Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Kabbalisten über das Ziel der Schöpfung; Teil 17

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten großer Kabbalisten zu stellen. Ich verspreche euch, sie zu beantworten.
Anmerkungen in Klammern sind von mir.

Warum ist der Schöpfer vor dem Menschen verborgen?

Wenn der Schöpfer den Geschöpfen über die wundersamen Dinge, die in der Essenz der Belohnung (in der Verschmelzung mit Ihm durch die Ähnlichkeit der Eigenschaften des Gebens und der Liebe) liegen, enthüllt hätte, würden sie zwangsläufig in die Irre geführt werden und hätten (gezwungenermaßen) die Arbeit für den Schöpfer (das Geben) nur mit der Absicht angenommen, die herrliche Belohnung für sich zu bekommen. Dies würde als das Arbeiten zum eigenen Zweck, aus Eigenliebe, betrachtet werden, was als Folge den ganzen Zweck (des Schöpfers, die Geschöpfe Sich ähnlich, ewig, selbstständig, unabhängig von Sich und vollkommen zu machen) verfälschen würde.

Baal haSulam „Die Bürgschaft“, 29

Der Schöpfer (die Eigenschaft des Gebens) ist die vollkommene Güte, und die Eigenschaft der Güte ist, Gutes für die anderen zu tun. Darin besteht der Gedanke des Schöpfers, d.h., Geschöpfe zu erschaffen, um ihnen Gutes zu tun. Denn wenn es niemanden gibt, der Gutes empfängt, dann gibt es auch keine Wohltat.

Doch wie Er das in Seiner unergründlichen Weisheit wusste, müssen die Geschöpfe das Gute, damit es vollkommen ist, durch eigene Arbeit verdienen. Nur dann werden sie wahrhaftige Herren über das Gute sein und keine Scham wie Bettler empfinden.

Ramchal „Da’at T’vunot“, 18

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