Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Liberalismus ist der heutige Faschismus

Meinung: (Vardan Baghdasaryan, PhD  Historische Wissenschaft, Professor, Leiter der Abteilung für Geschichte und Politische Wissenschaften an der russischen Staats Universität für Tourismus und öffentliche Dienste): “Liberalismus ist eine große Utopie. Als System hat er niemals irgendwo existiert und als Prinzip konnte er nie existieren. Der Mensch kann nicht außerhalb der Gesellschaft existieren. Das gesellschaftliche Leben hat oft  zwanghaft Züge durchgesetzt, Tabus….

Liberalismus verkündet genau das gegenteilige Programm- eines das die Tabus auflöst. Liberalität entwickelt sich als eine Ideologie um gesellschaftliche Handschellen- wie Religionen, der Staat, die Nation, die Familie- aufzulösen. Liberalismus ist immer in paradoxen Kombinationen zu tage geraten: die Freiheit mancher weniger, impliziert den Mangel an Freiheit für andere….

Die alten Griechen haben versucht eine Idee von Freiheit weiterzugeben während die Sklaverei ihre Hochblüte erfuhr. Diese Freiheit hat sich nicht zu den Sklaven durchgesprochen.

Im Mittelalter hat die Sklaverei angedauert. Die wohlhabendsten freien Handelsstädte wie Genua und Venedig waren führende Zentren der Sklaverei und des Sklavenhandels. Venezianischer Sklavenhandel wurde bis in das mediterrane Gebiet erschlossen. Ein Sklave der nicht den Status des venezianischen Bürgers erlangte wurde nicht als Mensch betrachtet.

Die neue Zeit zeichnet sich durch die Idee der politischen Freiheit aus. Allerdings entwickelt sich zeitgleich eine Art Welt- Kolonialismus. Während der Phase der kolonialistischen Strömung wurden mehr als 80 Millionen Sklaven aus Afrika eingeschifft. Signifikant erscheint dabei, dass viele der Sklavenhalter über Liberalismus theoretisierten. Die Gründungsväter der USA – Präsident Washington, Jefferson und Madison waren Besitzer von Sklavenplantagen. Deren Werte von Freiheit wurden grandios kombiniert in ihrer Wahrnehmung von Unfreiheit. Der Begriff „Mensch“ war ein selektiver. Das Paradox der russischen Liberalen, Besitzer von Leibeigenen, hatte die selbe Basis.

Erst im 19 Jahrhundert wurde ein Verbot über die Sklaverei verhängt. Kolonialisten lernten schnell die Mechanismen der Ausbeutung unter indirektem Zwang zu verüben. Direkte physische Sklaverei wurde durch ökonomische Sklaverei ersetzt. Die Freiheit derjenigen, die man als Besitzer der Ressourcen sehen kann, ist kombiniert mit dem Mangel an Freiheit von Vielen die formal als frei gelten.

„Liberalismus ist heutzutage eine Variante des Neo-Kolonialismus; es ist der Mechanismus der gewaltlosen ökonomischen Sklaverei…

„Faschismus und Liberalismus sind verwandte Phänomene; es sind zwei Varianten des westlichen Wachstums der Welt. Faschismus wird verurteilt. Es ist an der Zeit die liberale Utopie zu enttarnen.“

Mein Kommentar: Unser natürlicher Egoismus verändert nur seine Ausdrucksweise, seine Essenz und dementsprechend auch seine sozio-ökonomischen Formationen, Ausbeutung verbleibt. Wir gehen momentan entweder auf eine Rückkehr zur Barbarei oder auf universelle Integration zu, die den Menschen ermöglicht, als gleichwertige Bürger, die korrigierte menschliche Natur  durch die Integrale Erziehung zu leben. [119582]

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