Kritik des Buches “Meeting Kabbalah”
Am 22. April 2008 erschien in der größten Zeitung Israels, HaAretz, eine ziemlich negative Kritik des Buches Meeting Kabbalah, das von der Bnei Baruch Organisation in Hebräisch herausgegeben wurde. Meeting Kabbalah ist eine Ansammlung meiner Gespräche mit israelischen Autoren, Schauspielern, Musikern, Sängern und sozialen Aktivisten.
Als wir die Redaktion der Zeitung nach der negativen Kritik fragten, erwiderte ihr Kritiker, Tomer Persiko, darauf mit fünf Fragen, in denen er unseren Aussagen widersprach. Hier sind sie:
1. Sie behaupten, dass alle Methoden, außer Kabbala, darauf beruhen, einen Menschen herabzusetzen. Haben Sie alle diese Methoden getestet? Wenn das nicht der Fall ist, worauf stützen Sie Ihre Behauptungen?
2. Sie beharren darauf, dass Kabbala seit der Zeit Abrahams existiert, aber zeitgemäße Forscher sagen, dass sie im dreizehnten Jahrhundert gegründet wurde und ihre Arbeiten bestätigen dies. Haben Sie Beweise für Ihre Auffassung?
3. Sie beharren darauf, dass Das Buch Sohar im zweiten Jahrhundert unserer Zeitrechnung von Rashbi geschrieben wurde, während heutige Forscher sagen, dass es von einer Gruppe Kabbalisten unter der Leitung von Rabbi Moshe de Leon im dreizehnten Jahrhundert verfasst wurde und sie können für ihre Behauptungen Beweise vorbringen. Haben sie Beweise für Ihre Behauptungen?
4. Sie behaupten, dass Kabbala eine Wissenschaft ist, aber in welchem Sinne ist sie eine Wissenschaft, wenn sie sich auf metaphysischen Annahmen beruht (z.B. die Existenz der Sefirot), deren Existenz nicht bewiesen werden kann?
5. Sie behaupten, „der einzige Weg, durch den der Mensch eine Anbindung an den Schöpfer erreichen kann, ist eine Gruppe” und meinen damit - eine kabbalistische Gruppe unter Ihrer Führung. Jedoch sind Sie nicht bereit, Homosexuelle in Ihrer Gruppe zu akzeptieren und raten ihnen, alleine eine Anbindung an den Schöpfer zu erreichen. Welche Antwort haben Sie auf diesen Widerspruch?
Wie würden Sie diese fünf Fragen beantworten?
sd
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das ist schwer und interessant….denn ob der sich aufbäumende Egoismus
(ohne Punkt im Herzen) überhaupt ein Argument akzeptiert..?
hier mein Versuch:
zu 1. bei der heutigen Informationsflut gibt es ja praktisch keine Methode die noch unbenkannt wäre, und alle diese anderen Methoden legen dem Menschen
`Einschrànkungen` auf.
Also keine Freiheit der weiteren Entwicklung.
Und genau darin sehe ich eine `Herabwùrdigung`.
Kabbalah òffnet mir die Tùr fùr vòllige innere Annahme, sodass ich wachsen kann, ohne mich selbst zu verurteilen!
zu 2. Geschichtsdaten kenne ich leider nicht, aber worum geht es denn eigentlich? Die Wahrheit braucht keine Zeitangaben, sie ist ewig.
So steht z.B. ja auch nichts ùber Moses und Joseph in den weltlichen Geschichtsbùchern, und doch sind sie ùberall anerkannt.
zu 3. siehe 2.
zu 4. diese Wissenschaft wird bewiesen durch: learning by doing !!!
zu 5. in dieser Frage schwingt viel Ungeduld. Erstmal ist es fùr Menschen mit solcher Neigung ein Selbstschutz, wenn sie in einer Gruppe nicht noch zusàtzliche Verwirrung erfahren, ich denke dass sie, allein mit dem Schòpfer,
schneller zu Antworten kommen, die ihnen tatsàchlich weiterhelfen. So hat dieser Rat fùr mich etwas mit Liebe zu tun, denn in einer Gruppe wùrden diese Menschen sich vielleicht herabgesetzt fùhlen.
in Liebe
Eva
Ich denke Kabbalah ist nicht mit den Methoden und Instrumenten dieser Welt beweisbar. Dazu muss der Verstand bereits transzendiert sein. Man beginnt mit dem Herzen zu denken.
Jede Methode, die nicht die Korrektur als Ziel hat, ist ein Fehlschuss. Die Korrektur ist nur durch das Empfangen und Angleich an die höheren Natur möglich. Anfänglich bedarf es Glaube und Vertrauen an diejenigen, die vorraus gegangen sind. Letztendlich wird man es bestätigen können.
Antwort zum Kommentar von Eva
Liebe Eva. Die 5. Frage aleine beinhaltet schon zwei Einschränkungen.
mal eine “Gruppe”?? und den “Schöpfer”… Also, auch Kabbalah bildet hier keine
Ausnahme. Denn Kabbalah - ohne Schöpfer! Dazu kommt die Behauptung, dass nur einen eizigen einschrenkungsfrein Weg gibt… In sich ist das schon eine Einschränkung.
Wenn über “innere Annahme” die Rede ist, dann erlauben Sie mir bitte die Frage, wo würdens Sie dann den Buddhismus Einstufen? - Ein guter Tipp: Ulrike hat es!
Herzlichst
Athanassios
Zur Freiheit
Ich behaupte, dass nur eine Freihiet gibt, die der HINGABE. Denn ich alleine bestimme ob ich sie praktiziere!
Im Allgemeinen; Wird sie von ALLEN Lebewesen in allen Belangen der Leben, mehr oder weniger bewusst, praktiziert.
Im Besondern; Die religiöse Hingabe, deren Frucht, Weg und Ziel - vom ersen Moment der Erfahrung an - die WONNE ist.
Alles Andere in dieser Welt ist Zwängen unterordnet!
Herzlichst
Athanassios