Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Gute Bücher wählt man mit dem Herzen

Good Books are Chosen with the HeartDie Israelische Buchwoche, ein Ereignis, an dem die meisten Städte und Außenbezirke Israels gemeinschaftliche Buch-Verkaufsausstel-lungen veranstalten, begann gestern und wird bis zum 7. Juni andauern.

Die gesamte Bnei Baruch-Organisation bereitet sich darauf vor, viele ihrer Leser zu treffen, sowie viele neue Gesichter bei diesem besonderen Ereignis zu sehen. Unsere Stände werden unsere gesamten Publikationen in allen verfügbaren Sprachen zeigen, inklusive Hebräisch und Englisch. Jeder, der sich zu dieser Zeit in Israel aufhält, kann sich darüber informieren, wo in seiner Region die Buchwoche veranstaltet wird und kommen, um sich an unserem Stand ein Geschenk abzuholen: ein Buch mit ausgewählten Artikeln, die von Autoren von Bnei Baruch im letzten Jahr verfasst wurden.

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3 Kommentare

  1. Buch Kabbalah fur Anfanger

    Einführung in die Weisheit der Kabbalah
    (Pticha le Chochmat HaKabbalah)

    Plan der Schöpfung - Machshewet ha Briah.
    4 Stufen des direkten Lichtes - Dalet Bchinot von Or Jashar

    Seite 403 - 404

    1) Rabbi Chanania ben Akaschia sagte: “Der Schöpfer wollte Israel belohnen, also gab Er ihnen die Torah und die Gebote - Torah und Mizwot.” Es ist bekannt, dass das Wort Sechut (Verdienst) von Hisdachechut (Reinigung) abstammt.

    Auf Hebräisch ähnelt das Wort “belohnen” (liskot) dem Wort “reinigen” (lesakot). In Midrash “Bereshit Rabbah” steht: “Die Gebote sind nur gegeben, damit sich Israel mit deren Hilfe reinigt”. Hieraus sind zwei Fragen zu begreifen:

    - was ist dieses Vorrecht, dessen wir durch Torah u. Mizwot für würdig befunden werden?
    - was ist die Awiut, die Unreinheit in uns, die wir mit Hilfe von Torah u. Mizwot reinigen müssen?
    Darüber haben wir bereits in den Büchern “Panim Masbirot” und “Talmud Esser ha Sfirot” gesprochen. Lasst uns das kurz zusammenfassen. Machshewet ha Briah – der Hauptgedanke der Schöpfung bestand darin, den Geschöpfen Freude zu bereiten. Es ist ein aus der freigiebigen Hand des Schöpfers gewährtes Geschenk. Daher wurde ein riesiges Verlangen und ein ungeheurer Wille in die Seelen (Neshamot) eingeprägt, diese Fülle (Shefa), das Licht des Schöpfers zu empfangen. Das Verlangen zu Empfangen (Razon Lekabel) ist ein Gefäß (Kli) zum Empfang des in Shefa enthaltenen Genusses, denn in dem Maße, wie groß und gewaltig das Verlangen Shefa zu empfangen (Razon Lekabel) ist, genauso können Genuss und Freude (Ta´anug, enthalten in Shefa) in das Gefäß (Kli) eindringen, nicht mehr und nicht weniger. Diese Begriffe sind so eng miteinander verbunden, dass es unmöglich ist, sie zu trennen. Es ist nur möglich, auf ihre Beziehung hinzuweisen, dass sich die Freude Ta´anug auf die Fülle Shefa bezieht, wohingegen das gewaltige Verlangen, Shefa zu empfangen (Razon Lekabel) sich auf die empfangende Schöpfung (Niwra ha Mekabel) bezieht.

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    http://german.kabbalah.info/pictures/file_1206388623-1a9020cf4d334a7af70e5dd685617f5e.doc

  2. Morgen Lektion Mai 7, 2008

    vorwatrs zum Buch Sohar Punkt 61 Lehre 18

    61. Doch dementsprechend entsteht die Frage, warum das Buch Sohar vor den ersten Generationen verhüllt war, obwohl sie zweifellos größer als die letzten Generationen waren und das Studium dieses Buches mehr verdienten. Und damit einher muss man fragen - warum wurde ein Kommentar zum Sohar weder von Ari, noch von den Kabbalisten enthüllt, die ihm vorausgingen? Doch am merkwürdigsten ist - warum wurden die Kommentare zum Sohar und zu Werken des Ari von seinen Tagen bis zu unserer Generation nicht offenbart?

