Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Mach dir einen Lehrer und eine Gruppe!

Frage: Gibt es einen Unterschied ob der Schüler die Kabbala mit einem Lehrer in einer Gruppe, wie wir, oder individuell studiert?
Meine Antwort: Wir studieren gemeinsam während des Unterrichts. Natürlich unterscheidet sich das von einem individuellen Unterricht, aber ich denke nicht, dass es heute noch möglich ist diese Wissenschaft an jemanden individuell weiterzugeben. In unserer Zeit ist das nur in einer Gruppe möglich, sowie via Internet in der weitesten Form, wenn es keinen Unterschied macht, wo sich der Schüler befindet. So wird er fortschreiten und die frühere individuelle Methode funktioniert nicht mehr. Man soll nicht bedauern was man nicht hat, sondern alles benutzen was man hat. Über jedem existiert eine Steuerung von oben und der Schöpfer lenkt den ganzen Vorgang. Dort wo du die Freiheit des Willens hast, realisiere sie, das war’s. Für mich gibt es keinen nahen oder ferneren Schüler. Jeder Schüler setzt jedes Mal selbst die Grenze, wie nah er ist und wie er fortschreitet. Ob der Schüler jetzt nah oder fern ist, wird nur dadurch definiert, inwieweit er meinen inneren Impuls wahrnehmen, verinnerlichen und umsetzen will. Und das hat keine Verbindung damit ob der Mensch sich direkt im Klassenzimmer befindet, oder ob er weit weg wohnt, oder über Internet agiert, ob es ein Mann oder eine Frau ist. Alles hängt nur vom Schüler ab wie er das verwendet, was allen zur Verfügung steht. Außerdem ist es ist sehr wichtig nicht zu vergessen, dass es in einer Situation nicht sein kann, dass der Schüler den Lehrer jedoch nicht die Gruppe ehrt. Denn der Lehrer ist der innerste Teil der Gruppe, der Impuls, der sich innerhalb von ihr befindet. Deshalb kann es nicht sein dass der Mensch, wenn er die Gruppe vernachlässigt, den Lehrer, der ihre innere Ladung ist, respektiert, jedoch nicht die Gruppe. Die Gruppe ist unser gemeinsamer Platzt mit dem Lehrer, der Platzt unserer gemeinsamen Treffen. Es gab eine Zeit, wo der Schüler mit dem Lehrer von Angesicht zu Angesicht arbeitete. Und wenn wir uns innerhalb der Gruppe treffen, bestimmt jeder Schüler selbst, ob er sich mit dem Lehrer „Pe-al-Pe“ (durch den gemeinsamen Schirm) oder Pe-mi-Osen („Aus dem Mund ins Ohr“- wie beim Erwerb einer gewöhnlichen Wissenschaft). Und am Ende treffen wir uns mit dem Schöpfer, denn alles ist verbunden bis zur Welt der Unendlichkeit.

Auszug aus einem Unterricht über die „Lehre der Zehn Sfirot““, 07.01.2011

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