Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Eine Frage, die mich über diese Welt erhebt

Rabasch, „Schalavej HaSulam“, 1989, Art. 12, „Das Mahl des Bräutigams“: Die Kräfte der Trennung erzeugen bei dem Menschen Gedanken, die ihn dazu bewegen, sich von dem Schöpfer abgetrennt zu fühlen.

Frage: Um welche Gedanken handelt es sich? Um diejenigen, die gegen die spirituelle Arbeit gerichtet sind oder um jegliche fremde Gedanken?

Meine Antwort: Einfach fremde Gedanken sind mit der Trennung an sich nicht verbunden. Sie bedeuten, dass ich von dem Ziel abgeschaltet bin und mich in einem Zustand „diese Welt befinde“: Auf einem unbelebten, pflanzlichen oder tierischen Niveau der Entwicklung.

Wenn ich daran nicht denke, wie ich mich dem Schöpfer angleichen kann, bedeutet dies, dass ich mich noch auf die Stufe des Menschen (Adam) nicht erhoben habe und mich auf den vorigen Etappen, mit der Rest der Welt befinde. Religion, Politik, Philosophie, Kultur, Erziehung, womit sich der Mensch auch beschäftigen mag, das alles bezieht sich auf diese Welt unddient ihr.

Aber wenn ich einen Punkt im Herzen, eine Frage nach der Ursache und Zweck meines Lebens habe, wenn diese Frage, wenn sie deutich und klar leuchtet und mich somit nach oben, zum Ziel hinreißt, dann heißt das, dass er sich auf die menschliche Stufe in mir bezieht. Und das bedeutet ich gehe die Vorbereitungsperiode vor dem Eintretten in die spirituelle Welt durch.

Aus einem Unterricht über den Artikel von Rabasch „Was bedeutet das Mahl des Bräutigams in der spirituellen Arbeit“, 10.01.2011

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