Im Spirituellen zählt nur die Anstrengung
Eine Frage, die ich erhielt: Lieber Rav, der Weg der Kabbala ist zu meiner Lösung geworden, es ist etwas, wofür sich zu Leben lohnt. Ich versenke mich täglich tiefer in die Kabbala und das macht mich glücklich. Ich erhalte Anworten auf all die Fragen, die mich mein ganzes Leben hindurch nicht zur Ruhe kommen lassen würden. Ich sehe das Licht und den Weg, mich selbst von meinem Egoismus zu befreien. Ich habe gerade über Menschen gelesen, die die Sachen nicht hören, die „einschlafen”. Welche Einstellung sollte ich demnach zu der Tatsache haben, dass wir während des Web-Unterrichts einschlafen?
Meine Antwort: Manchmal schlief ich während Rabash’s Unterrichtsstunde ein. Es geschah einfach und es gab viele Gründe dafür. Jedoch muss man weiter studieren und alles tun, was in seiner Kraft liegt. Eben zur Unterrichtsstunde gehen, selbst wenn man weiß, dass es letztendlich zum Einschlafen kommen könnte. Das liegt daran, da wir nicht das Wissen wollen, sondern den Zugang zur Spiritualität. Der Mensch wird mit Spiritualität entsprechend seiner Anstrengung ausgezeichnet und nicht entsprechend seinem Wissen über das Material.
ms
Verwandtes Material: * Spirituelle Arbeit - ein Kapitel aus dem Buch „Leben aus der Kabbala” von Michael Laitman (PDF-Download / PURCHASE)
Diesen Beitrag drucken
Als Email verschicken






RSS Feed abonnieren
Per Mail abbonieren
Shamati 158 - Die Bedeutung des Brauchs, an Pesach nicht bei anderen zu speisen
Die Bedeutung des Brauchs besagt, dass es wegen Kaschrut nicht üblich ist, beim Anderen zu speisen. Warum ist es aber nicht während des ganzen Jahres üblich? Und auch, wenn man über jemanden weiß, dass es dort [in seinem Haus] gründlich koscher ist, sogar besser, als bei einem selbst zu Hause, so pflegt man dennoch nicht dort zu essen. Das ist aus dem Grunde, dass sich das Verbot von Chamez (Gesäuertem) auf alles erstreckt (also kein Mindestmaß besitzt, ab dem es verboten ist, Anm. Übersetzer). Und vor “allem” kann man sich nicht selbst bewahen, sondern es ist der Schöpfer, der den Menschen bewahren kann, damit er nicht das Verbot auf “alles” übertritt.
Und das ist das Konzept dessen, was geschrieben steht, dass man sich von “allem” Gesäuerten fernhalten soll (auf “alles” Gesäuerte achten muss, Anm. Ü.). Dem Menschen ist nämlich Vorsicht und Achtsamkeit geboten, Wege zu finden, [das Gebot] “alles Gesäuerte” nicht zu übertreten. Doch es liegt nicht in den Händen des Menschen, auf sich Acht zu geben (sich fernzuhalten). Daher ist nur der Schöpfer der Hüter. Und natürlich findet da das Hüten auf die Weise statt, dass nicht alle gleich sind. Es gibt Einen, den der Schöpfer mehr hütet, und einen Anderen, den der Schöpfer weniger hütet. Das hängt vom Bedürfnis des Menschen nach zusätzlichem Hüten ab. Solche Menschen ziehen dann verstärkte Behütung auf sich heran. Es gibt aber auch Menschen, die fühlen, dass sie nicht unbedingt verstärkt behütet zu werden brauchen. Und das kann [über einen anderen Menschen] nicht ausgesagt werden, da es vom gefühl abhängt. Denn es gibt solche, die sich im Mangel fühlen, und dann braucht ein solcher Mensch erhöhte Behütung.
mehr
http://files.kabbalahmedia.info/VIDEO/ger_t_rav_rb-shamati-158-taam-she-lo-noagim_2007-01-22_shiur_bb.wmv