    Und die Antwort ist so: die Welt im Verlauf von 6000 Jahren ihrer Existenz gleicht einem Parzuf, der drei Teile Rosh, Toch, Sof, oder CHaBaD, CHaGaT, NeHY hat. Wie die Weisen sagten: „Die ersten 2000 Jahre - Chaos, die zweiten 2000 Jahre - Zeit der Torah, und die letzten 2000 Jahre - Tage des Maschiach“.

    Und das, weil in den ersten 2000 Jahren (Rosh und CHaBaD) die Lichter so klein waren, dass es gilt, wie Rosh ohne Guf, wenn es in ihm nur das Licht Or Nefesh gibt, da eine umgekehrte Abhängigkeit zwischen Kelim und Lichtern existiert, sodass im Parzuf zunächst die höheren Kelim entstehen, jedoch die niederen Lichter hineintreten. Und daher gibt es noch keine Kelim außer den Höheren, das heißt die Kelim CHaBaD steigen hinab und werden nur von Lichtern Nefesh erfüllt - von den niedersten Lichtern.

    Daher wird von den ersten 2000 Jahren der Welt als vom Zustand des Chaos gesprochen. Und in den zweiten 2000 Jahren (Kelim CHaGaT) steigt in die Welt das Licht Or Ruach hinab, welches als das Licht der Torah bezeichnet wird. Und daher heißt es über die mittleren 2000 Jahre, sie seien die Zeit der Torah. Die letzten 2000 Jahre sind Kelim NeHY, und daher steigt in dieser Zeit und kleidet sich in die Welt das Licht Or Neshama - ein noch größeres Licht. Dies sind die Tage des Maschiach.

    So ist die Reihenfolge auch für jeden einzelnen Parzuf. In den Kelim CHaBaD, CHaGaT bis zum Chase des Parzuf sind die Lichter verhüllt, und das Licht Chassadim beginnt nicht offen zu leuchten, was das Auftreten eines Glimmens von Or Chochma ab dem Chase und weiter unten bedeutet, das heißt in den Kelim NeHYM. Und der Grund dafür liegt darin, dass noch bevor die Kelim NeHYM angefangen haben, im Parzuf der Welt in Erscheinung zu treten, das heißt in den letzten 2000 Jahren, die Weisheit des Sohar im Allgemeinen und der Wissenschaft der Kabbalah im Besonderen vor der Welt verhüllt waren. Und erst in den Zeiten von Ari, als die Zeit der Vollendung der Kelim von Chase und weiter unten kam, entstand in der Welt das Leuchten der höheren Weisheit mittels der göttlichen Seele von Rabbi Izchak Luria, der bereit war, dieses riesige Licht zu empfangen. Daher offenbarte er die Größe des Sohar und der Wissenschaft der Kabbalah, wobei er alle zur Seite rückte, die ihm vorausgingen.

    Doch da diese Kelim noch nicht endgültig vollendet waren [wie bekannt ist starb er im Jahre 5332 (1572)], war die Welt noch nicht für die Offenbarung des von ihm geschriebenen bereit. Das, was er verfasste, wurde noch nicht heilig, sondern diente nur ausgewählten Einzelnen, denen es nicht erlaubt war, das der Welt zu offenbaren. Und nun, zu Zeiten unserer Generation, wenn wir uns bereits dem Abschluss der letzten 2000 Jahre genähert haben, wurde die Erlaubnis gegeben, sowohl das von ihm verfasste als auch das, was im Sohar steht, zu offenbaren, jedes Mal immer mehr und mehr, bis sich die Vollkommenheit des Schöpfers im vollen Maße enthüllt.

    http://files.kabbalahmedia.info/video/ger_t_rav_bs-akdama-zohar_2008-05-07_shiur_bb.wmv

  3. Shamati 69 - Zuerst wird die ganze Welt korrigiert werden

    Zuerst wird die Korrektur der Welt erreicht, und dann - die vollkommene Befreiung, die Ankunft des Messias, wenn “deine Augen werden deinen Lehrer sehen”, und “die Erde wird sich mit dem Wissen des Schöpfers füllen”. Und gemäß dem Gesagten wird zunächst der innere Teil der Welten, und danach ihr äußerer Teil korrigiert.

    Doch es ist notwendig zu wissen, dass wenn der äußere Teil der Welten korrigiert wird, er zu einer höheren Stufe wird als der korrigierte innere Teil.

    Israel gehören zum inneren Teil der Welt, wie es geschrieben steht: “Und ihr seid das kleine von den Völkern”. Doch die Korrektur des inneren Teils drückt sich im äußeren Teil aus. Und dieser wird allmählich, in kleinen Portionen korrigiert, in Teilen, bis sich alle Teile schließlich zu einem korrigierten äußeren Teil versammeln.

    mehr

    http://german.kabbalah.info/KabbalahfuerFortgeschrittene/Rabash-Shamati/Shamati69/