipräsidium ist zu dem Entschluss gekommen, dass viele Gebiete zu kriminellen Vierteln werden, wenn sie die Grenze zu Russland (durch welche ständig Migranten einsickern) nicht schließen.

Finnland schlägt Alarm. Während Österreich die Grenzen zu schließen beginnt, zögert Finnland noch damit. Das ist ein demokratisches Land, wo alle in Ruhe leben. Das Glücksgefühl der Menschen in diesem Land belegt einen der ersten Plätze in der Welt. Die Menschen fühlen sich dort wohl.

Meine Antwort: Das spielt keine Rolle. Die Menschheit muss etwas aus der Evolution der Geschichtsperioden lernen: wirtschaftliche, politische, kulturelle, wissenschaftliche, familiäre Perioden und so weiter. Deswegen kann es hierfür keine eindeutige Lösung geben.

Die Menschen müssen ihre Einstellung zur Welt, zum Leben, zu sich selber, zur Umgebung, zu allem ändern. Das ist nicht einfach. Sie sollten verstehen, dass man unbedingt das integrale Paradigma ändern muss. Bis dahin kann man nichts machen!

Die Welt soll mithilfe der integralen Umerziehung zu einem Ganzen werden, weil keiner Recht oder Unrecht hat und keiner schuldig ist! Dahin muss die gesamte Menschheit kommen und zwar jeder auf seinem Niveau, jeder in seinem steckengebliebenen Mittelalter, Kapitalismus, Sozialismus oder Kommunismus, egal wie.

Wir alle müssen uns angleichen und zu einem gemeinsamen Nenner kommen. Dafür brauchen wir aber eine sehr ernsthafte Erschütterung und Umerziehung.

Der gemeinsame Nenner ist der Zustand, wo wir nach der richtigen Erziehung bereitwillig damit einverstanden sind, nicht für unsere Körper, sondern für unsere Seelen zu existieren. Wir werden auf unserer kleinen Erde dafür leben, uns nur mit dem Nötigsten zu versorgen, rational und auf gute Weise. Die gesamte verbleibende Zeit werden wir uns der höheren, spirituellen, menschlichen Entwicklung widmen.

Die Kultur besteht dann in der Verbindung zwischen uns, die Erhebung in eine neue Dimension. Darüber wird in allen Religionen gesprochen, auch in der Kabbala, und das wird durch die zwischenmenschliche Annäherung erschaffen. Wir sind verpflichtet, dahin zu kommen.

Es ist sehr schwer zu sagen wie weit wir heute davon entfernt sind. Es geschieht aber immer auf diese Weise, dass der Umschwung als Sprung aus dem diametral entgegengesetzten Zustand erfolgt. Erst dann beginnt er sich zu offenbaren, wird begriffen und angenommen.

Hoffen wir, dass auch die vereisten nördlichen Länder erkennen, dass es keine andere Alternative gibt.

 

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Verantwortung in der Integralen Gesellschaft

Frage: Wenn wir uns eine integrale, analoge Gesellschaft vorstellen, wie können sich dann die Menschen auf der Ebene der sozialen Verantwortung voneinander unterscheiden?

Antwort: Ein analoges System ist ein allgemeines System, bei dem alle Inputs und Outputs miteinander verbunden und so definiert sind, dass zwischen ihnen kein Unterschied besteht. Eine Reaktion findet statt, und das ganze System stabilisiert sich und erreicht einen bestimmten Zustand. Dies ist ein integriertes analoges System.

Menschen unterscheiden sich je nach ihrer naturgegebenen Fähigkeit: die Kraft des Denkens und ihre Entwicklung, die Interaktion miteinander, die Persönlichkeit und viele andere Eigenschaften. Wir sollten jedoch niemals einen Menschen belehren oder Zwang ausüben – wir sollten ihn nur Schritt für Schritt aufziehen. Das ist ein sehr langer Prozess.

 

Aus KabTVs „Die Letzte Generation“ 20.8.17

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